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Ende einer Ära - Volker Schlöndorff: Die Welt braucht Merkel noch

Ende einer Ära  

Volker Schlöndorff: Die Welt braucht Merkel noch

29.03.2019, 07:47 Uhr | dpa

Ende einer Ära - Volker Schlöndorff: Die Welt braucht Merkel noch. Volker Schlöndorff hofft, dass sich die Kanzlerin nicht in den Ruhestand verabschiedet.

Volker Schlöndorff hofft, dass sich die Kanzlerin nicht in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Ralf Hirschberger. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Regisseur Volker Schlöndorff (79) hofft darauf, dass sich Angela Merkel (CDU) auch nach ihrer Kanzlerschaft weiter engagiert. "Denn ich meine: Wir brauchen Merkel noch", sagte Schlöndorff der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. Man könne auch sagen, die Welt brauche Merkel noch.

"Ich finde, die Europapolitik könnte nach Herrn Juncker sehr gut eine Frau Merkel vertragen, die Europa eint", sagte Schlöndorff. Aber noch wichtiger sei die Umweltfrage. Er fände es toll, wenn sich Merkel auf internationalem Level den Klimaschutz zur Aufgabe mache.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in den Ruhestand geht oder ihre Memoiren schreibt", sagte Schlöndorff. Dafür sei sie zu engagiert und wisse zu viel über die Welt. "Aber schlussendlich macht sie dann das, was sie für richtig hält."

Schlöndorff zählt zu den wichtigsten Regisseuren Deutschland. Für die Literaturverfilmung "Die Blechtrommel" gewann er eine Goldene Palme in Cannes und einen Oscar in den USA. Er verfilmte auch "Homo Faber" und "Tod eines Handlungsreisenden".

Der Filmemacher hatte sich mehrfach für Merkel stark gemacht. Die Politikerin hatte betont, sie stehe für die volle Legislaturperiode zur Verfügung. Es wird erwartet, dass sie nach dem Ende ihrer Kanzlerschaft aus der aktiven Politik aussteigt.

Merkel habe Dinge direkt ausgesprochen, sei geradezu überparteilich und habe als Frau einen anderen Politikstil mitgebracht, sagte Schlöndorff, der am Sonntag (31. März) 80 Jahre alt wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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