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Carolin Kebekus: "Brennpunkt Rassismus" sorgt für Kritik an ARD


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"Brennpunkt Rassismus" sorgt für Kritik an der ARD

Von dpa, t-online, sow

Aktualisiert am 05.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Carolin Kebekus: Die Moderatorin nutzt die Sendezeit der "Carolin Kebekus Show" für einen eindringlichen Appell.
Carolin Kebekus: Die Moderatorin nutzt die Sendezeit der "Carolin Kebekus Show" für einen eindringlichen Appell. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Eigentlich kann man bei Carolin Kebekus herzlich lachen. Diesmal aber hat die Komikerin ihre Sendezeit einem ernsten Thema gewidmet. Dafür bekam sie viel Lob – und ihr Sender musste Kritik einstecken.

"Was in den USA geschieht, ist unerträglich", sagte die 40 Jahre alte Komikerin in der nach ihr benannten Sendung "Carolin Kebekus Show" am Donnerstagabend im Ersten. "Aber es ist zu einfach zu behaupten, dass das ein amerikanisches Problem ist. Denn Rassismus tötet auch in Deutschland. Und damit müssen wir uns alle auseinandersetzen – auch wenn es wehtut."


So verliefen die US-Proteste gegen Polizeigewalt

Die Wut über die Polizeigewalt in den USA ist groß. Der Tod von George Floyd in Minneapolis wirft erneut ein Schlaglicht auf den Rassismus gegenüber der schwarzen Bevölkerung. Millionen Menschen ziehen auf die Straßen. Doch die Situation in zahlreichen Städten eskaliert.
In Los Angeles werden Demonstranten von der Polizei hart angegangen. Die Beamten feuern unter anderem Pfeffergeschosse auf die Menschen ab.
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Anschließend übernahm die "Wissen macht Ah!"-Moderatorin Shary Reeves. "Menschen mit heller Haut können nicht nachempfinden, was Menschen mit dunkler Haut fast täglich an Benachteiligungen widerfährt", berichtete sie. Sie selber vergleiche das immer mit einer Schwangerschaft. "Ich hab' keine Ahnung, was es bedeutet schwanger zu sein. Warum? Ganz einfach: Ich war's nämlich noch nie. Deswegen können Sie Rassismus auch nicht nachvollziehen."

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Das Erste sendete bislang keinen Brennpunkt zum Thema

Danach schilderten dunkelhäutige Deutsche wie der Sänger Marius Jung, die Grünen-Politikerin Aminata Touré und die Moderatorin Hadnet Tesfai rassistische Alltagserfahrungen.

Die Reaktionen auf die Sondersendung waren überwiegend positiv. Kritik wurde eher an der ARD laut. Denn der Tod von George Floyd, die Debatte um Polizeigewalt in den USA und die sich anschließenden Demonstrationen wurden im Ersten bislang nur in den Nachrichtensendungen und -magazinen thematisiert – einen Brennpunkt gab es nicht.

Dass sich die Komikerin Kebekus nun dieser Aufgabe annahm, nutzten Kommentatoren bei Twitter dazu, ein Lob auf die 40-Jährige auszusprechen. "Wenn Comedy die Arbeit leistet, die eigentlich omnipräsent und senderübergreifend als Brennpunkt im ÖR und Privat-TV behandelt werden sollte. Danke für den starken Beitrag und die Verlinkungen", lautete nur ein positiver Kommentar zur Sendung.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter: #BrennpunktRassismus
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Von Mario Thieme
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