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Waldbrand in Kalifornien: Arnold Schwarzenegger muss fliehen

Waldbrand in Kalifornien  

Diese Stars müssen vor der Flammenhölle flüchten

29.10.2019, 17:34 Uhr | AFP, aj, t-online

Feuer-Notstand in Kalifornien: Verheerende Waldbrände toben weiter

Mehrere Dutzende Gebäude sind zerstört, Tausende Hektar Land sind zerstört, Hunderttausende Menschen mussten schon ihre Häuser verlassen. (Quelle: Reuters)

Feuer-Notstand in Kalifornien: Die verheerenden Waldbrände toben weiter. (Quelle: Reuters)


Erneut sorgt ein verheerendes Buschfeuer im Großraum Los Angeles für Verwüstung. Dutzende Häuser wurden zerstört, Zehntausende Menschen mussten fliehen. Die Flammen bedrohen auch ein Promi-Viertel.

Ein Buschfeuer im Großraum Los Angeles hat mehrere Prominente in die Flucht getrieben. Wegen des "Getty"-Feuers nahe des berühmten gleichnamigen Museums musste am Montag unter anderem Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger seine Villa verlassen. "Wir haben uns um 3.30 Uhr morgens in Sicherheit gebracht", schrieb der frühere kalifornische Gouverneur im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Wenn ihr euch in einer Evakuierungszone befindet, macht nicht lange herum. Raus."

Eine für Montagabend in Los Angeles geplante Premiere des neuesten Schwarzenegger-Films "Terminator: Dark Fate" wurde wegen des Feuers abgesagt. Das für die Party vorgesehene Essen werde dem Roten Kreuz gespendet, das den von den Bränden betroffenen Menschen helfe, erklärte das Filmstudio Paramount.

Auch Basketballstar LeBron James musste wegen der Flammen seine Villa im eleganten Vorort Brentwood verlassen. "Mann, diese Brände in Los Angeles sind kein Spaß", schrieb der Superstar der Los Angeles Lakers. "Wir mussten mein Haus notevakuieren und ich fahre jetzt mit meiner Familie herum und suche Zimmer. Bislang haben wir kein Glück." Später schrieb James, er habe eine Bleibe gefunden.

"Sons of Anarchy"-Schöpfer Kurt Sutter postete ein Video auf Instagram, das zeigt, wie die Flammen in der Dunkelheit auflodern. "Evakuiert... Anscheinend brennt das Feuer alles um mich herum nieder. Harte Woche", schrieb der US-Regisseur und Schauspieler.

Das sogenannte "Getty Fire" war in der Nacht auf Montag nahe des weltberühmten Getty Center ausgebrochen. Rund 1.100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen, die rund 10.000 Gebäude bedrohten – darunter eine Reihe von Luxusvillen. Das Getty-Museum erklärte, die Kunstwerke im Inneren des Gebäudes seien in Sicherheit.



In Kalifornien wüten derzeit mehrere Wald- und Buschbrände, die durch Hitze, Trockenheit und heftige Winde angefacht werden. Gouverneur Gavin Newsom hat den Notstand für den gesamten US-Bundesstaat ausgerufen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp
  • Instagram und Twitter 

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