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George Kofler kritisiert die Grünen: "Das ist doch ein fatales Signal für unsere Arbeitswelt"

Vox-Löwe Kofler kritisiert Grüne  

"Das ist doch ein fatales Signal für unsere Arbeitswelt"

03.05.2021, 18:02 Uhr | mbo, t-online

George Kofler kritisiert die Grünen: "Das ist doch ein fatales Signal für unsere Arbeitswelt". Georg Kofler: Der "Höhle der Löwen"-Investor hat ein Problem mit der Politik der Grünen. (Quelle: Andreas Rentz/Getty Images)

Georg Kofler: Der "Höhle der Löwen"-Investor hat ein Problem mit der Politik der Grünen. (Quelle: Andreas Rentz/Getty Images)

Das TV-Publikum kennt Georg Kofler besonders durch "Die Höhle der Löwen". Nun spendete er eine riesige Summe an die FDP. Kritik äußerte er hingegen an den Grünen.

Georg Kofler hat 750.000 Euro an die FDP gespendet. Der Grund dafür ist eine Millionenspende, die zuvor wiederum die Grünen erhalten hatten. Da "schrillten bei mir die Alarmglocken. Ausgerechnet die Grünen", sagte der Star aus der Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen" im Gespräch mit "Bild". Im weiteren Verlauf des Interviews hielt der Investor mit seiner Kritik an der Politik der Partei nicht hinterm Berg. Ganz im Gegenteil. 

Wütend macht Kofler, dass die Grünen die hohe Spende von Softwareentwickler Moritz Schmidt, der das Geld durch "Bitcoin-Gewinne" erhalten hat, überhaupt angekommen haben. Kofler wolle mit seiner Spende nun ein "demokratisches Zeichen setzen", wie er betonte. 

"Es kann kein Recht auf kollektive Faulheit geben"

Das Problem, das er mit den Grünen hat, ist, dass sie laut Kofler "einen Staat" wollen, "der sich überall einmischt. Wenn das Wirklichkeit wird, dann haben wir bald wieder eine sozialistische Planwirtschaft, die ausnahmslos überall auf der Welt gescheitert ist. Dann kann Deutschland im internationalen Wettbewerb 'Gute Nacht!' sagen". Er halte beispielsweise nichts von der bedingungslosen Grundsicherung, die die Grünen planen. Kofler erklärte: "Das ist doch ein fatales Signal für unsere Arbeitswelt. Es kann kein Recht auf kollektive Faulheit geben!"

Seiner Meinung nach sei die bedingungslose Grundsicherung "genau das Gegenteil einer wohlverstandenen Solidarität: Die hat zwei Komponenten. Der Sozialstaat hilft allen Bürgern, die unverschuldet in Not oder Arbeitslosigkeit geraten sind. Aber jeder Bürger hat auch die Pflicht, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten anzustrengen, um seinen Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten", betonte Kofler in dem Interview. 

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