t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



Menü Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
HomeUnterhaltungTV

Weiße Turnschuhe in "Queen of Drags" nicht der einzige Tiefpunkt


"Queen of Drags"
Weiße Turnschuhe sind nicht der einzige Tiefpunkt

Von t-online, sow

22.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Queen of Drags: In der zweiten Folge der neuen ProSieben-Show lautete das Motto "Future Universe"Vergrößern des BildesQueen of Drags: In der zweiten Folge der neuen ProSieben-Show lautete das Motto "Future Universe" (Quelle: ProSieben/Martin Ehleben)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

"Future Universe" lautete das Motto der gestrigen Ausgabe von "Queen of Drags". Dafür hüllten sich die Drags in selbstgebastelte Müllkostüme und Conchita, Heidi Klum, Bill Kaulitz sowie Gast-Jurorin Amanda Lepore schmissen Samantha Gold aus der Sendung.

Sie betrat die Bühne in weißen Turnschuhen und schon in diesem Moment dürfte vielen Zuschauern klar geworden sein: Samantha Gold wird heute nicht Heidis Liebling. Dabei begann "Queen of Drags" alles andere als glamourös. Die Drags mussten sich durch den Müll graben und aus altem Plastikunrat Kostüme zaubern. Bill Kaulitz war begeistert: "Hier hält sich keiner zurück!" frohlockte der Juror, als die Kamera die versammelte "Queen of Drags"-Teilnehmergruppe auf der Müllhalde filmte.

Gestalten sollten die Kandidatinnen Outfit-Kreationen unter dem Motto "Future Universe". Knallige bis komplett durchgeknallte Kostüme entstanden daraus – ganz viel Glitzer inklusive. In diesen Looks durften sich Bambi Mercury, Katy Bähm und Co. zu einem selbst gewählten Lied auf der Bühne präsentieren. Die meisten taten das tanzend, mit viel Bewegung, nur eine wirkte wie erstarrt: Samantha Gold. Mit ihrem schwarzen Body, den kleinen Spiegelelementen, einem Tüll Rock und viel Glitzer konnte sie die flachen Schuhe auch nicht mehr wett machen. Sie liebe Sneakers einfach, so die Drag gegenüber der ungläubigen Jury und Heidi Klum entgegnete: "Ich auch, aber not when it's showtime baby." Auch Gast-Jurorin Amanda Lepore zeigte sich entgeistert: "Really big no, no, no, no!"


Dabei ging ein wenig unter, was die Drag mit ihrem Outfit in erster Linie zum Ausdruck bringen wollte: In der Zukunft solle "fat-shaming" kein Thema mehr sein. "Ich wollte einfach zeigen, und vielleicht habe ich das nicht ganz geschafft, dass Plus Size Girls auch gut aussehen können und das ist auch mein Motto gewesen. Dass es Bodyshaming in der Zukunft nicht mehr gibt. Dass soll ein No-Go sein." Für dieses Statement erhielt sie zwar Applaus aus dem Publikum – doch die Jury wählte sie am Ende der Show raus.

Ihr half auch die zweite Show-Runde des gestrigen Abends nichts. Darin durften die Drags ein neues Kostüm überstreifen und einen Show-Walk veranstalten. Als "Space-Ursula" lehnte sich Samantha Gold an die bekannte Filmfigur aus dem Disneyfilm "Arielle, die Meerjungfrau" an und präsentierte sich mit diversen Schläuchen und Netzen. Heidi blieb hart: "Das war für mich zu schwach, ich finde auch mit dem Kostüm konntest du es nicht mehr rausreißen." Die einzige Verliererin des Abends blieb sie allerdings nicht, denn "Queen of Drags" hat schon nach der zweiten Folge mit einem Quotentief zu kämpfen: Insgesamt interessierten sich nur noch 1,13 Millionen Leute für die Show und damit deutlich weniger als noch vergangene Woche.

Verwendete Quellen
  • ProSieben: Wer ist raus – Samantha ist nicht weiter
  • Instagram-Profil von Samantha Gold
  • Quotenbericht von Meedia
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website