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Altkönig Juan Carlos will vorerst im Exil bleiben

Von dpa
Aktualisiert am 08.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Spaniens Altk√∂nig Juan Carlos hat Besuche in seiner Heimat angek√ľndigt.
Spaniens Altk√∂nig Juan Carlos hat Besuche in seiner Heimat angek√ľndigt. (Quelle: Francisco Flores Seguel/Agencia Uno/dpa./dpa)
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Madrid (dpa) - Der seit Sommer 2020 im Exil lebende spanische Altk√∂nig Juan Carlos hat in einem Schreiben an seinen Sohn, K√∂nig Felipe VI., Besuche und zu einem sp√§teren Zeitpunkt auch eine m√∂gliche dauerhafte R√ľckkehr in die Heimat angek√ľndigt.

Felipe, der wie die Regierung darauf bedacht ist, Schaden vom K√∂nigshaus durch seinen umstrittenen Vater abzuhalten, habe diesen Wunsch akzeptiert, teilte der Zarzuela-Palast mit. Ein Termin f√ľr eine erste Reise des Altk√∂nigs nach Spanien wurde zun√§chst nicht bekannt. Regierungschef Pedro S√°nchez sagte, der Ex-Monarch schulde dem spanischen Volk eine Erkl√§rung.

Strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingestellt

Juan Carlos reagierte mit seiner Ank√ľndigung darauf, dass vergangene Woche alle strafrechtlichen Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen finanziellen Fehlverhaltens eingestellt worden waren. In einem vom K√∂nigshaus ver√∂ffentlichten Schreiben des Altk√∂nigs an Felipe, den Juan Carlos als "Majest√§t, geliebter Sohn" ansprach, schrieb der Ex-Monarch, es erscheine ihm nun an der Zeit "seine R√ľckkehr nach Spanien in Betracht zu ziehen".

Zun√§chst wolle er weiter in Abu Dhabi leben. Dort habe er "gerade f√ľr diese Zeit meines Lebens Ruhe" gefunden. "Obwohl ich nat√ľrlich immer wieder nach Spanien zur√ľckkehren werde, das ich immer in meinem Herzen trage, um Familie und Freunde zu besuchen", f√ľgte Juan Carlos hinzu. Zugleich betonte der Altk√∂nig, er wolle bei Besuchen und auch im Falle einer sp√§teren endg√ľltigen R√ľckkehr nach Spanien eine "gr√∂√ütm√∂gliche Privatsph√§re" wahren.

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Die Reaktion des K√∂nigshauses war knapp und sachlich. "Seine Majest√§t der K√∂nig (Felipe VI.) respektiert und versteht den Willen Seiner Majest√§t des K√∂nigs Don Juan Carlos, der in seinem Brief zum Ausdruck kommt", lautete die schmallippige Antwort des Sohnes, die ebenfalls ver√∂ffentlicht wurde. Es ist kein Geheimnis: Juan Carlos soll und will dem bereits vor allem durch ihn heftig ramponierten Image des spanischen K√∂nigshauses, das seit seiner Abdankung 2014 von Felipe geleitet wird, keinen weiteren Schaden zuf√ľgen.

Juan Carlos √§u√üerte in dem Schreiben an seinen Sohn, dessen Ver√∂ffentlichung er ausdr√ľcklich zustimmte, zwar Bedauern √ľber einige "fr√ľhere Ereignisse" in seinem "Privatleben", reklamierte f√ľr sich aber auch "legitimen Stolz" auf seinen Beitrag zum demokratischen Zusammenleben Spaniens.

1981 hatte er eine Putschistengruppe mit einer resoluten Rede zur Aufgabe bewegt, wof√ľr er als "Retter" der spanischen Demokratie gefeiert wurde. Skandale im privaten Bereich sowie finanzielles Fehlverhalten aber besch√§digten das Image.

Regierungschef: Altkönig schuldet Spaniern eine Erklärung

Sánchez indes forderte den Altkönig auf, sich zu Fehlverhalten in der Vergangenheit zu äußern. Der 84-Jährige schulde dem spanischen Volk eine Erklärung, sagte der Sozialist vor Journalisten auf dem Flug nach Lettland, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete.

Der Regierungschef reagierte erstmals √∂ffentlich auf Angaben der Justiz aus der vergangenen Woche, als die Generalstaatsanwaltschaft alle Ermittlungsverfahren gegen den Altk√∂nig eingestellt hatte. Dabei hatte die Ermittlungsbeh√∂rde zahlreiche "Unregelm√§√üigkeiten" im Finanzgebaren des Ex-K√∂nigs festgestellt. Diese w√ľrden aber wegen der Verj√§hrung oder der juristischen Unantastbarkeit des fr√ľheren Monarchen bis zu seiner Abdankung 2014 sowie wegen Steuernachzahlungen nicht zur Anklage gebracht.

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