Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

Royals – Krisengipfel zum "Megxit": Die Queen und der Zorn

Zukunft von Harry und Meghan  

Krisengipfel zum "Megxit": Die Königin und der Zorn

12.01.2020, 16:28 Uhr | sow, AFP

Warum Harry und Meghan wie ein Orkan sind

Mit ihrem royalen Rückzug haben Prinz Harry und Herzogin Meghan die britische Monarchie auf den Kopf gestellt. So etwas gab es in dieser Art noch nie. Die beiden kommen damit einem Orkan gleich. (Quelle: t-online.de)

Royaler Rückzug: Warum Harry und Meghan für das britische Königshaus wie ein Orkan sind, erklärt t-online.de-Redakteurin Janna Specken in ihrem Kommentar. (Quelle: t-online.de)


Wie wird die britische Monarchie die royale Rebellion von Harry und Meghan überstehen? Bei der nahenden Krisensitzung könnte Queen Elizabeth zwischen die Fronten geraten. 

Nach der aufsehenerregenden Rückzugsankündigung von Prinz Harry und seiner Frau Meghan hat Queen Elizabeth II. ein Krisentreffen der königlichen Familie einberufen. An den Gesprächen auf dem Landsitz Schloss Sandringham, am Montag, sollen laut britischen Medienberichten neben der Königin und Prinz Harry auch Thronfolger Prinz Charles sowie Harrys Bruder Prinz William teilnehmen. Meghan soll per Telefon aus Kanada zugeschaltet werden.

Bereits vorab sickerte an die Öffentlichkeit, dass Charles von den Plänen seines Sohns Harry entrüstet ist. Sollte das Sussex-Paar den Rückzug wahr machen, wolle er seine finanziellen Zuwendungen einstellen, so berichtete es am Freitag die "Times". Eine üppige Stange Geld, schließlich kommen 95 Prozent des Geldes, mit denen das Paar seinen Haushalt finanziert, von Prinz Charles – das entspricht einer Summe von mehreren Millionen Euro

Auch von Prinz William werden nun über die Presse harte Statements gegen seinen Bruder verbreitet. "Unser ganzes Leben habe ich meinen Arm um meinen Bruder gelegt, und das kann ich nun nicht länger tun – wir sind keine Einheit mehr", soll William laut "Sunday Times" einem Freund gesagt haben.

Kann Elizabeth II. Prinz Charles und Prinz William besänftigen? 

Dazwischen: die Queen. Die 93-Jährige schätzt ihren Enkel Harry sehr, Insider berichteten in der Vergangenheit sogar mehrfach, er sei ihr Lieblingsenkel. Dass nun sowohl Charles als auch William aus allen Rohren feuern, manövriert die Königin zwischen die Schusslinien. Ihr kommt bei dem Treffen die Rolle der Krisenmanagerin zu. Wie der Kompromiss bei der Ausgestaltung der zukünftigen Rolle des Paares aussieht, wird in wesentlichen Zügen in ihren Händen liegen. 

Neben den finanziellen Klärungsfragen geht es auch um die königlichen Titel. Einige Medien berichten bereits, dass die beiden auf die Anrede "Königliche Hoheit" in Zukunft verzichten müssen. Außerdem soll der Krisengipfel die Frage beantworten, was für Geschäfte die beiden künftig machen dürfen. Die Queen hatte bereits am Donnerstag rasch auf eine "praktikable Lösung" gedrungen, welche die Forderung des Paares nach mehr Freiheit berücksichtige – ob Charles und William mitziehen, wirkt angesichts der neuesten Berichte fraglich.

Mehrheit der Briten für Geldentzug 

Der Finanzexperte David McClure bezweifelte gegenüber der britischen Nachrichtenagentur Press Association, dass Harry und Meghan künftig gleichzeitig als Mitglieder des Königshauses und als Privatleute leben können: "Wie kann man gleichzeitig halb drinnen und halb draußen sein – die halbe Woche öffentliche Verpflichtungen wahrnehmen und die andere Hälfte sein eigenes Einkommen mit Fernsehen, Vorträgen und Büchern verdienen? Das steckt voller Fallstricke." Schon in der Vergangenheit habe es sich als "toxische Mischung" erwiesen, wenn ranghohe Royals selbst Geld verdient hätten – "das hat nicht gut funktioniert".

Die britischen Steuerzahler zeigen sich laut einer Umfrage für die "Sun" voller Zorn gegen die Rebellion von Harry und Meghan: 81 Prozent der Befragten sind der Ansicht, Harry und Meghan sollten keinerlei finanzielle Unterstützung durch das Königshaus oder aus Steuermitteln mehr bekommen. Außerdem geben 46 Prozent in der Umfrage an, dass das Sussex-Paar seine Titel ablegen soll. 

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal