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Til Schweiger setzt nach Anfeindungen Einsatz für Flüchtlinge fort

Nach mutmaßlichem Anschlagsversuch  

Til Schweiger: "Ich lasse mich nicht einschüchtern"

26.08.2015, 15:55 Uhr | mth, ots, t-online.de

Til Schweiger setzt nach Anfeindungen Einsatz für Flüchtlinge fort. Trotz diverser Anfeindungen will sich Til Schweiger weiter für Flüchtlinge in Deutschland einsetzen. (Quelle: dpa)

Trotz diverser Anfeindungen will sich Til Schweiger weiter für Flüchtlinge in Deutschland einsetzen. (Quelle: dpa)

Auch nach dem mutmaßlich geplanten Anschlag auf seine Villa in Hamburg will Til Schweiger seinen Einsatz für Flüchtlinge fortsetzen. "Ich lasse mich nicht einschüchtern", sagte er im Interview mit der "Gala".

Vor wenigen Tagen gründete der Schauspieler die "Til Schweiger Foundation". Wichtig sei ihm bei seinem Engagement auch die schnelle, symbolische Hilfe. "Wir sind nach dem Gründungstermin direkt mit vier Lieferwagen zum Hamburger Auffanglager an der Schnackenburgallee gefahren und haben Eis verteilt. Es war total schön zu sehen, wie die Kinder - und auch die Erwachsenen - sich darüber gefreut haben. Darum geht es uns ja auch: kleine Lichtblicke zu schaffen", sagte Schweiger.

"Wir haben in Deutschland viel zu wenig Unterkünfte für Flüchtlinge"

Zu den Verhältnissen im Auffanglager sagte der 51-Jährige: "Es war traurig zu sehen, wie beengt die Menschen dort leben. Einige seit einem Jahr! Wir haben in Deutschland viel zu wenig Unterkünfte für Flüchtlinge."

Seine Kinder teilten sein Ideal von sozialer Gerechtigkeit, so Schweiger. "Sie haben das Herz auf dem rechten Fleck. Eine meiner Töchter war auch bei unserem Besuch im Auffanglager dabei, weil sie sich vor Ort ein Bild von der Lage der Flüchtlinge machen wollte. Das ist ihr sehr nahe gegangen."

Am Sonntagabend war es bei Til Schweigers Hamburger Villa zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Ein Unbekannter hatte sich am Wohnhaus des Schauspielers zu schaffen gemacht und das Kabel einer Außenleuchte durchtrennt. Bereits am Sonntagmorgen hatten Unbekannte Äste an einem Holzzaun im rückwärtigen Teil des Grundstücks gestapelt und angezündet. Der Staatsschutz ermittelt in dieser Angelegenheit.

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