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Emmys: Deutsche Regisseurin Maria Schrader gewinnt Preis mit "Unorthodox"

Deutsche gewinnt  

Emmy Awards: Das waren die Abräumer 2020

21.09.2020, 20:44 Uhr | dpa, aj

 (Quelle: teleschau)
Emmy-Gewinner: Darum geht es in der Serie "Unorthodox"

In ihrer Autobiografie "Unorthodox" berichtete Deborah Feldman von ihrem Leben in einer ultraorthodoxen jüdischen Glaubensgemeinschaft. Die Serie räumte nun einen Emmy ab. (Quelle: teleschau)

Emmy für Maria Schrader: Hier sehen Sie, worum es in der Serie "Unorthodox" geht. (Quelle: teleschau)


Der Emmy Award ist der wohl wichtigste Fernsehpreis der Welt. Maria Schrader wurde nun als erste deutsche Regisseurin überhaupt für ihre Arbeit an der Netflix-Serie "Unorthodox" ausgezeichnet. 

Die deutsche Regisseurin Maria Schrader hat den Emmy Award für die beste Regie in einer Miniserie gewonnen. Schrader bekam die Auszeichnung für die vierteilige Serie "Unorthodox" beim Streaminganbieter Netflix. Den Trailer zur Serie sehen Sie oben im Video oder hier.

Sie erzählt darin die Geschichte der ultra-orthodoxen Jüdin Esther, die vor ihrem Ehemann aus New York nach Berlin flüchtet. "Ich bin sprachlos", sagte die auch als Schauspielerin bekannte 54-Jährige in einer Live-Schalte nach Los Angeles, umgeben von einigen Mitgliedern des Teams. 

Kanadische Comedyserie "Schitt's Creek" räumt ab

Bei der Zeremonie stach zudem die TV-Serie "Schitt's Creek" heraus: Die kanadische Familienserie gewann alle Auszeichnungen in den sieben wichtigsten Kategorien für Comedy-Serien. 

"Schitt's Creek": Vater und Sohn Eugene Levy und Daniel Levy sind die großen Gewinner des Abends. (Quelle: AP/dpa)"Schitt's Creek": Vater und Sohn Eugene Levy und Daniel Levy sind die großen Gewinner des Abends. (Quelle: AP/dpa)

Neben dem Preis für die beste Comedy-Serie gewannen die Schauspieler Catherine O'Hara, Eugene Levy, Daniel Levy und Annie Murphy in den Kategorien für Haupt- und Nebendarsteller. Auch für Regie und das beste Drehbuch einer Folge gab es am Sonntagabend den wichtigsten Fernsehpreis der Welt.

"Succession" ist die beste Dramaserie

Das opulente Familienepos "Succession"  gewannt den Emmy Award als beste Dramaserie des Jahres. Die Reihe erzählt davon, wie die erwachsenen Kinder des alternden Patriarchen Logan Roy um dessen Medienimperium kämpfen.

"Succession": Jesse Armstrong, Autor, Drehbuchautor und Produzent aus Großbritannien, und das Team des Familienepos bei der 72. Verleihung der Emmy Awards. (Quelle: dpa)"Succession": Jesse Armstrong, Autor, Drehbuchautor und Produzent aus Großbritannien, und das Team des Familienepos bei der 72. Verleihung der Emmy Awards. (Quelle: dpa)

Zuvor hatten für "Succession" unter anderen auch Jeremy Strong als bester Hauptdarsteller und Andrij Parekh als bester Regisseur den wichtigsten Fernsehpreis der Welt gewonnen. Die lose an den Gründer des rechtskonservativen US-Senders Foxnews, Rupert Murdoch, angelehnte HBO-Serie läuft in Deutschland beim Pay-TV-Sender Sky Atlantic HD. Sie gewann in diesem Jahr insgesamt sieben Emmys.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Sendung von Moderator Jimmy Kimmel im Staples Center ohne Publikum moderiert, über 100 Nominierte in rund 20 Städten waren laut Produzenten zugeschaltet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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