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"Die Höhle der Löwen": Alle wollten den Blufixx-Klebestift

"Die Höhle der Löwen"  

Alle Investoren wollten seinen Leucht-Klebestift

31.08.2016, 11:03 Uhr | t-online.de

"Die Höhle der Löwen": Alle wollten den Blufixx-Klebestift. Dinko Jurcevic überzeugte alle Investoren in "Die Höhle der Löwen" mit seinem Klebestift. (Quelle: VOX / Bernd-Michael Maurer)

Dinko Jurcevic überzeugte alle Investoren in "Die Höhle der Löwen" mit seinem Klebestift. (Quelle: VOX / Bernd-Michael Maurer)

In "Die Höhle der Löwen" wurde wieder kräftig geschachert und gefeilscht. Diesmal waren alle fünf Investoren hinter einem bemerkenswerten Klebestift her.

Die Gründer

  • Blufixx: Der Kölner Dinko Jurcevic verdient sein Geld mit einzigartigen Klebestiften. Ein LED-Licht trocknet den Spezialklebstoff auf der Stelle.
  • Grillido: Manuel Stöffler und Michael Ziegler haben eine gesunde Grillwurst erfunden, die nur fünf Prozent Fett enthält.
  • Foreverly: Jennifer Browarczyk vereinfacht die Hochzeitsplanung durch eine Internet-Plattform.
  • Twin Bottle: Denis und Matthieu Kanzler haben eine Schutzhülle für Trinkflaschen aus Glas entwickelt.
  • Kale & Me: Für ihre Saftkur aus kaltgepressten Säften verwenden Annemarie Heyl, Konstantin Timm und David Vinnitski nur Obst und Gemüse aus regionalem Anbau.
  • Abfluss-Fee: Durch einen speziellen Abflussstopfen will Karl-Heinz Bilz Wasserschäden in Millionenhöhe verhindern

Das Highlight

Dinko Jurcevic hat den Spieß umgedreht. Für gewöhnlich buhlen die Gründer um die Gunst eines Investoren, diesmal aber rissen sich die Löwen darum, mit dem Kandidaten aus Köln handelseinig zu werden.

Blufixx heißt das Produkt, mit dem Jurcevic allen den Mund wässrig machte. Es handelt sich um einen Klebestift, der seinen Flüssigkleber mittels blauer LED-Leuchte in Sekunden aushärten lässt. Einmal verklebt, hält die Verbindung bombenfest.

Während der Vorführung legte Frank Thelen selbst Hand an und klebte kurzerhand eine Schachfigur auf einem Glastisch fest. Sein Fazit: "Hammer! Hammer! Amazing!"

"Die Höhle der Löwen" hingerissen

Auch die anderen Löwen waren hingerissen. "Sie sind eine Perle", meinte Judith Williams. Ralf Dümmel konstatierte gar: "Du bist so ein Typ, für den man diese Sendung macht. Das ist ein Produkt, das unglaubliches Potenzial hat."

Was die Investoren besonders begeisterte: Jurcevic ist mit seinem Klebestift bereits gut im Geschäft. Er hält 43 Patente in verschiedenen Ländern, verkauft in die USA und hat in den vergangenen drei Jahren 4,1 Millionen Euro umgesetzt. Um die Qualität seiner Ware zu sichern, hat er die Produktion von China nach Deutschland zurückgeholt. Das machte Eindruck.

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Dann ging es ans Eingemachte. 200.000 Euro verlangte der Kandidat und bot dafür einen zehnprozentigen Anteil an seiner Firma. Die bot Carsten Maschmeyer ohne Zögern. Doch auch die anderen witterten einen guten Deal. "Das ist eine Super-Chance. Ich würde das gerne ganz groß machen", tönte etwa Thelen und tat sich mit Williams zusammen. Gemeinsam boten sie 300.000 Euro für 20 Prozent am Unternehmen.

Auch bei den verblieben Löwen kam es zur Rudelbildung: Dümmel und Jochen Schweizer machten ebenfalls gemeinsame Sache und boten gleichermaßen 300.000 Euro für 20 Prozent. "Alle finden sie toll und sie können sich jetzt einen Investor aussuchen", kommentierte Dümmel die ungewohnte Situation.

Am Ende machte Maschmeyer das Rennen. Der Finanzspezialist war vom Leucht-Klebestift derart überzeugt, dass er sein Angebot auf 300.000 Euro erhöhte, sich allerdings weiterhin mit zehn Prozent an der Firma begnügte. Das überzeugte auch den Kandidaten. "Wir gehen gleich heute Abend essen und legen los", sagte Maschmeyer, als der Deal besiegelt war.

Wer investierte wo?

Mit ihren fettarmen Grillwürstchen in dreißig verschiedenen Geschmackssorten konnten Manuel Stöffler und Michael Ziegler von Grillido die Löwen nicht überzeugen. Nach längerem Hin und Her investierte keiner. Das gleiche geschah Denis und Matthieu Kanzler von Twin Bottle mit ihrer unzerbrechlichen Glasflasche und den Herrschaften von Kale & Me mit ihren Saftkuren. Auch ihnen wollte keiner Geld geben.

Besser lief es für Jennifer Browarczyk und ihre Hochzeitsplattform Foreverly: Obwohl sie selbst nur noch 27 Prozent ihrer Firma besitzt, stieg Jochen Schweizer bei ihr für 150.000 Euro ein. Einen Deal schloss auch Karl-Heinz Bilz mit seiner Abfluss-Fee ab. Für 250.000 Euro ist Ralf Dümmel künftig mit 35 Prozent am Abflussstopfen beteiligt.

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