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Weidel als "Nazi-Bitch": Farid Bang gibt Unterlassungserklärung

Nach Beleidigung von Weidel  

Farid Bang gibt Unterlassungserklärung ab

08.06.2018, 13:14 Uhr | dpa

Die AfD-Politikerin Alice Weidel hat eine Unterlassungsklage gegen einen Liedtext von Skandalrapper Farid Bang eingereicht. (Quelle: Imago)

Farid Bang: Der Skandalrapper hat im Streit um die Beleidigung der AfD-Politikerin Alice Weidel eine Unterlassungserklärung abgegeben. (Quelle: Promipool)

Farid Bang gibt Unterlassungserklärung ab

Farid Bang: Der Skandalrapper hat im Streit um die Beleidigung der AfD-Politikerin Alice Weidel eine Unterlassungserklärung abgegeben. (Quelle: Promipool)

Farid Bang: Der Skandalrapper hat im Streit um die Beleidigung der AfD-Politikerin Alice Weidel eine Unterlassungserklärung abgegeben. (Quelle: Promipool)


Vor wenigen Wochen beleidigte Rapper Farid Bang die AfD-Politikerin Weidel in den sozialen Medien als "Nazi-Bitch". Nun hat er eine Unterlassungserklärung abgegeben und muss tief in die Tasche greifen.

Nach der Beleidigung der AfD-Politikerin Alice Weidel hat der Rapper Farid Bang nach Angaben ihres Anwalts eine Unterlassungserklärung abgegeben. "Neben der Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung versprach Bang nun die Zahlung einer "in das billige Ermessen" von Frau Dr. Weidel gestellten Vertragsstrafe, sollte er die streitigen Äußerungen erneut machen oder verbreiten", teilte Weidels Anwalt Joachim Steinhöfel am Freitag in Hamburg mit. Der 31-jährige Rapper werde auch die Kosten für die Abmahnung in Höhe von mehreren Tausend Euro übernehmen müssen.

Farid Bang besuchte KZ

Der Musiker hatte im Mai auf Instagram einen rund 20 Sekunden langen Song-Ausschnitt veröffentlicht, in dem er die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion unter anderem als "Nazi-Bitch" bezeichnete und drohte, ihr das Nasenbein zu brechen. Facebook und Instagram hätten das Video auf seine Aufforderung hin gelöscht, teilte Steinhöfel weiter mit. Weidel hat inzwischen auch eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gestellt.

Erst am Donnerstag hatten Farid Bang und sein Rap-Partner Kollegah die KZ-Gedenkstätte Auschwitz besucht. Dazu hatte sie der Vizepräsident des Komitees, Christoph Heubner, nach dem Antisemitismus-Skandal bei der Echo-Preisvergabe eingeladen. Die beiden Musiker waren besonders für die Liedzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen" kritisiert worden. Etliche Musiker gaben ihre eigenen Echo-Preise aus Protest zurück, die Auszeichnung selbst wurde daraufhin abgeschafft.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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