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Die wohl nebensächlichste Mörderin der "Tatort"-Welt

t-online, Jessica Hornig

Aktualisiert am 09.11.2015Lesedauer: 2 Min.
Thiel und Boerne gönnen sich neben den Ermittlungen im Fall "Schwanensee" auch mal was.
Thiel und Boerne gönnen sich neben den Ermittlungen im Fall "Schwanensee" auch mal was. (Quelle: ARD/WDR/Willi Weber)
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Wer Boerne und Thiel kennt, weiß: Im Münsteraner "Tatort" geht es nie in erster Linie um die Mörderjagd, sondern um das Geplänkel der beiden Ermittler. Das war auch in ihrem neuen Fall "Schwanensee" nicht anders, in dem die Mörderin gerade mal rund fünf Sätze Text bekam und erst in den letzten zehn Minuten ernsthaft in Erscheinung trat. Das tat der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Denn man kann noch nicht einmal sagen, dass die Mördersuche von Boerne (Jan Josef Liefers) und Thiel (Axel Prahl) komplette Nebensache war. Im Gegenteil: Die Geschichte um einen Mord im Therapiezentrum "Haus Schwanensee" blieb bis zur überraschenden Wendung am Ende spannend.


"Tatort" Münster: Boerne und Thiel ermitteln im Fall "Schwanensee"

In der Therapie-Einrichtung "Haus Schwanensee" wird eine Tote im Pool gefunden. Krusenstern (Friederike Kempter) und Thiel (Axel Prahl) ermitteln.
Der Autist Andreas Kullmann (Robert Gwisdek) bemerkte beim morgendlichen Schwimmen die Leiche von Mona Lux (Jessica Honz) auf dem Grund des Pools nicht - warum eigentlich?
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Verdächtige hatte dieser "Tatort" genug zu bieten, ebenso eine gut angedachte, undurchsichtige Geschichte rund um einen Steuerskandal und verdeckte Ermittlungen - doch was wurde am Ende nach einer letzten überraschenden Wende daraus? Ein Eifersuchtsmord, begangen im Liebeswahn.

Diese Auflösung wurde allerdings mitsamt des sehr sehenswerten tragikomischen Finales - auf die Idee einer Tretboot-Verfolgungsjagd auf dem Aasee muss man erst mal kommen - in die letzten zehn Minuten gepresst.

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Mörderin bleibt unglaublich blass

Die Täterin blieb in dem Krimi deshalb auch unglaublich blass. Was vor allem daran lag, dass sie bis zum dramatischen Finale nur ab und zu mal wortlos durchs Bild gelaufen war. Viel mehr bekam der Zuschauer nicht von ihr zu sehen. Sprechen durfte sie erst ganz zuletzt - und wie viele Erkenntnisse will man aus gerade mal fünf Sätzchen Text schon gewinnen.

Auch die anderen Insassen - pardon: Besucher - und das Personal des "Haus Schwanensee" blieben sehr eindimensional. Aus dem Setting Psychiatrie hätte ein anderer "Tatort" sicherlich viel mehr herausgeholt als ein paar Witzchen und bessere Statisten.

Boerne und Thiel bekommen Raum zum Glänzen

Aber neben Boerne und Thiel haben es andere Protagonisten natürlich grundsätzlich schwer. Fans der schrägen Ermittler, die nur darauf warten, welche Bälle sich das ungleiche Paar diesmal zuspielt, wurden auch diesmal nicht enttäuscht.

Vor allem die geschliffenen Dialoge zwischen Boerne und seiner Assistentin "Alberich" (Christine Urspruch) voller liebevoller Boshaftigkeiten waren wieder schön herausgearbeitet. Ebenso die Einzelauftritte des Gerichtsmediziners, wie beispielsweise der als Einbrecher im Therapiezentrum. Dagegen fiel Staatsanwältin Klemm (Mechthild Großmann) etwas ab: Nicht ein einziger Witz über ihre E-Zigarette? Was war denn da los?

Insgesamt bot "Schwanensee" somit 90 kurzweilige "Tatort"-Minuten mit einem gar nicht mal so absurden Fall, der Boerne und Thiel viel Raum zum Glänzen ließ. Und den nutzten sie genüsslich aus.

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