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"Tatort: Dreams": Neuer Fall aus München sorgt bei Zuschauern für Verwirrung

"Träume ich das nur?"  

Neuer München-"Tatort" sorgt für Verwirrung

08.11.2021, 12:23 Uhr | sow, t-online

"Tatort: Dreams": Neuer Fall aus München sorgt bei Zuschauern für Verwirrung. "Tatort: Dreams": Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) fragen sich, wer den Flügel zerstört haben könnte.  (Quelle: BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden)

"Tatort: Dreams": Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) fragen sich, wer den Flügel zerstört haben könnte. (Quelle: BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden)

Traumhaft oder zum Einschlafen? Im "Tatort: Dreams" mit den Münchner Kommissaren Batic und Leitmayr ging es um die Schlaf- und Traumforschung. Einige Zuschauer rieben sich verwundert die Augen.

Ob dieser "Tatort" als Einschlafhilfe diente? Jedenfalls wurden in "Tatort: Dreams" am Sonntag derart viele Begriffe aus der Schlaf- und Traumforschung durch die 90-minütige Erzählung gejagt, dass so manch einem Zuschauer der Kopf schwirrte. Dabei wurden die Münchner Ermittler Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) ebenso mit der neuen Materie konfrontiert wie die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Der Begriff des luziden Träumens wurde jedenfalls noch am Abend der Ausstrahlung zum Google-Hit. Offenbar stöberten viele Menschen, die den "Tatort" schauten, in der Suchmaschine nach Antworten. In aller Kürze kann man sagen: Unter "Tagträumen" oder "luzidem Träumen" versteht die Schlafforschung Träume, in denen der Träumende sich der Tatsache bewusst ist, dass er träumt.

Die Drehbuchautoren Johanna Thalmann und Moritz Binder erklärten in einem Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news, was sie mit der luziden Träumerin Marina Eeden, einer Geigerin, im "Tatort" darstellen wollten: "Dieses luzide Träumen wird tatsächlich zur Leistungssteigerung eingesetzt, in der klassischen Musik gibt es diese Methode durchaus auch, aber eher auf der Suche nach einer neuen Virtuosität als zur Verfestigung bestimmter Bewegungsabläufe."

Doch genau dieser Teil der Story war es, der für Spott in den sozialen Medien sorgte. "Krass, fünf Minuten 'Tatort' aus München und ich liege im Tiefschlaf auf der Couch. Oder träume ich das nur?", meinte zum Beispiel ein User bei Twitter. Ein anderer wünschte sich "mal wieder einen spannenden 'Tatort'" und empfand den Krimi offenbar eher als "Klamauk oder abgedrehten Psychokram".

In Anspielung auf die "Tatort"-Fälle aus Hessen, in denen Ulrich Tukur sonst traditionell viel Verwirrung stiftet, erklärte ein weiterer Zuschauer: Selbst Tukur bewerte diesen Krimi als "seltsam". 

Erfolgreich war der ARD-Film am Sonntag aber dennoch. Nachdem in der vergangenen Woche weniger als sieben Millionen Menschen den "Tatort" sahen, brachte es die Folge "Dreams" jetzt auf 8,64 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Insgesamt ergab das einen Marktanteil von 26 Prozent. Damit war der Sonntagskrimi sogar die mit Abstand meistgesehene Sendung des Tages – noch vor der "Tagesschau".

Verwendete Quellen:

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