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"Wer wird Millionär?": Verzockt! Drei Joker für eine Frage verbraten

Eine Frage, drei Joker  

Berliner Familie verzockt sich bei "Wer wird Millionär?"

31.12.2019, 12:35 Uhr | vmd, t-online.de

"Wer wird Millionär?": Verzockt! Drei Joker für eine Frage verbraten. Finn Freund: Er verbrät drei Joker. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Finn Freund: Er verbrät drei Joker. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Drei Generationen bei "Wer wird Millionär?" und drei verbratene Joker für eine Frage. Doch dann taucht plötzlich ein TV-Schnipsel von Wim Thoelke auf! Kennen Sie den noch?

"Was lernt man da so in der Schule?", möchte Gastgeber Günther Jauch in seiner letzten WWM-Sendung des ausklingenden Jahres von dem 15 Jahre alten Kandidaten Jannik Freund wissen. Darauf der Berliner Schüler unverblümt: "Schulische Sachen".

In der Fortsetzung des Familien-Specials von "Wer wird Millionär?" dürfen wieder je drei Generationen antreten, um gemeinsam nach der Millionen zu greifen. Doch nach nur zwei korrekt beantworteten Fragen räumt der Bube bereitwillig Deutschlands berühmtesten Ratestuhl für seinen Vater, Finn Freund. "Lieber schnell weg, bevor der Onkel weiter so doofe Fragen stellt", scherzt Jauch.

"Die Nummer war damals echt groß"

Freund senior, ein "Rand-Berliner" und Produktionsleiter für Film und Fernsehen, der aktuell eine berufliche Auszeit macht, muss zwar das Publikum zurate ziehen, als es darum geht, was man seit Oktober in Deutschland auch digital einreichen kann – den "gelben Schein", ansonsten aber ist der lässige Filmtyp im roten Hoodie ratzfatz bei der 16.000-Euro-Frage, für die er tatsächlich glatt drei Joker verbrät, bevor es dann doch noch ans Eingemachte geht. 

"Was gehört nicht zu den Anforderungen für das deutsche Jugendschwimmabzeichen Gold?" Nach dem 50:50-Joker bleibt A) "Kenntnis von Baderegeln" oder B) "30 m Streckentauchen" übrig. Der sympathische Berliner tippt nach eingängiger Beratung mit seinem Sohn und seinem Vater auf A. Falsch! Familie Freund fällt auf 500 Euro zurück.

Wim Thoelke: Er moderierte in den Siebzigerjahren "Der große Preis". (Quelle: Arthur Grimm / imago images)Wim Thoelke: Er moderierte in den Siebzigerjahren "Der große Preis". (Quelle: Arthur Grimm / imago images)

Als Trostpreis kramt Jauch einen alten TV-Mitschnitt aus dem Fernseharchiv hervor: Opa Freund mit wilder Seventy-Matte im November 1974 zu Gast bei "Der Große Preis". "Die Nummer war damals echt groß." Wim Thoelke hatte "ein Vielfaches des Publikums von Ihnen, 18-20 Millionen", erläutert Freund. Jauch gibt sich verschmitzt lächelnd geschlagen.

"The same procedure as every year, James!"

Zuvor kannte sich Susanne Alburg aus Köln bei den Markenzeichen der Chippendales aus: Kragen, Fliege und Manschetten. Jauch hakte nach, ob sie die weltbekannte Stripshow schon besucht hätte? "Nein, nur davon gehört", erwiderte Alburg, was der Quizmaster grinsend im Raum stehen ließ.

Allerdings hatte die Überhangskandidatin Schwierigkeiten bei der Frage, was Miss Sophies "Gästen" beim "Dinner for One" NICHT serviert wird. Vater Simon Alburg kannte zum Glück die korrekte Antwort: Whiskey zum Käse. Mit viel Dusel riet Alburg, dass das Unterhaus in London zu wenig Plätze für seine Abgeordneten hat, und gab im fliegenden Generationenwechsel schließlich an ihren Vater ab, der den Familiengewinn von 64.000 Euro zementierte.

"Looking for Freedom"

Carolin Gebhardt aus Nordhessen kam mit Mama und Oma in die beliebte Familienshow und ließ ihrer Mutter, Christiane Kupfer den Vorrang, auf Jauchs Ratestuhl Platz zu nehmen. Die zückte vor Aufregung allerdings schon bei der 500-Euro-Frage den Familienjoker und huschte rasch zurück auf die sichere Bank. Tochter Carolin, eine Deutschlehrerin, war zwar weniger nervös, stand aber ebenfalls ziemlich auf dem Schlauch und musste sogar das Publikum befragen, als es darum ging, welche Silvesterparty-Location vor 25 Jahren nur knapp 1.000 und heute jährlich hunderttausende Feiernde anzieht. Es ist – natürlich – das Brandenburger Tor.

Carolin Gebhardt aus Nordhessen kam mit Mama und Oma in die beliebte Familienshow. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)Carolin Gebhardt aus Nordhessen kam mit Mama und Oma in die beliebte Familienshow. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Bei 2.000 Euro waren bereits drei Joker futsch, doch dank "später Erleuchtung", wie Jauch es nannte, hangelte sich die Hessin mit der richtigen Antwort zu den Anfangs-Lyrics zum Hasselhoff-Song "Looking for Freedom" bis zu 32.000 Euro hoch. Zeit, die Oma auf den Stuhl zu lassen. Weil aber schon alle Joker verbraten waren, hörte die lieber gleich auf. Das Geld wird gedrittelt. Tochter Carolin meinte, ihr Anteil sei in ihrer baldigen Heirat "gut angelegt". Darauf Jauch herrlich ironisch: "Das weiß man nicht!"

Verwendete Quellen:
  • "Wer wird Millionär?" vom 30. Dezember 2019

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