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"Barry Seal - Drogen fĂŒr Amerika" mit Tom Cruise im ZDF

Von dpa
Aktualisiert am 20.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Barrys (Tom Cruise, m.
Barrys (Tom Cruise, m.) schillernde Karriere im Dienst der CIA scheint vorbei zu sein. (Quelle: David James/ZDF/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Vor mehr als 30 Jahren wurde der Pilot Barry Seal im SĂŒden der USA auf offener Straße erschossen. Die TĂ€ter des Verbrechens von in Baton Rouge (Louisiana) waren Mitglieder des berĂŒchtigten kolumbianischen MedellĂ­n Kartells, fĂŒr das Seal zuvor Drogen in die USA geschmuggelt hatte.

Eigentlich hĂ€tte er als Zeuge gegen das Kartell aussagen sollen - und ĂŒber die Beteiligung von FBI und CIA an den kriminellen Machenschaften. Warum Seal keinen Platz in einem Zeugenschutzprogramm gehabt hat, bleibt bis heute ein RĂ€tsel. Verschwörungstheorien waren daher schnell in der Welt.

Der Film "Barry Seal - Drogen fĂŒr Amerika" mit Tom Cruise in der Hauptrolle - am Montag um 22.15 Uhr im ZDF zu sehen - erzĂ€hlt nach den wahren Ereignissen die absurde Geschichte Seals, der letztlich dank UnterstĂŒtzung der Regierung von US-PrĂ€sident Ronald Reagan in den 80er Jahren Millionen Dollar verdiente, indem er in großem Stil Drogen in die Vereinigten Staaten brachte. Domhnall Gleeson ist als zwielichtiger CIA-Agent Monty Schafer zu sehen, Seals Auftraggeber.

Viele Fragen rund um dieses ungewöhnliche Kapitel des Drogenkriegs werden wohl nie vollstĂ€ndig geklĂ€rt werden. Folgt man dem Film von US-Regisseur Doug Liman ("Die Bourne IdentitĂ€t"), sollte Seal ursprĂŒnglich in niedriger Flughöhe ĂŒber Zentral- und SĂŒdamerika im Auftrag der CIA wachsende kommunistische AktivitĂ€ten auf Fotos dokumentieren. Nach einer Weile schließt er geschĂ€ftliche Verbindungen mit Drogenbaron Pablo Escobar und dessen Partnern.

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Als er erstmals gefasst wird, entgeht er einer GefĂ€ngnisstrafe in Kolumbien, weil die CIA ihn fĂŒr ihren nĂ€chsten Auftrag braucht. Von seiner neuen Heimat Mena im Bundesstaat Arkansas, wo Seal ein großes GrundstĂŒck mit Privatflughafen und Wohnhaus erhĂ€lt, schmuggelt er fortan Waffen nach Nicaragua, um die Contra-Rebellen zu unterstĂŒtzen. Die Waffen landen bald woanders und das DrogengeschĂ€ft floriert weiter. Doch als Informant genießt der Pilot quasi ImmunitĂ€t.

In der Zeit, als Seal mit seinen illegalen GeschĂ€ften Millionen verdiente, war der spĂ€tere US-PrĂ€sident Bill Clinton Gouverneur von Arkansas. Als Cruise 2015 unter dem Titel "Mena" erstmals von seinem Filmprojekt berichtete, sollte Brian Dennehy ("Rambo") Clinton spielen. Doch die Rolle verschwand spĂ€ter aus unbekannten GrĂŒnden aus dem Skript. Inwieweit Clinton als Gouverneur in den echten Skandal und die Vorkommnisse in Mena eingeweiht und möglicherweise auch involviert war, ist ungeklĂ€rt.

Tom Cruise stellt den Piloten und Drogenschmuggler Barry Seal als sympathischen Abenteurer und liebenswerten Familienmenschen dar, der seine AktivitĂ€ten durch den indirekten Regierungsauftrag gerechtfertigt sieht und sein GlĂŒck oft selbst kaum fassen kann. Der 55-JĂ€hrige spielt lĂ€ssig und mit gewohnter Leichtigkeit. Wie viele von Cruises Filmen ist auch "Barry Seal - Only In America" letztlich ein Vehikel fĂŒr den vielbeschĂ€ftigten US-Schauspieler, der immer auch ein StĂŒck sich selbst spielt.

Anfangs erinnert Barry Seals rasanter Aufstieg als Drogenschmuggler in einigen Szenen an Al Pacinos "Scarface" (1983). Doch wÀhrend "Scarface" ein bitterböses Drama ist, bleibt "Barry Seal - Only In America" auch in dramatischen Szenen eher eine Abenteuerkomödie. Regisseur Liman hat die absurde Geschichte als launigen, sonnigen Unterhaltungsfilm mit vielen Lachern inszeniert.

Darin liegt aber zugleich der grĂ¶ĂŸte Kritikpunkt. Dass Seals DrogengeschĂ€fte wie ein cooles Abenteuer wirken und Drogenbaron Escobar, der unzĂ€hlige Menschen ermorden ließ, als geselliger GeschĂ€ftskumpel daherkommt, kann man auch skeptisch sehen. Womöglich wĂ€re ein Drama dem Skandal um Barry Seal besser gerecht geworden als diese - zugegeben - sehr kurzweilige und unterhaltsame Satire.

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