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Stars im Berlinale-Trubel: "Alle sind überfordert"


"Alle sind überfordert"


Aktualisiert am 20.02.2023Lesedauer: 3 Min.
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Jury-Präsidentin Kristen Stewart auf einer Berlinale-Veranstaltung.Vergrößern des Bildes
Kristen Stewart: Die Hollywood-Schauspielerin ist die diesjährige Jury-Präsidentin der Berlinale. (Quelle: IMAGO / Eventpress Golejewski)

Die 73. Berlinale steht nicht mehr im Schatten von Corona. Das macht die Promis glücklich, aber auch unsicher.

Nachdem die Berlinalen der Jahre 2021 und 2022 aufgrund der Corona-Pandemie in abgespeckten Versionen und unter strengen Auflagen stattgefunden haben, sind die Internationalen Filmfestspiele der Hauptstadt jetzt in gewohnter Form zurück. Abstandsregelungen, Begrenzungen der Personenanzahl und Maskenpflicht sind bei der 73. Berlinale passé.

Auf der traditionellen Berlinale-Party des Medienboard Berlin Brandenburg und auf dem Berlinale-Empfang des FilmFernsehFonds Bayern verrieten einige Promis t-online, dass sie sich zwar über die Rückkehr zur Normalität freuen, sich aber erst noch an die neuen/alten Zustände gewöhnen müssen.

"Toll, dass es wieder eine 'richtige' Berlinale gibt"

"Ich finde das schön, dass wir uns wieder hier alle zusammenfinden können", äußerte Matthias Schweighöfer. Der Schauspieler genoss allerdings auch die Ruhe, die die letzten drei Jahre gezwungenermaßen mit sich brachten.

"Game of Thrones"-Darsteller Tom Wlaschiha sagte: "Ich finde es toll, dass es wieder eine 'richtige' Berlinale gibt." Die letzten Jahre konnte er nicht teilnehmen, weil entweder Pandemie oder Arbeit dazwischenkamen. Deswegen freue er sich besonders, jetzt wieder dabei sein zu können.

"Alle sind aufgeregt und glücklich"

"heute show"-Star Gisa Flake stellt fest: "Die letzten Abende der Berlinale haben gezeigt: Alle haben wirklich Lust darauf, sich wieder zu unterhalten und zu treffen." Dass die Medienboard-Party im Holzmarkt, einem Berliner Veranstaltungsort, stattfand, der viel Fläche im Freien bietet und damit die Verbreitung des Virus eindämmt, hob sie lobend hervor.

Gisa Flakes "heute show"-Kollegin Valerie Niehaus war sichtlich erfreut über das geballte Zusammentreffen der Branche: "Die letzten Tage waren echt geprägt von so vielen Umarmungen, wie man sie seit drei Jahren nicht mehr hatte. Alle sind aufgeregt und glücklich, sich wiederzusehen."

"Alle sind ein bisschen eingerostet"

Florian David Fitz fand es total charmant, dass alle ungeübt im Umgang miteinander sind. "Alle sind so ein bisschen eingerostet", stellte der Schauspieler fest. "Wenn man so viele Leute kennt, mit denen man auch sprechen möchte, dann löst das einen erhöhten Cortisolspiegel aus. Ich finde es immer schön, in den Augen zu sehen, dass alle so überfordert sind mit den vielen Leuten."

"Schön, aber noch ungewohnt, weil man es jetzt drei Jahre so nicht hatte", fand den Trubel auch Schauspieler Tom Beck. "Man ist ein bisschen reizüberflutet, denn es ist laut, es sind viele Menschen, es ist ein hoher Geräuschpegel. Aber es ist schön, dass man endlich wieder zusammenkommt und sich austauschen kann."

"Man merkt, da hat etwas gefehlt"

"Es ist richtig und wichtig für uns alle", kommentierte Schauspielerin Yvonne Catterfeld das Ende der Corona-Maßnahmen. "Es gibt auch keinen Grund mehr, irgendwelche Auflagen aufzuerlegen. Insofern finde ich es schön, dass wir alle wieder zusammenkommen und dass wir uns wieder treffen."

Sie merke aber, dass einige ihrer Kollegen auf der Berlinale unsicherer agieren als vorher. "Man ist ein bisschen raus gewesen. Es dauert so ein paar Tage und dann wird es wieder normal. Aber man merkt, da hat etwas gefehlt."

"Es ist leichtsinnig"

Während Catterfeld keinen weiteren Grund für Corona-Auflagen sieht, bezeichnete Schauspielkollege Hannes Jaenicke es als "leichtsinnig", alles wie zuletzt im Februar 2020 stattfinden zu lassen. "Die Krankheit geht ja immer noch rum", konstatierte er. Dennoch freue er sich über das Wiedersehen mit so vielen anderen Medienschaffenden.

Der 62-Jährige fand es skandalös und ärgerlich, "wie wenig systemrelevant in Deutschland Kultur behandelt wird". Während zum Beispiel die Lufthansa und Autokonzerne als relevant erachtet wurden, habe man die Kultur zu Unrecht am langen Arm verhungern lassen, beklagte er.

Verwendete Quellen
  • Interviews bei der Berlinale-Party des Medienboard Berlin Brandenburg sowie beim Berlinale-Empfang des FilmFernsehFonds Bayern
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