• Home
  • Unterhaltung
  • Musik
  • Luca HĂ€nni im Interview: "Will nicht nur der DSDS-Sieger sein"


Interview
Unsere Interview-Regel

Der GesprĂ€chspartner muss auf jede unserer Fragen antworten. Anschließend bekommt er seine Antworten vorgelegt und kann sie autorisieren.

"Viele haben gesagt, dass das mein Karriereende wird"

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 18.11.2020Lesedauer: 3 Min.
Luca HĂ€nni: Nach seinen ersten Erfolgen hatte der SĂ€nger auch schwere Zeiten zu ĂŒberstehen.
Luca HĂ€nni: Nach seinen ersten Erfolgen hatte der SĂ€nger auch schwere Zeiten zu ĂŒberstehen. (Quelle: imago images / Gartner)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextDrosten zeigt "Querdenker" anSymbolbild fĂŒr einen TextSchĂŒsse bei Geldtransporter-ÜberfallSymbolbild fĂŒr ein VideoKritik an Scholz: Sprecherin reagiertSymbolbild fĂŒr einen TextSchĂŒlerin fehlt Punkt zum perfekten AbiSymbolbild fĂŒr einen TextNeue ARD-Partnerin fĂŒr SchweinsteigerSymbolbild fĂŒr einen TextFrau wochenlang an See misshandeltSymbolbild fĂŒr ein VideoAbgetrennter Kopf in Bonn: neue DetailsSymbolbild fĂŒr einen TextWie lange dĂŒrfen Benziner noch fahren?Symbolbild fĂŒr ein VideoBis zu 50 Liter Regen pro QuadratmeterSymbolbild fĂŒr einen TextSensationstransfer vor AbschlussSymbolbild fĂŒr einen TextDirndl bei G7-Gipfel? Söder sauerSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserPocher fordert Unsumme an SchmerzensgeldSymbolbild fĂŒr einen TextSchlechtes Hören erhöht das Demenzrisiko

Luca HĂ€nni gewann 2012 bei DSDS. Aber zwischen damals und seinem Comeback beim ESC 2019 und "Let's Dance" lag auch eine DĂŒrreperiode, wie er im Interview mit t-online erklĂ€rt.

Mit seinem neuen Album "110 Karat" konnte der Schweizer Luca HĂ€nni wieder in die deutschen Charts schlittern. An die Nummer-1-Erfolge nach seinem Sieg bei "Deutschland sucht den Superstar" konnte er kommerziell nicht mehr anknĂŒpfen. Es ist auch gar nicht so einfach, den DSDS-Stempel loszuwerden, wie der SĂ€nger erklĂ€rt.


Erinnern Sie sich noch an alle DSDS-Gewinner?

Staffel 1: Alexander Klaws
Staffel 2: Elli Erl
+16

t-online: 2012 haben Sie DSDS gewonnen und Ihre ersten großen Erfolge gefeiert. Heute ist das ja eine ganz andere Musikbranche als damals. Wie fiebern Sie heute einem Release und einer Chartposition entgegen?

Luca HĂ€nni: Ich finde es schon schön, wenn ich eine CD in der Hand halte. Da gehört ja auch ein Artwork und Booklet dazu. Ich achte schon auf die Verkaufszahlen. 2012 war das halt noch ganz anders. Aber ich bin ein Fan von Spotify und höre so auch viel Musik. Ich wĂŒsste auch gar nicht, wo ich heute noch eine CD hören sollte. Ich habe keinen Player daheim und in meinem Auto ist auch keiner. Ich wĂ€re da völlig aufgeschmissen. (lacht)

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
BBC-Moderatorin Deborah James ist tot
Deborah James: Die krebskranke Moderatorin verabschiedete sich in einem emotionalen Post von ihren Fans.


Luca HĂ€nni stand mit Daniele Negroni im DSDS-Finale 2012.
Luca HĂ€nni stand mit Daniele Negroni im DSDS-Finale 2012. (Quelle: imago images / APress)

Wie blicken Sie auf die acht Jahre Karriere seit Ihrem DSDS-Sieg zurĂŒck? Da waren ja nicht nur Höhen bei, sondern auch ein paar TĂ€ler


Ich finde es so krass, dass ich das alles seit acht, neun Jahren machen kann. Das ist schon eine lange Zeit. Es war eine wilde Fahrt. Ich habe mit null Ahnung ĂŒber diese Show-Welt angefangen und musste viel lernen. Ich musste mich erst einmal selbst finden und habe mich deswegen auch von einigen GeschĂ€ftspartnern trennen mĂŒssen. Mir war es wichtig, dass ich mir selbst etwas aufbaue. 2014 war so ein Down-Moment, wo es echt nicht gut lief. Ich habe schon ĂŒbers Aufhören nachgedacht.

Das haben Sie aber nicht.

Der Gedanke war immer, dass ich ernstgenommen werden will und mich als KĂŒnstler etablieren will. Ich will nicht immer nur der DSDS-Sieger sein.

Was hat denn das Jahr 2014 als Tiefpunkt ausgemacht?

Ich hatte keine finanziellen Sorgen, das war okay. Ich hatte auch Auftritte, aber ich habe damals immer dasselbe gemacht. Viele Leute haben gesagt: "Ach, der kleine Junge von DSDS. Kann der denn ĂŒberhaupt was?" Ich kam nicht an die geilen Auftritte ran. Die guten Festivals haben mich nicht gebucht. Da bewegt man sich jahrelang in den gleichen Kreisen und man kommt nicht da raus. Ich habe mich gefragt, ob ich das so weiter machen will. Ich wollte nicht stehenbleiben, weil es dann auch irgendwann keinen mehr interessiert. Der ESC war ein großes Risiko fĂŒr mich. Viele haben gesagt, dass das mein Karriereende sein wird. Ich dachte mir aber, wenn der Auftritt funktioniert, dann zeige ich es allen.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Hatten Sie das GefĂŒhl, dass man Ihnen einen Casting-Stempel aufgedrĂŒckt hat?

DSDS war mein Sprungbrett, aber das muss man irgendwann ĂŒbertrumpfen. Das ist sehr schwierig, weil man nie wieder so eine große Plattform kriegt. Es ist viel harte Arbeit, um sich als SĂ€nger einer Castingshow zu etablieren. Das funktioniert nicht immer. Meine Teilnahme beim ESC letztes Jahr war deshalb auch so wichtig fĂŒr mich. Ich war nicht mehr der kleine Junge, sondern wurde ernstgenommen. Darauf kann ich jetzt aufbauen. Ich hatte immer das gleiche Ziel, aber von damals bis heute war es ein stĂ€ndiges Auf und Ab.

Bei DSDS waren Sie gerade einmal 18 Jahre alt. Sie sind im Trubel dieser großen TV-Show erwachsen geworden. Wie hat Sie das als Teenager geprĂ€gt?

WĂ€hrend der ersten Castings war ich sogar noch 17. Eigentlich habe ich damals eine Ausbildung als Maurer begonnen. DSDS war eine ganz andere Welt. Ich wollte mich davon aber nie verĂ€ndern lassen. Ich habe mich nie als der Geilste und Beste gefĂŒhlt, sondern bin immer bodenstĂ€ndig geblieben. Ich habe die ganze Show mit Vorsicht genossen. Als Teenie musste ich schnell lernen erwachsen zu werden und musste Entscheidungen ĂŒber Partner, Finanzen oder Musik treffen. Ich war auch frĂŒher niemand, der stĂ€ndig Partys gefeiert hat. Das ist noch heute so. Ich gehe gerne unter Menschen, aber mir ist ein Abend mit Freunden und einem guten Essen lieber, als der ganze Rummel von damals.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Marc von LĂŒbke-Schwarz
Von Marc von LĂŒpke
DSDSDaniele NegroniEurovision Song ContestLet's DanceSpotify
Musik

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website