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Disco-King - Promi-Geburtstag vom 26. April 2019: Giorgio Moroder

Disco-King  

Promi-Geburtstag vom 26. April 2019: Giorgio Moroder

26.04.2019, 00:02 Uhr | dpa

Disco-King - Promi-Geburtstag vom 26. April 2019: Giorgio Moroder. Giorgio Moroder beim Deutschlandauftakt der "The Celebration of the '80s"-Tour in Berlin - damals noch 78.

Giorgio Moroder beim Deutschlandauftakt der "The Celebration of the '80s"-Tour in Berlin - damals noch 78. Foto: Annette Riedl. (Quelle: dpa)

London/Berlin (dpa) - Der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer hat großen Anteil daran, dass Giorgio Moroder erstmals eine Tour mit Live-Musik absolviert. "Ich habe das Konzert von Hans Zimmer gesehen und gedacht: wunderbar, wunderbar!", schwärmt Moroder. "Da dachte ich, ich könnte etwas Ähnliches machen."

Mit seiner Frau habe er beschlossen, es - in etwas kleinerem Rahmen als Zimmer - anzugehen, erzählt der italienische Erfolgsproduzent, Komponist und Musiker in London Anfang April vor seinem zweiten Konzert. Inzwischen ist er mit seiner Show auch in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt/Main aufgetreten. Da war er noch 78 Jahre alt. Am heutigen Freitag (26. April) ist sein 79. Geburtstag.

Moroder steht mit Band, Streicherquartett, drei Sängerinnen und einem Sänger auf der Bühne. Und er singt auch selbst. "Als Sänger war ich nie gut genug", sagte er, "aber ich weiß, wie man die Leute ein bisserl aufmuntert." In den vergangenen fünf Jahren war er schon als DJ auf Tournee - mit über 70 ein Unikat der Szene. Erste Anfragen hatte er noch abgelehnt. "Ich habe gedacht, ich bin ein Produzent, ich bin ein Komponist, ich bin kein DJ." Dann wagte er es doch. "Das war ein Riesenerfolg und hat mir so gut gefallen", sagt Moroder und muss unter seinem markanten Schnurrbart über das späte Debüt lachen.

Er gilt als Discopionier und Vorreiter der elektronischen Tanzmusik. DJ-Stars von heute wie Steve Aoki und David Guetta bewundern den fröhlichen Südtiroler, der mit vollem Namen Giovianni Giorgio Moroder heißt, den seine Mutter aber immer Hansjörg nannte. Das, was jetzt unter der Bezeichnung EDM - Electronic Dance Music - die Charts und Tanzflächen füllt, hat Moroder in den 70er Jahren nämlich miterfunden. Mit Synthesizern schuf er Musik, die der Soundtüftler Brian Eno gegenüber David Bowie damals als "Sound der Zukunft" bezeichnet haben soll.

In den 60ern hatte er es als junger Mann erst mit Schlager versucht. "Die allererste Aufnahme hab ich 1965 noch in Mono gemacht, und die Plattenfirma hat gesagt: Mono geht nicht mehr." Die Zusammenarbeit mit Ricky Shayne und Michael Holm brachte dann aber erste Erfolge. Mit "Looky Looky" gelang ihm schließlich ein Hit unter seinem eigenen Namen. Den singt er nun auch live, weil der Song monatelang seine Miete bezahlt habe. Das Lied habe ihm viel Geld, äh, Erfolg eingebracht, sagte er während seines Auftritts in Berlin vor zwei Wochen.

Moroder gründete in München die Musicland Studios, in denen Stars wie die Rolling Stones, Queen und Elton John ihre Alben aufnahmen. Dann lernte er die damals unbekannte US-Sängerin Donna Summer kennen. Mit ihr produzierte er in den 70er Jahren Hits wie "I Feel Love", "Hot Stuff" oder "On The Radio", die beiden den weltweiten Durchbruch bescherten. Auch das erotisch aufgeladene, 17-minütige "Love To Love You Baby", in dem Summer laut stöhnt, produzierte er. Wer die Idee dazu hatte? "Ich glaub, das war ich - ein verdorbener Südtiroler."

Aufregend sei die Disco-Ära für ihn gewesen, wild aber nicht, sagt der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner, der heute in Italien und Los Angeles lebt. Von Drogen habe er sich ferngehalten. "Ich habe furchtbar Angst gehabt, dass man wirklich abhängig wird. Und ich habe ja auch ein paar Freunde gehabt, denen ging es nicht besonders gut. Außerdem war ich immer im Studio und hab gearbeitet wie noch nie."

Ab Mitte Mai setzt Moroder seine Konzertreise fort. Station machen will der Disco-King unter anderem in Moskau, Wien, Paris und Kopenhagen. Im Sommer stehen dann noch einige Festival-Auftritte auf dem Plan.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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