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Günther Jauch – Harte Kritik an ARD und ZDF: "Nicht so frei und unabhängig"

"Nicht so frei und unabhängig"  

Günther Jauch übt harte Kritik an ARD und ZDF

14.02.2019, 11:53 Uhr | lc, t-online.de

Günther Jauch – Harte Kritik an ARD und ZDF: "Nicht so frei und unabhängig". Günther Jauch: Der Moderator hat eine klare Meinung zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. (Quelle: imago images)

Guenther Jauch: Der Moderator hat eine klare Meinung zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. (Quelle: imago images)

Moderator Günther Jauch war sowohl für das private, wie auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen tätig. Jetzt äußert der TV-Star harte Kritik an ARD und ZDF. 

Günther Jauch ist eine Institution im deutschen Fernsehen. Bei RTL moderiert er seit Jahrzehnten "Wer wird Millionär?", doch auch in der ARD war der Journalist als Sportreporter und Polit-Talker zu sehen. Im Jahr 2011 übernahm er am Sonntagabend einen der wichtigsten Sendeplätze der ARD und führte nach dem "Tatort" Gespräche über das politische Geschehen. Vier Jahre später warf Jauch jedoch das Handtuch. 

"Mit der Unabhängigkeit war es schwierig"

Gegenüber der "Reporterfabrik" übt der 62-Jährige harte Kritik am öffentlich-rechtlichen Fernsehen. "Private und berufliche Gründe" hätten ihn bewogen, seine Show zu beenden. Auf Nachfrage erklärt er schließlich: "In meinem speziellen Fall war es einfach so: Ich bin, gerade wenn ich journalistisch tätig bin, gerne unabhängig. Mit der Unabhängigkeit war es irgendwann schwierig."

Am Ende hätten einfach zu viele Leute reingeredet, lässt Jauch weiter verlauten. Doch seine Kritik an ARD und ZDF ist damit noch nicht abgeschlossen. "Sie sind nicht so frei und unabhängig, wie man sie sich von der Konstruktion her vorstellen könnte", betont das TV-Urgestein weiter. Warum das so ist, glaubt Jauch ebenfalls zu wissen. 


"Sie schauen zuweilen ängstlich nach links und rechts, sie haben Rundfunkräte, Verwaltungsräte, politische Parteien, manchmal eine Schere, die sie sich selbst im Kopf zusammengebastelt haben", meint er. Jauchs ehemaliger Arbeitgeber, die ARD, wird sich über diese Worte sicher nicht freuen.

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