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Tim Mälzer spricht über sein Burnout

Tim Mälzer über sein Burnout  

"Ich habe immer mehr gefeiert und getrunken"

04.12.2013, 11:28 Uhr | nho, t-online.de

Tim Mälzer spricht über sein Burnout. Tim Mälzer machte sich als kochende Rampensau einen Namen. (Quelle: dpa)

Tim Mälzer machte sich als kochende Rampensau einen Namen. (Quelle: dpa)

Am 8. Dezember 2013 feiert Tim Mälzer sein zehnjähriges Fernsehjubiläum. In den vergangenen Jahren hat der TV-Koch, der immer wieder als Rampensau bezeichnet wird, viel erlebt. An Arbeit mangelte es ihm nie. Ganz im Gegenteil: Weil ihm alles zu viel wurde, erlitt er vor einigen Jahren ein Burnout. Im Interview mit dem Branchendienst "dwdl.de" sprach er über die dunklen Tage in seiner TV-Karriere.

Neben der rein körperlichen Überforderung sei Mälzer oft auch geistig total überfordert gewesen. "Es kann belastend sein, täglich erkannt zu werden. Hinzu kommt, dass ich keine Zeit zur Reflektion hatte." Damals habe er tagsüber gedreht und abends noch im eigenen Restaurant gekocht. "Die Freizeit wurde dadurch immer weniger. Das konnte nicht lange gut gehen."

"Keine andere Möglichkeit als etwas zu verändern"

Doch anstatt sich in den wenigen freien Minuten, die er noch hatte, zu erholen und Kraft zu tanken, tingelte er von einer Party zur nächsten. "Ich habe dann immer mehr gefeiert und getrunken, um dagegen anzukämpfen." Jedes überflüssige Event habe er mitgenommen. Bis der körperliche Zusammenbruch kam. "Die Entscheidung wurde mir daher sehr einfach gemacht. Ich hatte gar keine andere Möglichkeit als etwas zu verändern."

Er zeigt gerne auch seine ruhige Seite

Sein damaliger Heimatsender Vox habe ihn in dieser Krise sehr gut unterstützt, obwohl dies nicht selbstverständlich gewesen war. Dennoch freut er sich, jetzt für die ARD vor der Kamera zu stehen, "weil ich auch mal kleinere und leisere Momente zeigen kann und es nicht ausschließlich um die Quote geht." Am Anfang seiner Karriere habe er sich oft verstellen, und jahrelang auf Rampensau machen müssen. "Da ist es ganz normal, manchmal etwas zu überpacen, damit die Leute nicht einschlafen." Heute wisse er, dass man nicht jedem gefallen kann und auch nicht muss. "Viel wichtiger ist es, seiner Linie treu zu bleiben und nicht zu versuchen, jedem Witzchen oder jeder Anerkennung nachzulaufen."

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