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Salzburger Festspiele lassen die 1920er wieder auferstehen

Von dpa
Aktualisiert am 10.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Wieder in Salzburg dabei: Lars Eidinger (Jedermann, l) und Verena Altenberger (Buhlschaft).
Wieder in Salzburg dabei: Lars Eidinger (Jedermann, l) und Verena Altenberger (Buhlschaft). (Quelle: Barbara Gindl/APA/dpa./dpa)
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Salzburg (dpa) - Die Zeit der globalen Konflikte und UmbrĂŒche zu Beginn des 20. Jahrhunderts prĂ€gt das Programm der Salzburger Festspiele im Sommer 2022. Drei der neuen Opernproduktionen stammen ursprĂŒnglich aus der Zeit um 1920.

"Also aus einer Zeit, die politisch, sozial und ökonomisch völlig aus den Fugen geraten war", wie Intendant Markus HinterhĂ€user am Freitag sagte. In Giacomo Puccinis "Il Trittico" wird Asmik Grigorian die drei verschiedenen Hauptrollen singen. Der Bayreuth- und Salzburg-erprobte Regisseur Barrie Kosky nimmt sich LeoĆĄ Janáčeks "Kata Kabanova" an. Und schließlich dirigiert Teodor Currentzis BĂ©la BartĂłks Werk "Herzog Blaubarts Burg", das zusammen mit Carl Orffs "Spiel vom Ende der Zeiten" aus den 1970er Jahren aufgefĂŒhrt wird.

Lars Eidinger als Jedermann

Im Zentrum des Theaterprogramms steht in Salzburg traditionell Hugo von Hofmannsthals "Jedermann", mit dem das Festival am 18. Juli eröffnet wird. Nach ihren erfolgreichen RollendebĂŒts im vergangenen Sommer stehen Lars Eidinger und Verena Altenberger auch 2022 wieder als Jedermann und Buhlschaft auf der BĂŒhne. Die nĂ€chste Saison bringt auch eine völlig neue Version von Arthur Schnitzlers "Reigen". Die zehn Szenen des 1920 uraufgefĂŒhrten Beziehungsdramas wurden von zehn Autorinnen und Autoren ĂŒberschrieben - darunter LeĂŻla Slimani und Lukas BĂ€rfuss.

Die programmatische Klammer der Saison 2022 liefert aber laut HinterhĂ€user ein Epos, das 600 Jahre vor den 1920ern geschaffen wurde: Dante Alighieris "Göttliche Komödie". Das Epos, das durch Hölle, Fegefeuer und Paradies fĂŒhrt und so von Verzweiflung, Hoffnung und Erlösung erzĂ€hlt, wird in Salzburg in einer Marathon-Lesung aufgefĂŒhrt. Unter den Vortragenden sind Altenberger und Devid Striesow, der nĂ€chstes Jahr sein FestivaldebĂŒt in Salzburg gibt. Der vielbeschĂ€ftigte deutsche TV-, Film- und BĂŒhnendarsteller wird auch in Thorsten Lensings neuer Theaterarbeit "VerrĂŒckt nach Trost" zu sehen sein.

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Das Konzertprogramm bestreiten unter anderem die Wiener und die Berliner Philharmoniker. Die Liste der Solistinnen und Solisten, die nÀchsten Sommer in der Mozartstadt auftreten, ist beachtlich: Sie reicht von Lang Lang, Evgeny Kissin und Igor Levit am Klavier bis zu den Geigerinnen Anne-Sophie Mutter und Patricia Kopatschinskaja. Musikalische Schwerpunkte sind Bartók und dem zeitgenössischen deutschen Komponisten Wolfgang Rihm gewidmet.

"Corona, sei gnÀdig mit uns"

Die kommende Saison mit 174 AuffĂŒhrungen und fast 225.000 angebotenen Karten steht auch wie in den zwei Jahren zuvor wegen der Corona-Pandemie unter Vorbehalt. "Es ist immer noch eine Situation, die es uns nicht gerade leicht macht zu sagen, was letztendlich realisierbar sein wird", sagte HinterhĂ€user. Mit seinem strengen Gesundheitskonzept will das Festival auch weiterhin Infektionen auf der BĂŒhne und in den ZuschauersĂ€len vermeiden.

"Corona, sei gnĂ€dig mit uns", sagte die langjĂ€hrige FestspielprĂ€sidentin Helga Rabl-Stadler, als sie am Freitag ihr letztes Festival-Programm prĂ€sentierte. Im Januar ĂŒbernimmt die aus Karlsruhe stammende Marketing-Expertin Kristina Hammer die Aufgabe, Sponsorengelder zu organisieren und die Festspiele als Marke zu reprĂ€sentieren.

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