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DJ Paul van Dyk nach Sturz: "Ein Wunder, dass ich noch lebe"

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Nach schwerem Bühnen-Sturz  

DJ Paul van Dyk: "Ein Wunder, dass ich noch lebe"

10.06.2016, 17:41 Uhr | t-online.de

DJ Paul van Dyk nach Sturz: "Ein Wunder, dass ich noch lebe". Paul van Dyk möchte trotz großer Beschwerden schon bald wieder auf der Bühne stehen.  (Quelle: imago)

Paul van Dyk möchte trotz großer Beschwerden schon bald wieder auf der Bühne stehen. (Quelle: imago)

Rund drei Monate ist es her, dass der Berliner Techno-DJ Paul van Dyk bei einer Show von einer Bühne stürzte. Bei dem Unfall ist er offenbar nur knapp am Tod vorbeigeschrammt: "Der Fakt, dass ich noch lebe, ist ein Wunder", sagte er dem "Billboard Dance Magazin" in seinem ersten Interview nach dem Sturz.

Der Musiker war Ende Februar beim "A State of Trance"-Festival im niederländischen Utrecht aufgetreten, als er plötzlich aus mehreren Metern Höhe in die Menge stürzte. Nach einigen Tagen in einer Utrechter Klinik wurde er mit einem Krankenwagen zur Reha in den "Medical Park" in Berlin Tegel gebracht. 

"100 Prozent werden jetzt bei mir etwas anderes sein"

Wie er berichtet, hatten die Ärzte seiner Verlobten und seiner Mutter nach dem Unfall gesagt, sie könnten froh sein, dass noch alle lebensnotwendigen Organe funktionieren. "Ich hatte ein Schädel-Hirn-Trauma, einen doppelten Bruch der Wirbelsäule, viele Quetschungen und eine offene Wunde hinten am Kopf." 

In den ersten fünf Wochen nach seinem Unfall saß van Dyk im Rollstuhl. Wegen der Hirnverletzung habe er erst wieder laufen, sprechen und essen lernen müssen. Bis zur kompletten Genesung sei es aber noch ein weiter Weg, wie der DJ in einem weiteren Interview mit "Bild" berichtet: "Die Ärzte haben mir ganz klar gesagt: 100 Prozent werden jetzt bei mir etwas anderes sein, als sie es vorher waren. Wenn ich in der Lage bin, noch 50 Prozent der Shows zu machen, die ich zuvor gemacht habe, ist das extrem gut", so der 44-Jährige.

"Zwei Schritte vor und einen zurück"

Über seine derzeitigen Beschwerden sagt van Dyk: "Meine Fingerkuppen sind nach wie vor taub. Auch in meinen Beinen und Füßen habe ich noch ein extremes Missempfinden. Mal ist es so, als würden sie brennen. Und dann fühlt es sich wieder an, als würde ich sie in Eiswasser haben." Das gehe permanent so. Es gebe bessere und schlechtere Tage. "Man macht zwei Schritte vorwärts und einen zurück", so van Dyk zu "Bild".

Dennoch wolle  er schon diesen Monat wieder auf der Bühne stehen, und zwar beim Festival EDC in Las Vegas. Zudem plane er, noch dieses Jahr ein neues Album aufzunehmen.

Über den Unfallhergang sagt van Dyk: "Das Problem war, dass ein Teil der Bühne nicht solide war, sondern mit schwarzem Stoff überspannt. Ich wusste das nicht. Es gab auch keine Markierung. Ich ging ein paar Schritte und stürzte ab." 

Auf die Frage, ob er vor dem Auftritt Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert habe, sagte er: "Nein. Dann könnte ich mich ja nicht daran erinnern, was vorher war. Außerdem sieht man ja in Videos, so wurde es mir zumindest berichtet, dass ich mich auf der Bühne recht vorsichtig bewegt habe. Doch die Bühne war, das muss man leider so sagen, nicht gut aufgebaut." 

Juristische Schritte wolle er zunächst aber nicht einleiten. So liege sein Fokus jetzt erstmal darauf, ins Leben zurückzufinden. 

"Mich durchströmte ein Gefühl von Wärme"

Nach dem Unfall habe ihm seine Verlobte besonderen Halt gegeben. "Margarita war zum Zeitpunkt des Unfalls in Los Angeles. Es dauerte eineinhalb Tage, bis sie bei mir sein konnte. Ich bin kein Esoteriker. Aber als Margarita ankam, meine Hand nahm, und ich ihre Stimme hörte, durchströmte mich ein Gefühl von Wärme."  

Auch für die Genesungswünsche seiner Fans wolle er sich bedanken: "Das hat mir unglaublich viel Kraft gegeben. Den Leuten, die mir geschrieben haben, die sich eine Sekunde dafür genommen haben, denen will ich zeigen: Die Sekunde war's wert."

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