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Maschmeyers neue Sendung: Kurzzeitig erinnert sie an Heidis Modelshow


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Die verrücktesten Ideen aus der neuen Maschmeyer-Show

Von t-online, JaH

Aktualisiert am 22.03.2018Lesedauer: 4 Min.
Die Jury: Dr. Klaus Schieble, Lea Lange und Carsten Maschmeyer suchen ein Start-up-Unternehmen.
Die Jury: Dr. Klaus Schieble, Lea Lange und Carsten Maschmeyer suchen ein Start-up-Unternehmen. (Quelle: SAT.1/André Kowalski)
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Es scheint so, als haben die üblichen Castingshows ausgedient. Stattdessen lösen sogenannte Gründer gerade nach und nach Models, Musiker oder sonstige Talente ab. Neuester Clou: "Start Up!" mit Carsten Maschmeyer.

Neben "Die Höhle der Löwen" oder "Das Ding des Jahres" gibt es jetzt eine neue Gründershow auf dem Medienbasar. Sat.1 zeigte am Mittwoch zum ersten Mal das Format "Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer".

Carsten Maschmeyer: Der Unternehmer will bei "Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?" eine Millionen Euro investieren.
Carsten Maschmeyer: Der Unternehmer will bei "Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?" eine Million Euro investieren. (Quelle: SAT.1/André Kowalski)

Da es in unserer Welt nahezu alles zu kaufen gibt, liegt wohl derzeit die Kunst darin, ein Produkt zu kreieren, das es auf diesem überfluteten Markt noch nicht gibt. Dabei wurden 35 Produktideen aus 2.000 eingereichten Einfällen ausgewählt und dem Team rund um Carsten Maschmeyer vorgestellt. Nur ein Gründer kann am Ende die Show gewinnen. Er bekommt ein Startkapital von einer Million Euro und die Unterstützung durch den Gründerexperten.

Die verrücktesten Ideen

An ausgefallenen Ideen mangelte es der Show nicht. Eine Seniorin zum Beispiel stellte eine neue Art zur Partnersuche vor. Ein Singlesymbol soll eine Alternative zum Onlinedating sein. Im realen Leben können sich Singles untereinander erkennen, in dem sie das Symbol auf ihrer Kleidung, ihrem Handtuch am Strand oder wo auch immer tragen. Der Jury hat die Idee nicht gefallen, die Seniorin hofft trotzdem bald auf den richtigen Partner.

Auch das "HeInHo" war außergewöhnlich. Die Abkürzung steht für "Hemd in Hose", eine Art Unterhose, die über der normalen Unterwäsche getragen wird. Mit ihr lässt sich das Hemd so befestigen, dass es in bestimmten Bewegungen nicht aus der Hose rutscht. Um sein Produkt perfekt zu präsentieren, lässt der Gründer sogar die Hosen runter. Bei Maschmeyer und Co. kommt so viel Einsatz an.

Das Team von "Start up!": Dr. Klaus Schieble, Lea Lange, Carsten Maschmeyer und Matthew Mockridge.
Das Team von "Start Up!": Dr. Klaus Schieble, Lea Lange, Carsten Maschmeyer und Matthew Mockridge. (Quelle: SAT.1/Claudius Pflug)

Eine Dozentin ist von ihrer Idee so überzeugt, dass sie sogar ihre Stelle an der Uni aufgegeben hat. Zusammen mit ihrem Sohn entwickelte sie eine App, mit der man den Schulranzen effektiver packt. Was wird benötigt, was nicht? Die App soll helfen. Die Jugend von heute ... Ein anderer Gründer stellte eine Rettungskapsel für Babys oder Haustiere vor. Die Jury entschied sich dagegen.

Zu der Idee, ein digitales Boxenschild an Pferdeställen anzubringen, sagte Maschmeyers Finanzberater: "Ich glaube, sie hat uns etwas vom Pferd erzählt." Ihre Idee ist zwar außergewöhnlich, jedoch nichts für die Show. Auch ein Gründer, der die Flasche neu revolutionieren will, bleibt im Gedächtnis, obwohl er bereits ausgestiegen ist. Er stellte der Jury eine Flasche in Ballform vor. Lustig, aber mehr wohl auch nicht. Auch die Männerkerzen einer Frau, die nach Whiskey oder Grill riechen, fand Carsten Maschmeyer nicht gerade dufte.

Besonders interessant und gleichzeitig auch verrückt ist die Idee von Komator. Schlafen wie im Koma soll man in dem schaukelnden Bett, das sich mit seinen Bewegungen an der Atmung des Schlafenden orientiert. Interessant bleibt, welche Bewegung das Bett macht, wenn Aktivitäten stattfinden, bei denen man in der Regel eher weniger schläft, die aber doch häufig im Bett stattfinden.

Das sind die 14 Gründerideen

  • Flip Pen (Textmarker, Stift und Beruhigungsteil)
  • Dreiecktuch (Windschutz für Sonnenliegen)
  • Komator (bewegendes Bett)
  • Erfrischungsgetränk aus Kakao
  • Türklinkensperre
  • Becher to go (ohne Plastik)
  • Hemdhalter in der Hose
  • Die smarte Schultasche (App)
  • Socken aus PET
  • Diamanteiswürfel
  • Frische-Überprüfung im Deckelverschluss
  • Bakterienentferner zur Geruchsneutralisierung
  • bequemer BH
  • Strumpfhose für die Arme

Unterschiede zu "Die Höhle der Löwen"

"Start Up!" geht erst da so richtig los, wo vergleichbare Shows aufhören. Nachdem die Gründer ihre Ideen vorgestellt haben, geht es für die 35 Auserwählten nämlich erst einmal in ein Büro am Ku'damm in Berlin. Dort sollen sie ihre Ideen weiter ausbauen.

Anders als beispielsweise in "Die Höhle der Löwen" geht es nicht vorrangig um das Produkt, das vertrieben werden soll, sondern vielmehr um die Personen dahinter. Oder wie eines von Maschmeyers goldenen Regeln lautet: "Person vor Produkt". So werden die Gründer auch in Wettbewerbsituationen gesteckt, die natürlich die Konkurrenz untereinander schüren soll. Das klappt auch ganz gut. Schon bei der ersten Challenge gab es Ärger.

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Kurzzeitig fühlte man sich dann doch an Heidis Modelshow erinnert, denn es ging plötzlich darum, wer die meisten Fotos nach Hause bringt. Die Gründer mussten raus auf die Straße und ihre Idee an den Mann und die Frau bringen. Dazu durften sie nur in knappen Worten erklären, worum es bei ihrem Produkt geht. Prototypen durften nicht gezeigt werden. Die Menschen, die überzeugt wurden, sollten fotografiert werden.

Da Gründerin Linda alte BHs zur Hilfe benutzte, fiel sie bei einigen Mitstreitern schon zu Beginn negativ auf. "Sie hat Muster von ihren Produkten mit drauf. Darf man das? Ich dachte, wir sollen nur zeichnerisch darstellen. Ich finde es unfair", beschwerte sich eine Kontrahentin bei dem Team. Am Ende gab es für Linda eine Ermahnung von Carsten Maschmeyer für die Schummelei. Linda soll empathischer und fairer werden, wenn sie weiterkommen will.

Wer ist raus?

"Ich favorisiere Gründer mit Herzblut, Begeisterung und Überzeugung", sagte Carsten Maschmeyer zu Anfang. Am Ende zählte dann aber natürlich auch das Produkt und so müssen zwei Kandidaten gehen, die menschlich zwar überzeugen konnten, deren Produkte aber nicht gut genug waren. Jan musste sich mit seiner Idee von klaren Diamanteiswürfeln leider verabschieden. Auch die Socken aus recycelbaren Materialien schieden in der ersten Folge leider aus.

So reagiert das Netz

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Unterschiedlichste Meinungen also zu der neuen Gründershow. In den nächsten Wochen werden die Gründer vor verschiedene Aufgaben gestellt. Am Ende kann eben nur einer Deutschlands bester Gründer werden.

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Verwendete Quellen
  • "Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer"-Folge vom 21. März
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