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"Tatort"-Kritik: Das große Gähnen mit Lena O.

Nibo

Aktualisiert am 14.01.2013Lesedauer: 3 Min.
Anna Loos (m.) mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe im "Tatort: Kaltblütig".
Anna Loos (m.) mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe im "Tatort: Kaltblütig". (Quelle: ARD/SWR)
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Ihr Blick ist eisig, ihre Miene kantig, ihre Stimme brüchig: Dank einer ausdrucksstark spielenden Anna Loos hatte der gestrige "Tatort: Kaltblütig" immerhin einige intensive Szenen zu bieten. Insgesamt waren diese Momente jedoch zu rar gesät, um aus dem Sonntagabendkrimi ein spannendes TV-Ereignis zu machen: Die Ludwigshafener Ermittler Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe) blieben wie der komplette Fall fad und farblos.

Als hätte der Südwestrundfunk nicht den rechten Elan für diese "Tatort"-Folge gehabt, fand "Kaltblütig" zu keiner Zeit zu einem rechten Spannungsbogen. Es war die dritte Story für das Ludwigshafener Team aus der Feder von Christoph Darnstädt, dieses Mal als klassischer "Whodunit"-Fall aufgezogen: Die lebenslustige Roza Laczek (Karolina Lodyga) kommt bei einem Autounfall ums Leben. Untersuchungen der Spurensicherung ergeben jedoch, dass die Bremsleitungen von Rozas Wagen mutwillig manipuliert wurden. Also Mord.

Nun müssen die Kripobeamten vom Rhein immer wieder und immer neue Gespräche führen, Rozas Mitbewohner und Arbeitskollegen werden verhört, die Fragen nach Täter und Opfer verschwimmen - alle sind verdächtig, und gleichzeitig keiner.

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Einziges Highlight: Anna Loos als kantige Katharina Brenner

Obwohl die Hauptrollen mit Götz Schubert, Sandra Borgmann und Anna Loos hochkarätig besetzt waren, konnte nur Frau Loos der Geschichte einigermaßen Pfiff geben. Als Ex-Frau des Hauptverdächtigen Frank Brenner (Schubert) belastete sie ihren ehemaligen Mann unverhohlen und riss während seiner Zeit in U-Haft die Leitung der gemeinsamen Firma immer mehr an sich. Später geriet sie selbst in den Kreis der Verdächtigten. Unnachgiebig und kantig, dabei mit schauspielerischer Leichtigkeit, gab Anna Loos die gekränkte und spröde Katharina Brenner sehr glaubwürdig. Die Szenen, in denen sie sich mit Brenners psychisch angeknackster Schwester Anne (Sandra Borgmann) verbal auseinandersetzte, gehörten zu den besten dieses "Tatorts".

Altbewährte Themen ohne Pfiff umgesetzt

Die übrigen Dialoge wirkten dagegen aufgewärmt und wiedergekäut. Die Themen dieses "Tatorts" drehten sich um Verlustängste und nicht überwundene Traumata aus der Kindheit, um Familienzusammenhalt und Abhängigkeiten. Das ist nicht neu und daher kaum spannend. Außer, man findet den besonderen Ansatz, den neuen Kniff, diesen Stoff noch einmal anzupacken. Etwas völlig Neues daraus zu machen und die Zuschauer zu verblüffen. Das jedoch ist Christoph Darnstädt und seinem Regisseur Andreas Senn nicht gelungen.

Lena Odenthal entwickelt sich nicht mehr

Geschuldet ist dies vielleicht auch ein wenig dem Umstand, dass auch das Privatleben der Kommissare, dem hier einmal mehr auffällig viel Raum gegeben wurde, dem Krimifan nicht mehr als ein müdes Gähnen entlockte: Das Erzählspektrum der Figur Lena Odenthal scheint ausgereizt zu sein. Und daran konnte in "Kaltblütig" auch ein plötzlich musizierender und singender Mario Kopper nichts ändern, der nach Zuspruch seiner Musikkumpels die Beziehung zu seiner Kollegin und Mitbewohnerin - von ihm mehrfach respektvoll mit "Lena O." angeredet - ernsthaft zu überdenken schien.

Man kochte und aß in den gemeinsamen vier Wänden, ging ins Kino und kam so auch nach Dienstschluss gar nicht los voneinander. Warum? Es ist doch klar, dass diese beiden nur eine platonische Freundschaft verbindet. Beim Zuschauer führten diese Ausflüge ins Beinahe-Romantische nur zu Irritation. Fazit: Wenn in Zukunft beim "Tatort" Ludwigshafen nicht endlich einmal wieder ein Zauberkaninchen aus dem Krimihut gezogen wird, sind die Tage von Deutschlands dienstältester TV-Kommissarin gezählt.

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