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"Tatort Cash" aus Dortmund: Kommissar Pawlak stürzt ab – und nimmt Abschied


Ein Kommissar stürzt ab
Darum lohnt sich der "Tatort" heute

Von t-online, dpa, spot on news, mbo

Aktualisiert am 18.02.2024Lesedauer: 2 Min.
"Tatort: Cash": Es ist der letzte Fall für Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon).Vergrößern des Bildes"Tatort: Cash": Es ist der letzte Fall für Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon). (Quelle: WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost)
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Im neuen "Tatort" aus Dortmund steht schon wieder ein Abschied bevor. Rick Okon verlässt die ARD-Reihe – so wird sein letzter Fall als Kommissar Jan Pawlak.

Augenringe, bleiches Gesicht, hängende Schultern: Ermittler Jan Pawlak (Rick Okon) sieht nicht gut aus. Im "Tatort: Cash" scheint ihm kaum nach Arbeit zu sein. In einem Wettbüro starrt er auf Bildschirme mit Wettquoten und Gewinnchancen, raucht, setzt 300 Euro auf ein Fußballspiel, die er bald darauf verlieren wird.

Der junge Hauptkommissar ist spielsüchtig. Mit diesem Fall verabschiedet sich Rick Okon nach 13 Folgen von der Krimireihe im Ersten. Seit 2018 war er als Jan Pawlak zu sehen.

Worum geht es im "Tatort: Cash"?

Lukas Becker wird tot in seiner Wohnung gefunden, erschlagen mit einem Pokal. Eingeheiratet ist das Opfer in die Familie Celik, Betreiber jenes Wettbüros, in dem Pawlak Stammkunde ist. Der Schwager des Toten, Alkim Celik (Sahin Eryilmaz) schwört, dass sein Wettbüro so sauber ist wie seine eigene Weste.

Doch als Kommissar Faber (Jörg Hartmann) hört, dass der Laden Tarim Abakay (Adrian Can) gehört, ist er sicher, dass der zwielichtige Geschäftsmann mit dem Mord zu tun hat. Ist dem aalglatten Abakay, dem Faber schon in anderen Folgen begegnet ist, nun etwas nachzuweisen? Fabers Stimmung geht es durch die Aussicht, den Widersacher möglicherweise am Wickel zu haben, spürbar besser. Abakays Engagement für einen unterklassigen Fußballclub legt nahe, dass es auch um Fußballspielmanipulationen im großen Stil gehen könnte.

Manipulation ist auch ein wiederkehrendes Motiv im Beziehungsgeflecht der Ermittelnden: Wer benutzt hier eigentlich wen? Wo ist Loyalität echt und wo vorgetäuscht? Wessen Versprechen zählen etwas und welche sind dahergesagt, um eigene Ziele zu erreichen? Und noch eine Frage stellt sich: Wer könnte Jan Pawlak ersetzen?

Lohnt sich das Einschalten?

Auch in der letzten Folge mit ihm gibt es viel Zeit für die Weiterentwicklung der Figuren. Die starken Szenen mit Pawlak, der immer tiefer in kriminelle Machenschaften verstrickt ist und Spielschulden in fünfstelliger Höhe hat, Peter Faber (Jörg Hartmann), der noch immer nicht mit dem Tod seiner Kollegin Bönisch hat abschließen können, und Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger), die als vorübergehende Leiterin der Mordkommission um Führungsstärke ringt, drängen den eigentlichen Fall um eine Gewalttat im Sportwettenmilieu in den Hintergrund.

Dennoch ist der "Tatort: Cash" ein gut inszeniertes Krimidrama, das seine Figuren mit psychologischem Tiefgang zum Schillern bringt und mit einigen originellen Pointen aufwarten kann. Aber da fast nur alte Bekannte im Spiel sind, bietet die Geschichte wenig Überraschungen und tritt teilweise auf der Stelle. Ein würdiger und origineller Abgang wird Pawlak jedoch zweifellos geboten.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und spot on news
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