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Ruth Moschner äußert sich zu Gil Ofarims Antisemitismus-Lüge


Ruth Moschner äußert sich ausführlich zu Gil Ofarim

Von t-online, meh

30.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Ruth Moschner: Die Moderatorin ist entsetzt von Gil Ofarims Geständnis.Vergrößern des BildesRuth Moschner: Die Moderatorin ist entsetzt von Gil Ofarims Geständnis. (Quelle: Andreas Rentz/Getty Images)
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Gil Ofarim hat die Antisemitismus-Vorwürfe gegen einen Hotelmitarbeiter frei erfunden. Eine Lüge, die für Moderatorin Ruth Moschner unbegreiflich ist.

Am Dienstag fand der Prozess gegen Gil Ofarim ein Ende – und zwar ein unerwartetes. Nachdem der Sänger zwei Jahre lang behauptet hatte, er wäre wegen seiner Davidstern-Kette von einem Leipziger Hotel abgewiesen worden, gestand er nun: Bei seiner Darstellung handelte es sich um eine Lüge.

Die Anschuldigungen erhob Gil Ofarim damals in einem Instagram-Video. Zahlreiche Prominente stärkten ihm daraufhin den Rücken – und sind nun umso entsetzter von seinem Schuldgeständnis. Auch Ruth Moschner bezieht auf ihrem Social-Media-Kanal Stellung.

Für Ruth Moschner ist Gil Ofarims Lüge "unvorstellbar"

Auf Instagram erklärt Ruth Moschner, dass es für sie eine Selbstverständlichkeit sei, Betroffenen von Diskriminierung den Rücken zu stärken. Daher habe sie damals auch das Video von Gil Ofarim geteilt. "Dass jemand wie Gil Ofarim Antisemitismus-Vorwürfe als Rache, Machtausübung oder was auch immer benutzt, ist unvorstellbar für mich gewesen und ist auch heute nicht nachvollziehbar", macht die 47-Jährige ihren Standpunkt deutlich.

Video | Ofarim gesteht Lüge: Dieses Video brachte alles ins Rollen
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Quelle: t-online

Ruth Moschner hofft, dass sich Gil Ofarim nun Hilfe sucht: "Um zu verstehen, was er damit anderen angetan hat." Dem Hotelangestellten, der von Ofarim beschuldigt wurde, wünsche sie alles Gute. Darüber hinaus formuliert sie einen Appell: "Dass nach Gil Ofarims Geständnis das Ganze keine Eigendynamik entwickelt, was die Bedrohung von jüdischen Menschen angeht."

Jüdische Abstammung war für Ruth Moschners Familie ein Tabu

Die Thematik ist für Ruth Moschner besonders emotional: 2021 sprach sie zum ersten Mal öffentlich über ihre jüdische Familiengeschichte. "Ich bin 1976 geboren. In meiner Familie war die jüdische Abstammung ein absolutes Tabu. Der Großteil meiner Vorfahren ist während des Zweiten Weltkrieges nach Israel geflüchtet, später haben sie sich in den USA niedergelassen", schilderte die Moderatorin damals auf Instagram.

Ruth Moschner wurde christlich getauft. "Sag keinem, dass du jüdischer Abstammung bist", wurde ihr von ihrer Familie geraten. Ihre Großtante habe bis zu ihrem Tod Angst vor Übergriffen gehabt. Daher werde Moschner auch weiterhin Betroffenen Glauben schenken: "Denn nur weil eine prominente Person gelogen hat, heißt das noch lange nicht, dass andere das auch tun."

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