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Mark Ronson "Uptown Special": Makellose Durchschnittsware


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Makellose Durchschnittsware von Retro-Ronson

t-online, Daniel Reviol

Aktualisiert am 30.01.2015Lesedauer: 2 Min.
Bekannt wurde der britische Mutliinstrumentalist Mark Ronson vor allem als Produzent von Amy Winehouse. Jetzt veröffentlichte er mit "Uptown Special" sein inzwischen viertes Studioalbum.
Bekannt wurde der britische Mutliinstrumentalist Mark Ronson vor allem als Produzent von Amy Winehouse. Jetzt veröffentlichte er mit "Uptown Special" sein inzwischen viertes Studioalbum. (Quelle: Reuters-bilder)
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Lily Allen, Christina Aguilera, Adele, Robbie Williams, Paul McCartney: Die illustre Reihe von Sängern, die mit Mark Ronson zusammenarbeiteten, ließe sich problemlos erweitern. Doch es sind vor allem Songs wie "Rehab", "Back to Black" oder "You Know I'm No Good", mit denen man den britischen Musiker in Verbindung bringt: Als Produzent ihrer größten Hits verhalf Ronson einst Amy Winehouse zu Weltruhm. Oder war es umgekehrt? "Uptown Special", das neue Album von Ronson, zeigt jedenfalls, dass es nicht reicht, sein Handwerk als Soundtüftler und Retro-Produzent zu beherrschen.

Für Winehouse schuf Mark Ronson einst einen Soul-Sound im Stile von 60er-Jahre-Girl-Groups, über den die 2011 verstorbene Sängerin mit unverkennbarer Stimme ihren Seelen-Striptease vollführte. Der Klang von "Uptown Special" hingegen ist vom Smooth-Soul der 70er und Hochglanz-R&B der 80er inspiriert. Mal klingen die Stücke eher loungig, mal haben sie mehr Disco-Flair, mal prägen Old-School-Hip-Hop-Elemente die Tracks.

Ronson verliert Retro-Duell gegen Daft Punk

"Uptown Special" ist trotz verschiedener Sänger ein sehr stimmiges Album. Jeder Song fügt sich wunderbar an den nächsten, die Musik selbst ist makellos - aber es ist die Musik einer anderen Zeit, frei von Originalität.

Ähnlich wie beim Disco-Revival "Random Access Memories", dem letzten Album von Daft Punk, fragt man sich auch bei "Uptown Special": Muss diese Musik heute noch aufgenommen werden? Mit den wesentlichen Unterschieden: Die Franzosen von Daft Punk hatten die besseren Songs und die interessanteren Gastmusiker, unter anderem Giorgio Moroder, Chilly Gonzales, Todd Edwards, Pharrell Williams.

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Mit dem "Uptown Funk" auf Platz eins

Nur zwei Stücke stechen bei Ronsons viertem Studioalbum aus der Retro-Masse heraus. Das von New-Orleans-MC Mystikal über James-Brown-Funk gerappte "Feel Right" ist eines davon. Ein Stilmix, der vor knapp 25 Jahren von der inzwischen eher unbekannten Hip-Hop-Crew Son of Bazerk sehr ähnlich, aber deutlich aufregender dargeboten wurde. Auf der Tanzfläche sollte das aber auch heute noch bestens funktionieren.

Und das gilt natürlich auch für den mitreißenden "Uptown Funk": Die schon im November vergangenen Jahres veröffentliche Kooperation mit US-Sänger Bruno Mars schaffte es mit ihrem ungeheurem Drive in Großbritannien und den USA auf Platz eins der Singlecharts.

Ein Hipster als Geschichtslehrer

Am besten hätten es Multiinstrumentalist Ronson und sein Co-Songwriter, Grammy-Gewinner Jeff Bhasker, aber bei der ein oder anderen Single belassen. Auf Albumlänge ist die musikalische Geschichtsstunde des hippen Briten ermüdend, aus einem Grund aber doch hörenswert: "Reproduzent" Ronson, wie ihn "Die Welt" in ihrer Rezension treffend bezeichnete, beherrscht sein Handwerk so gut, dass man umgehend Lust auf die Originale bekommt - etwa auf die ersten Soloalben von Michael Jackson, auf "Sign 'o the Times" von Prince, auf die 70er-Jahre-Großtaten von Stevie Wonder, der auf "Uptown Special" zwei Auftritte hat, oder auf die wegweisenden Hip-Hop-Maxis von Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash.

Mark Ronson "Uptown Special" ist am 23. Januar 2015 erschienen. Die Vinyl-Ausgabe erscheint am 13. Februar.

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