t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeUnterhaltungTVDschungelcamp

Janina Youssefian: Was sie nach dem Dschungelcamp-Skandal heute macht


"Ich war das Opfer"
Das wurde aus Janina Youssefian nach dem Dschungelskandal

Von t-online, mbo

Aktualisiert am 23.01.2024Lesedauer: 3 Min.
Janina Youssefian: RTL warf sie im vergangenen Jahr aus dem Dschungelcamp.Vergrößern des BildesJanina Youssefian: RTL warf sie im vergangenen Jahr aus dem Dschungelcamp. (Quelle: IMAGO / STAR-MEDIA)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Es war der größte Skandal im Dschungelcamp 2022. Janina Youssefian flog nach einer rassistischen Äußerung aus der Show. Was macht sie heute, zwei Jahre danach?

Zwei Jahre ist es her, dass Model Janina Youssefian das Dschungelcamp verlassen musste. "Geh doch in den Busch wieder zurück, wo du hingehörst", hatte sie zu ihrer Schwarzen Mitkandidatin Linda Nobat im Streit gesagt. Der Vorwurf: Rassismus. Youssefian hatte sich entschuldigt. Als t-online im Januar 2023 mit ihr sprach, zeigte sie sich allerdings wenig einsichtig. Im Gegenteil: Janina Youssefian sah sich als Opfer.

Eine Entschuldigung zeige Größe, sagte die 39-Jährige zu t-online. Den Skandal bewertete sie rückblickend so: "Ich habe viel Zustimmung bekommen. Die Leute sind auf meiner Seite. Ich hätte für Lindas ständige Beleidigungen auch eine Entschuldigung verdient. Sie hat keine Konsequenzen gespürt." Youssefian fügte an: "Ich war letztlich das Opfer." Tatsächlich hatte auch Nobat Youssefian arg beleidigt, beide hatten sich geschmacklose Aussagen an den Kopf geworfen. Hier können Sie den Streit en détail nachlesen.

Dennoch hatte RTL eine Grenze gezogen und den Vorfall als rassistisch eingeordnet, Youssefian hatte die Show verlassen müssen. Auch ein Jahr später schien sie das nicht nachvollziehen zu können: "Wie kann man es rassistisch verstehen, wenn jemand sagt, geh in den Busch?", fragte sie Anfang 2023.

"Sie sollte weggehen und mich in Ruhe lassen"

Youssefian sagte, sie hätte sich normalerweise nicht so geäußert. "Ich wollte nur, dass sie weggeht und mich in Ruhe lässt." Als RTL sie schließlich aus der Show geworfen hatte und Youssefian zurück im Hotel war, ihr all die negativen Schlagzeilen über sich zugänglich waren, habe sie "die Welt nicht verstanden". Sie erklärte dazu: "Ich war fix und fertig. Das war einfach heftig. Ich habe meine Zeit gebraucht, damit klarzukommen. Das hat schon wehgetan." Nach zwei Wochen habe sie sich besser gefühlt, mit Nobat aber nie wieder gesprochen.

Was ihre Karriere angeht, so habe ihr der Skandal nicht geschadet, fand Youssefian. Sie sagt: "Ich habe danach 'Jerks' gedreht, mit Fahri Yardim und Christian Ulmen." Sie war in der fünften und letzten Staffel, die im Februar 2023 veröffentlicht wurde, zu sehen – für zehn Sekunden. Youssefian tauchte in der Szene kurz vor dem Ende auf, in der sich Prominente wie Schauspieler Frederik Lau, Musiker Mark Forster oder Moderatorin Linda Zervakis nach und nach bei Fahri Yardim bedanken.

t-online erzählte Youssefian im vergangenen Jahr noch, dass sie zudem eine eigene Unterwäschekollektion fertiggestellt hat. Diese ist inzwischen auf ihrer Homepage zu kaufen.

Zudem habe sie das Angebot bekommen, im Sommer 2023 bei einer Reality-TV-Show mitzumachen. Details dürften nicht genannt werden. Zu sehen war davon bisher nichts. Dem "Berliner Kurier" sagte Youssefian im November 2023 aber, dass sie in diesem Jahr zurück ins Fernsehen komme, wieder betonte sie, dass sie noch nichts verraten dürfe. Und: "Ich brauchte ein Jahr Zeit nach dem unangenehmen Skandal. Das braucht kein Mensch, weil es einfach nicht stimmt und falsch dargestellt wurde. Aber egal, ich bin nächstes Jahr im Reality-TV zurück."

Youssefian fasste im Gespräch mit t-online zusammen: "Es ist nicht so, dass ich nicht mehr eingeladen werde. Das hat mir beruflich gar nicht geschadet. Psychisch vielleicht etwas, weil ich schon gelitten habe."

Auch was die Gage angeht, habe sie büßen müssen, sagte Youssefian im vergangenen Jahr: "Ich habe nicht das ganze Gehalt bekommen, das hat sehr wehgetan. Obwohl ich gelitten habe, beleidigt wurde und eklige Dinge gegessen habe. Ich habe meinen Job getan, aber trotzdem nur einen Kleinstanteil an Gage bekommen." Genaue Zahlen wollte sie nicht nennen. Nur so viel: "Ich sage es mal so: Statt 1.000 Schokoladenriegeln habe ich nur einen bekommen."

Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Janina Youssefian
  • joyn.de: "jerks.", Staffel 5, Folge 10 "Rehabilitation Pt.2"
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website