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Pussy-Riot-Frontfrau: Tolokonnikowa kämpft und singt gegen die Macht

Pussy-Riot-Frontfrau  

Tolokonnikowa kämpft und singt gegen die Macht

04.11.2019, 14:42 Uhr | dpa

Pussy-Riot-Frontfrau: Tolokonnikowa kämpft und singt gegen die Macht. Nadeschda Tolokonnikowa, Gründerin der Punk-Band Pussy Riot, im letzten Jahr in Berlin.

Nadeschda Tolokonnikowa, Gründerin der Punk-Band Pussy Riot, im letzten Jahr in Berlin. Foto: Kay Nietfeld/dpa. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) – Die Moskauer Aktionskünstlerin Nadeschda Tolokonnikowa von der Punkband Pussy Riot zieht aus der Politik in Russland und den USA viel Energie für ihre Kunst. "Wir kämpfen hier gegen einige der wohl einflussreichsten Menschen auf diesem Planeten.

Sie werden nicht einfach von der Macht lassen." Das sagte sie kurz vor ihrem 30. Geburtstag am Donnerstag (7.11.) der Deutschen Presse-Agentur. Es sei auch nicht absehbar, dass in Russland Präsident Wladimir Putin und sein Machtapparat einfach verschwinden.

Tolokonnikowa, die wegen einer Protestaktion gegen Putin in einer Kirche schon im Straflager saß, gilt als Frontfrau der oft mit bunten Strumpfmasken auftretenden feministischen Punkband Pussy Riot. Die Band gibt international Konzerte und sorgt immer wieder mit radikaler Videokunst für Aufsehen. Auch in den USA, wo Tolokonnikowa ein Video gegen Rassismus und Sexismus unter US-Präsident Donald Trump drehte, ist die Frauengruppe bekannt - sowie aus der Serie "House of Cards".

Der Kampf gegen autoritäre Strukturen müsse weitergehen, sagte Nadya Tolokno, wie sie sich in sozialen Netzwerken nennt. "Das ist schmerzhaft. Das ist hart. Und der Preis unserer Freiheit ist hoch." Es gebe aber keinen anderen Weg. Trotz des Erfolgs von Pussy Riot international und obwohl die Repressionen in Russland Menschenrechtlern zufolge zunehmen, sieht sie ihre Heimat weiter als den spannendsten Ort. "Die Politik ist eindeutig die größte Energiequelle für mein künstlerisches Schaffen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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