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"Tatort" spaltet die Meinungen: Reaktionen zu "Murot und das Murmeltier"

"Das untere Ende vom Tiefpunkt"  

Irrer "Tatort" spaltet die Meinungen der Zuschauer

18.02.2019, 11:02 Uhr | JSp, t-online.de

 (Quelle: Bitprojects)
"Murot und das Murmeltier": Tatort-Ermittler zwischen Traum und Wirklichkeit

LKA-Ermittler Murot wird zu einer Geiselnahme in einer Bank gerufen - und von den Tätern erschossen. Doch alles war nur ein Traum - oder nicht? Im Sonntagskrimi erlebt Ulrich Tukur alias LKA-Ermittler Murot den gleichen Tag immer wieder. Verliert Murot etwa den Verstand? (Quelle: Bitprojects)

"Murot und das Murmeltier": Darum ging es im Tatort mit Ulrich Tukur. (Quelle: Bitprojects)


Für die einen war "Murot und das Murmeltier" der beste "Tatort" seit langem. Für die anderen war der Film mit Ulrich Tukur einfach nur ein Graus.

Schon am Titel des "Tatorts" von gestern Abend ließ sich erkennen: Der Krimi ist eine Adaption des Films "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray. Doch auch ohne den Streifen aus dem Jahr 1993 zu kennen, sollte es den Zuschauern eigentlich nicht schwer gefallen sein, der Handlung zu folgen. Denn: Das Geschehene wiederholt sich immer und immer wieder. Hauptkommissar Murot erlebt ein und denselben Tag zahlreiche Male, was ihn zwischenzeitlich in den Wahnsinn treibt. 

Auch einige Zuschauer hielten das nicht aus, schalteten ab oder machten ihrem Unmut auf Twitter Luft. Dort beschimpften einige den neuesten Fall von Ulrich Tukur als "Das untere Ende vom Tiefpunkt". 

Dabei bot das Spektakel um einen Bankraub eigentlich viel mehr als nur eine klaumaukige Dauerzeitschleife. In einer Version von Murots Horrortag machen sich zum Beispiel die Rettungskräfte über die immer gleichen Krimis bei "Tatort", "Der Alte" oder "Polizeiruf" lustig. In einer anderen Szene kokettiert eine Polizeibeamtin, als sie beauftragt wird, sich um den Sohn des Bankräubers zu kümmern, mit: "Natürlich, gerne. Ich bin ja 'ne Frau." Selbst der jüngste Darsteller im Krimi übt Alltagskritik, als Murot ihm erklärt, dass bei ihm gerade jeder Tag gleich sei, antwortet er: "Aber jeder Tag ist doch derselbe. Ich muss jeden Tag in den Kindergarten." 

Das sehen auch viele Twitter-User so. Sie beschreiben den "Tatort" als "Hochgenuss", "Filmjuwel" oder "besten 'Tatort' seit Jahren."

Wie so oft scheiden sich die Geister an diesem Werk. Der Einschaltquote tut die Sonderbarkeit der Fälle von Murot allerdings nicht sehr gut. Der Kommissar und sein Team sind bekannt dafür, dass es in den Filmen schon einmal etwas verrückter zu gehen kann. 


Am Sonntagabend schalteten so wenige "Tatort"-Zuschauer ein wie noch nie in diesem Jahr. "DWDL" berichtet über einen Marktanteil von 19,4 Prozent. Das war zwar der Tagessieg für die ARD, doch die 6,88 Millionen Zuschauer sind für den "Tatort" dann doch der schlechteste Wert für das junge Jahr 2019. 

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