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Literatur: Prinzessin-von-Asturien-Preis für Krimiautorin Fred Vargas

Literatur  

Prinzessin-von-Asturien-Preis für Krimiautorin Fred Vargas

24.05.2018, 13:46 Uhr | dpa

Literatur: Prinzessin-von-Asturien-Preis für Krimiautorin Fred Vargas. Fred Vargas wird geehrt.

Fred Vargas wird geehrt. Foto: Alberto Morante. (Quelle: dpa)

Oviedo (dpa) - Die französische Krimiautorin, Historikerin und Archäologin Fred Vargas wird in diesem Jahr mit dem renommierten spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur ausgezeichnet.

Die 60-Jährige, eine der meistgelesenen Autorinnen Frankreichs, sei von einer Jury unter 35 Kandidaten aus 21 Ländern ausgewählt worden, teilte die Stiftung am Donnerstag in Oviedo mit. Die Originalität der Handlungen, die Ironie mit der Vargas ihre Charaktere beschreibe und ihre überbordende Fantasie eröffneten dem Leser völlig neue literarische Horizonte, hieß es zur Begründung.

"Ihre Bücher vereinen Intrigen, Aktion und Reflexion mit einem Rhythmus, der an die charakteristische Musikalität guter französischer Prosa erinnert", so die Jury. In jedem ihrer Romane erscheine "die Geschichte als Metapher für eine beunruhigende Gegenwart".

Vargas heißt mit bürgerlichem Namen Frédérique Audoin-Rouzeau. Ihr Künstlername ist eine Kombination aus ihrem Vornamen und der Filmfigur Maria Vargas, gespielt von Ava Gardner in "Die barfüßige Gräfin". Fred Vargas' Romane wurden mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt. Die bekannteste Figur ist dabei Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, der seine Fälle überwiegend durch gute Intuition löst. In dieser Reihe war in Deutschland zuletzt 2017 der Band "Der Zorn der Einsiedlerin" erschienen.

Die angesehenen Prinzessin-von-Asturien-Preise sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt und werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. in Oviedo überreicht. Frühere Preisträger der Sparte Literatur waren etwa Amos Oz, Paul Auster und der am Dienstag im Alter von 85 Jahren gestorbene Philip Roth.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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