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Kreativ und absurd: Die Taktgeber sind zurück - Sechste Album von Metronomy

Kreativ und absurd  

Die Taktgeber sind zurück - Sechste Album von Metronomy

15.09.2019, 15:55 Uhr | dpa

Kreativ und absurd: Die Taktgeber sind zurück - Sechste Album von Metronomy. Die britische Band Metronomy meldet sich zurück.

Die britische Band Metronomy meldet sich zurück. Foto: Gregoire Alexandre/Beats International. (Quelle: dpa)

Erfurt (dpa) - Schmissig, funky, elektronisch - so kennt man die von Joseph Mount ins Leben gerufene Band Metronomy. Neujustierungen sind daher beim sechsten Album "Metronomy Forever" nicht wirklich nötig.

Vielleicht geht es nun etwas entspannter zu - allein schon, weil kurze Ambient-Stücke unter den 17 Tracks verschnaufen lassen oder auch als Klanglandschaften für Filme herhalten könnten. Ansonsten bieten die Songs abwechslungsreichen Elektropop mit Verweisen auf andere Genres.

"Es ist eine ziemlich naive Aussage, aber genau das mag ich daran - die romantische Vorstellung, dass eine Band auf ewig zusammen ist und ihre Musik die Zeit überdauert", sagt der Metronomy-Sänger Mount im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur über den Albumtitel. Er ist der kreative Kopf, schreibt die Lieder. Für Musikvideos zu den Singles des neuen Albums ist er auch unter die Regisseure gegangen.

"Wenn man heute in eine Schule geht und Siebenjährigen eine Musikkassette zeigt, haben die keine Ahnung, was das ist. Ich fand das Bild einer Band, die in einer Kassette feststeckt, so passend. Es ist eigenartig, aber auch irgendwie lustig, dass solche Dinge wie Kassetten, die mir einmal viel bedeutet haben, heute keine Rolle mehr spielen", fasst Mount die Idee zum skurrilen Video "Lately" zusammen. Es ist nicht das erste Video der Band, das durch Kreativität und Absurdität statt etwa durch nackte Haut Aufmerksamkeit bekommt.

Dass sich seit der Veröffentlichungen des vorherigen Albums "Summer 08" im Brexit-Referendum-Jahr 2016 in der Heimat der Band einiges getan hat, ist "Metronomy Forever" nicht anzuhören. "Als Musiker ist man prinzipiell meist politisch eher links orientiert. Deshalb muss aber die Musik nicht politisch werden - das wäre aus meiner Sicht ein wenig wie Eulen nach Athen zu tragen", sagt Mount. Sinnvoller sei es doch, sich darauf zu konzentrieren, einfach gute Musik zu machen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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