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Prinz Andrews Deal: Wer zahlt eigentlich für den Vergleich?


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Woher kommen die Millionen?

Von t-online, sow

Aktualisiert am 16.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Prinz Andrew: Der 61-Jährige hat sich mit der Klägerin Virginia Giuffre außergerichtlich geeinigt.
Prinz Andrew: Der 61-Jährige hat sich mit der Klägerin Virginia Giuffre außergerichtlich geeinigt. (Quelle: Dan Kitwood/Getty Images)
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Mit dieser schnellen Einigung im Missbrauchsprozess um Prinz Andrew hatten wohl die Wenigsten gerechnet. Der Royal und Virginia Giuffre haben einen millionenschweren Vergleich ausgehandelt – und damit dem Königshaus viele Sorgen erspart.

Das dürfte teuer geworden sein, aber ein "lohnenswertes Investment". Denn mit der Einigung zwischen Prinz Andrew und Virginia Roberts Giuffre könnte die Klage gegen den Queen-Sohn wegen sexuellen Missbrauchs vom Tisch sein – vorausgesetzt, das New Yorker Gericht stimmt dem Vergleich zu. Der verhindert vor allem, dass möglicherweise peinliche Details über den in Bedrängnis geratenen Prinzen an die Öffentlichkeit gelangen.


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Und dafür wird Andrew tief in die Tasche gegriffen haben. Oder war es seine Mutter? Schließlich soll der 61-Jährige gar nicht über eigene Mittel verfügen. Zwar wird die Summe des Vergleichs nicht veröffentlicht, wie aus den am Dienstag beim Gericht in Manhattan eingereichten Unterlagen hervorgeht. Wie die Zeitung "The Telegraph" und andere britische Medien aber übereinstimmend melden, wird die Summe auf zwölf Millionen Pfund (umgerechnet etwa 14,4 Millionen Euro) geschätzt.

Stammen die Millionen aus Privatvermögen der Queen?

Nicht Prinz Andrew selbst, sondern Queen Elizabeth II. käme demnach für einen beträchtlichen Teil der Kosten auf. Und zwar mit ihrem Privatvermögen. Eine ihrer finanziellen Hauptquellen ist das Herzogtum Lancaster: Im Jahr 2021 erwirtschaftete die 95 Jahre alte Königin dort mehr als 23 Millionen Pfund (etwa 27,4 Mio. Euro).

Das britische Königshaus kommentierte die Berichte nicht, könne laut Royalexpertin Penny Junor aber aufatmen. Sie bezeichnete den Deal als "große Erleichterung" für die Royal Family. "Vor Gericht zu ziehen, hätte sehr, sehr hässlich werden können", sagte Junor der Nachrichtenagentur PA. "Das hätte dem Platinjubiläum der Queen wirklich seinen Glanz nehmen können."

Die Queen verfügt über Ländereien in Lancaster, die ihr Millionen einbringen sollen.
Die Queen verfügt über Ländereien in Lancaster, die ihr Millionen einbringen sollen. (Quelle: getty-images-bilder)

Groß war in Kreisen der Royals die Sorge, der Skandal könne die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. in diesem Jahr überschatten. Ein Prozess in New York hätte voraussichtlich im Herbst begonnen und riesige mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Palast hatte sich vom zweitältesten Sohn der Queen distanziert, indem er ihm alle militärischen Dienstgrade und Schirmherrschaften entzog.

Andrews Schuldeingeständnis? "Hatte nie die Absicht ... "

Als Teil der Einigung verpflichtete Andrew sich nun, Giuffres Wohltätigkeitsorganisation für Opfer von Gewalt zu unterstützen. Die Formulierungen von Seiten des Prinzen sind plötzlich in einem deutlich anderen Ton gehalten als frühere Äußerungen von Andrew und seinen Anwälten. In der Vergangenheit hatten die vehement abgestritten, dass Andrew Guiffre überhaupt gekannt habe und die Klägerin als unglaubwürdig bezeichnet.

Jetzt der Richtungswechsel: "Prinz Andrew hatte nie die Absicht, Frau Giuffre zu verleumden, und er akzeptiert, dass sie sowohl als Opfer von Missbrauch als auch als Folge unfairer öffentlicher Angriffe gelitten hat", hieß es. Auch auf Andrews früheren Freund wird direkt Bezug genommen: "Prinz Andrew bedauert seine Verbindung mit (Jeffrey) Epstein und lobt den Mut von Frau Giuffre und anderen Überlebenden, sich für sich selbst und andere einzusetzen."

Virginia Giuffre vor dem Gericht in New York
Virginia Giuffre vor dem Gericht in New York. (Quelle: Reuters-bilder)

Viele Beobachter sehen genau darin ein Schuldeingeständnis. "Dies ist im Wesentlichen ein Eingeständnis, dass etwas passiert ist", beurteilte der Rechtsexperte und ehemalige US-Bundesanwalt Neama Rahmani den Fall. Es wirke nun so, als sei der Royal über Jahre nicht aufrichtig gewesen, als er kategorisch geleugnet hatte, Virginia Giuffre überhaupt zu kennen.

Giuffre gibt an, Opfer eines von dem US-Multimillionär Jeffrey Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell aufgebauten Missbrauchsrings geworden zu sein. Nach eigenen Angaben wurde sie dabei zum Missbrauch an den Royal vermittelt. Die mit Andrew viele Jahre befreundete Maxwell war erst vor Kurzem schuldig gesprochen worden. Epstein nahm sich 2019 in Untersuchungshaft das Leben. Es blieb bis zuletzt unklar, ob die New Yorker Staatsanwaltschaft auch gegen Andrew ermittelte, um Informationen für einen Strafprozess zu sammeln.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • The Telegraph: "Queen spends millions privately fund prince andrews" (englisch)
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