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Andreas Gabalier zu Corona-Krise: "Wirklich fehlen tut mir eigentlich nichts"

"Mir fehlt nichts"  

Andreas Gabalier: Die Corona-Krise hat auch gute Seiten

09.04.2020, 19:09 Uhr
Andreas Gabalier zu Corona-Krise: "Wirklich fehlen tut mir eigentlich nichts". "Ich nehme die Situation an, wie sie ist", sagt Andreas Gabalier im t-online.de-Interview. (Quelle: imago images / Future Image)

"Ich nehme die Situation an, wie sie ist", sagt Andreas Gabalier im t-online.de-Interview. (Quelle: imago images / Future Image)

Die Corona-Krise bedeutet für die meisten Menschen Isolation und Verzicht. Volksmusiker Andreas Gabalier hingegen fehlt es in der aktuellen Pandemie an gar nichts, wie er t-online.de verriet. 

Während viele die Corona-Pandemie nutzen, um runterzufahren, dreht er auf: Andreas Gabalier hat vor wenigen Tagen inmitten der Krise eine neue Single veröffentlicht. "Neuer Wind" ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Für den 35-Jährigen erschien der Song genau zum richtigen Zeitpunkt. 

"Der Titel ist aus einer spontanen Idee aufgrund der aktuellen Situation entstanden, ich habe mich vor etwa zehn Tagen auf die Terrasse gesetzt und in drei Nachtschichten ist dann der Song entstanden", erklärt er im Interview mit t-online.de. Thema des Liedes ist die aktuelle Situation. 

Er habe viele positive Reaktionen auf den Song bekommen, der Titel soll zum Nachdenken anregen. Für das Video zu "Neuer Wind" habe er improvisieren müssen, drehte auf einem leerstehenden Bauernhof in seiner Nachbarschaft. Der Clip entstand in Zusammenarbeit mit einem Freund "und einer kleinen Handkamera in ein paar Stunden". 

"Ich nehme die Situation an, wie sie ist"

Mit dem Lied habe er seine Gedanken der vergangenen Wochen über die Krise zum Ausdruck bringen und seinen Fans die Zeit ein bisschen schneller vertreiben wollen. Für Gabalier selbst scheint die Corona-Zeit aber gar nicht so schlimm zu sein. "Mir geht es sehr gut", sagt er. "Ich hatte mich ja sowieso aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, um mehr Zeit für Kreativität zu haben. Jetzt habe ich die Zeit und Ruhe nun sehr schnell und unerwartet, ich nehme die Situation an, wie sie ist, verbringe die Zeit bei mir zu Hause und in meinem Garten. Ich fahre täglich Fahrrad und laufe eine Stunde am Tag durch den Wald, abends bin ich dann kreativ."

Ob er die Zeit gerade allein oder in Gesellschaft verbringe, ließ der Musiker unbeantwortet. Einsam sei er aber nicht. "Wirklich fehlen tut mir eigentlich nichts", erklärte er darüber hinaus. "Natürlich ist es schön, wenn man sich mit Freunden und Familie treffen kann, aber die Zeit wird ja wiederkommen und da müssen wir jetzt eben alle zusammen durch."

Die Corona-Krise hat für Gabalier auch gute Seiten

Die Corona-Krise habe auch gute Seiten: "Was sich wirklich ändern wird, werden wir dann sehen, wenn diese Krise überstanden ist, ich habe mir in den letzten Wochen auch Gedanken über die positiven Aspekte, die diese Krise mit sich bringt, gemacht. Einer davon ist, dass die Politik wieder zurück zur Mitte gefunden hat und sich gemeinsam für das Wohl der Menschheit engagiert." Er hoffe, dass die Hilfsbereitschaft, die gerade im Land herrsche, so bleibe und sich die Menschen für längere Zeit darauf besinnen würden, was wirklich wichtig ist im Leben. 

Auf die Frage, ob er sich als politischen Menschen bezeichnen würde, antwortete Andreas Gabalier: "Man muss kein politischer Mensch sein, um zu beobachten, was in der Politik und in unserem Land gerade passiert, aber natürlich bin ich ein politisch interessierter Mensch."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche 

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