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Schimanskis "Hänschen" denkt noch lange nicht an Ruhestand

Von dpa
Aktualisiert am 19.11.2015Lesedauer: 3 Min.
Unschlagbares Duo: Chiem van Houweninge und Götz George im Jahr 2008.
Unschlagbares Duo: Chiem van Houweninge und Götz George im Jahr 2008. (Quelle: dpa-bilder)
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Es sollte ein einmaliger Auftritt sein - doch am Ende war "Hänschen" in 27 "Tatort"-Folgen zu sehen. Als Ermittler an der Seite von Schimanski (Götz George) und Thanner (Eberhard Feik) wurde Chiem van Houweninge in Deutschland bekannter als in seiner Heimat. Am 20. November feiert der niederländische Schauspieler und Drehbuchautor seinen 75. Geburtstag. An den Ruhestand denkt er aber noch lange nicht.

Wie feiern die Holländer Weihnachten? Ist doch klar: "Sie sitzen um einen riesigen mit Tulpen geschmückten Edamer und rauchen kiloweise Hasch". So antwortete Hänschen seinem Freund und Kollegen, Kommissar Horst Schimanski, im "Tatort". Es ist ein typischer Hänschen-Spruch, fast schon ein Klassiker. Und Chiem van Houweninge hat ihn sogar selbst geschrieben.

1982 erstmals an Schimanskis Seite

Für die meisten Deutschen ist es ein unaussprechlicher Name - "Hänschen" kommt viel einfacher über die Lippen. 1982 erschien er erstmals an der Seite des pöbelnden Kommissars Schimanski aus Duisburg. "Eigentlich sollte das ein einmaliger Auftritt sein", erinnert sich van Houweninge. Doch Hänschen blieb.

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Der Kommissar mit dem damals noch dunklen Wuschelkopf, dem krausen Vollbart und dem charmanten Akzent trat in 27 "Tatort"-Folgen auf, dazu noch in den "Schimanski"-Filmen. Doch nicht nur das: Van Houweninge schrieb auch an sechs "Tatort"-Drehbüchern mit und sorgte für holländische Leichtigkeit und hintergründigen Spott in den Ruhrpott-Krimis.

Humor in den deutschen Krimi gebracht

"Man sagt, dass ich Humor in den deutschen Krimi gebracht habe", sagt der Autor. Für ihn ist das selbstverständlich. "Humor gehört zu allem, was ich tue, wesentlich dazu." Hänschen zum Beispiel macht gerne bitter-komische Anspielungen auf das lange Zeit problematische deutsch-niederländische Verhältnis. Schimanskis Partner Thanner nennt ihn einmal "Du Tulpenzwiebel". Hänschen antwortet: "Klar, die mussten wir auch im Krieg essen."

2013 letzter gemeinsamer Film mit Götz George

Die Rolle des Hänschen aber blieb nicht an dem Schauspieler kleben wie der holländische Käse an Frau Antje. Im deutschen Fernsehen tritt van Houweninge in vielen Rollen auf, inzwischen allerdings mit grauem Wuschelhaar. Von Krimis bis zu romantischen Filmen aus der Reihe "Rosamunde Pilcher".

An der Seite von Götz George ermittelte er zuletzt 2013 im Film "Loverboy" an seinem Wohnort Rotterdam. Den königlichen Orden, der Hänschen verliehen wird, bekam van Houweninge übrigens tatsächlich einige Jahre zuvor von der damaligen Königin Beatrix für seine Verdienste um das niederländische Fernsehen und Theater.

Als Drehbuchautor einen Namen gemacht

Und die sind nicht gering. In seiner Heimat machte sich van Houweninge nach einer Karriere auf der Theater-Bühne vor allem als Drehbuchautor einen Namen. Die humoristischen TV-Serien "Zeg 'ns Aaa" (Sag mal Aah!) oder "Oppassen", an denen auch seine Frau Marina de Vos mitgearbeitet hatte, waren in den 80er und 90er Jahren Hits. Van Houweninge wurde dafür auch mit den höchsten niederländischen TV-Preisen ausgezeichnet.

Neuestes Projekt: ein Spionage-Thriller

Auch mit 75 Jahren ist Chiem van Houweninge noch voll bei der Arbeit, in Rotterdam oder seinem Haus in der Provence. "Ich wüsste nicht, was ich sonst tun sollte", sagt er. Drehbücher, Theater, TV-Filme - ein Multitalent. Er übersetzte etwa die Theaterstücke des russischen Dramatikers Anton Tschechow ins Niederländische. Die Sprachkenntnisse verdankt er dem Militärdienst. Dort wurde er zum russischen Dolmetscher ausgebildet.

Das nutzt er auch für sein neuestes Projekt, seinen ersten Roman. Genauer gesagt einen Spionage-Thriller. Im nächsten Frühjahr soll er erscheinen. Schauplatz ist das ehemalige Kreuzfahrtschiff SS Rotterdam. Ein Fall für Hänschen? Das will er nicht verraten. Nur soviel: "Deutschland spielt auch eine Rolle", sagt er geheimnisvoll.

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