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"Playboy": Das waren die größten "Nackedei"-Aufreger aus Deutschland


Der "Playboy" wird 70
Das waren die größten "Nackedei"-Aufreger aus Deutschland


Aktualisiert am 13.07.2023Lesedauer: 3 Min.
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Katarina Witt, Laura Müller und Ingrid Steeger: Die "Playboy"-Ausgaben mit ihnen sorgten für Aufsehen.Vergrößern des Bildes
Katarina Witt, Laura Müller und Ingrid Steeger: Die "Playboy"-Ausgaben mit ihnen waren erfolgreich. (Quelle: imago images / Collage t-online)

Im Dezember feiert der "Playboy" seinen 70. Geburtstag. In Deutschland gibt es das Herrenmagazin seit mehr als 50 Jahren – und es sorgt noch immer für Aufsehen.

Im Dezember 1953 wurde das erste "Playboy"-Heft veröffentlicht. 19 Jahre später erschien auch in Deutschland eine Ausgabe. Damals war an eine jahrzehntelange Erfolgsstory noch nicht zu denken. Die Zeit des Beschnupperns war jedoch kurz, denn im eher prüden Deutschland startete zu jener Zeit die sogenannte Sexwelle durch. Und so sorgte auch ein Hochglanz-Nackedei-Heftchen wie der "Playboy" bald für viel Kiosk-Gedrängel zwischen Kiel und München.

"Die Größe aus 'Klimbim' zeigt alles"

Neben all den internationalen Berühmtheiten, die sich im Laufe der Jahre für das Heft entblätterten, drängten sich auch immer wieder deutsche Stars und Sternchen mit einer freizügigen Cover-Bilderstrecke ins Rampenlicht. Die Erste, die sich unter einem lauten öffentlichen Aufschrei für den "Playboy" auszog, war Schauspielerin Ingrid Steeger. Mit einem kecken Grinsen und blankem Busen blickte einem die "Klimbim"-Ulknudel im Sommer 1975 entgegen, wenn man sich durch die Ausgabe blätterte.

"Die Größe aus 'Klimbim' zeigt alles", stand damals auf dem Cover. Steegers sprichwörtliche Offenherzigkeit markierte den Startpunkt einer deutschen Nacktoffensive, die in den Folgejahren auch erfolgreiche Schauspielerinnen wie Nastassja Kinski, Iris Berben und Gitta Saxx dazu inspirierte, unbekleidet und wie Gott sie schuf, im Hochglanzformat zu posieren.

Mithilfe des "Playboy" generierten in den Achtzigern und Neunzigern bereits etablierte Entertainment-Größen zusätzlich Aufmerksamkeit. Wer gerade beruflich hinterherlief oder ganz vorne mitschwamm, der nutzte die Chance und kassierte nebenbei noch kräftig ab. Nicht selten lockte das Männermagazin mit fünfstelligen Summen. Nach außen kommuniziert ging es aber immer und ausschließlich um den "ästhetischen Aspekt".

Während die meisten Promi-Bilderstrecken nach kurzer Zeit nur noch in Stammtisch-Dunkelkammern nachanalysiert wurden, blieben die richtig großen Cover-Themen auch lange Zeit nach ihrem Erscheinen noch in aller Munde. Dabei spielten Branchen keine Rolle. Egal ob Kino, TV oder Sport: Wer in seinem beruflichen Umfeld kein Unbekannter war, dem garantierte eine "Playboy"-Entblätterung nachhaltige Schlagzeilen.

Katarina Witt in einem Atemzug mit Marilyn Monroe

Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko, Turnerin Magdalena Brzeska, Boxerin Regina Halmich und natürlich Kufenlegende Katarina Witt setzten aus dem Sportbereich kommend die größten Ausrufezeichen. Letztere darf sich auch heute noch damit rühmen, für eine der stärksten "Playboy"-Auflagen mitverantwortlich gewesen zu sein. Vor der Internet-Zeit war das Heft mit Katarina Witt auf dem Cover (1998) neben dem mit Schauspielikone Marilyn Monroe aus dem Jahr 1953 das einzige Heft, das weltweit vertrieben wurde.

Auch einige deutsche Musikerinnen ernteten mit ihren "Playboy"-Ausgaben viel Aufsehen. Neben Schlagersängerin Linda Hesse wirbelten auch die Eurodance-Girls von "Mr. President" (Daniela Haak und Judith Hildebrandt) und Schlagerkönigin Michelle mit ihren freizügigen Bildern viel Staub auf.

Die meisten Nackedeis kamen und kommen aber aus dem TV- und Kino-Bereich. Tina Ruland, Jenny Elvers, Mariella Ahrens und Meret Becker sorgten vor der weltweiten Digitalisierung für dauerhafte Print-Headlines. Radost Bokel, Caroline Beil, Giulia Siegel, Cosma Shiva Hagen und Claudelle Deckert nahmen den Staffelstab dankend auf und trugen das "Playboy"-Banner ohne Hemd und Höschen in Richtung Gegenwart und Zukunft.

Dort grüßte 2020 auch Wendler-Gattin Laura Müller vom Aufmerksamkeitsgipfel. Mittlerweile hat die 22-Jährige die Plattform gewechselt. Freizügige Bilder postet sie inzwischen auf OnlyFans – und verdient sich damit ein goldenes Näschen.

Verwendete Quellen
  • eigene Recherche
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