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Jeep plant erstes reines E-Auto für 2023


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Der Elektro-Jeep für Europa

Von SP-X
17.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Elektro-Pionier: Der Avenger wird der erste vollständig elektrische Jeep.
Elektro-Pionier: Der Avenger wird der erste vollständig elektrische Jeep. (Quelle: Stellantis)
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US-Marke Jeep schickt ihr erstes elektrisches Modell an den Start, den Avenger. Das City-SUV soll in Europa schon bald zum bestverkauften Jeep avancieren.

Zumindest über einen neuen Modellnamen haben sich die Strategen bei Jeep nicht lange den Kopf zerbrochen und ihr kleines, elektrisches City-SUV einfach Avenger (zu Deutsch: Rächer) getauft. Anscheinend stört sich in Amerika niemand daran, dass es bei der Schwestermarke Dodge noch vor wenigen Jahren die Mittelklasse-Limousine Avenger gab. Doch in den USA wird Jeep den Avenger ohnehin nicht anbieten. Der Mini-Stromer ist hauptsächlich für Europa bestimmt, soll hier beim Absatzvolumen von Jeep auf Platz eins fahren.

Design des Avenger: Stämmig und selbstbewusst

Die Rechnung könnte aufgehen. Kurze Karosserieüberhänge, große Räder, markante Kotflügel und eine hohe Bodenfreiheit sorgen für einen stämmigen Auftritt – ganz im Sinne der Marke. Zudem tritt der Avenger in dem äußerst beliebten B-Segment an, bewegt sich hier mit einer Länge von nur 4,08 Metern sogar am unteren Ende der Klasse.

Selbstbewusstes Design: Konturierte Flanken und versteckte Griffe für die Fondtüren.
Selbstbewusstes Design: Konturierte Flanken und versteckte Griffe für die Fondtüren. (Quelle: Stellantis)

Technik-Anleihen bei Opel und Peugeot

Der Avenger ist das erste vollelektrische Modell von Jeep. Die US-Marke zählt in der Branche eher zu den Nachzüglern, was die Elektrifizierung angeht. Umso engagierter aber ist man jetzt bei der Sache. Bis 2025 sollen sogar drei weitere Stromer folgen. Alle sind SUV.

Ein Grund fürs Tempo ist die Zugehörigkeit zur Stellantis-Gruppe, unter dessen Dach sich auch Marken wie Opel, Peugeot, Fiat, Citroën, Alfa Romeo und Maserati versammeln. Stellantis macht Druck bei elektrischen Antrieben. Was lag da für Jeep näher, als sich zügig aus dem Konzern-Baukasten zu bedienen? Denn fertig entwickelt war eine perfekt passende Plattform, die e-GMP. Sie steckt bereits unter dem Opel Mokka-e, Peugeot e-2008 und DS3 Crossback E-Tense. Alle drei SUV sind also so etwas wie die Brüder des Avenger.

Schnell laden, weit fahren

Entsprechend ähneln sich die technischen Eckdaten. Im Boden des Jeep steckt ein Akku mit einer Kapazität von 54 kWh. Damit soll der Avenger bis zu 390 Kilometer schaffen, zumindest nach dem WLTP-Zyklus. Im Alltag dürften es um die 300 sein, legt man den kombinierten Stromverbrauch von 15,7 kWh/100 km zugrunde. Ebenso wichtig wie die Reichweite ist die Ladeleistung. An der DC-Ladesäule kann der Avenger mit bis zu 100 kW geladen werden. Jeep verspricht, von 20 auf 80 Prozent der Kapazität dauert es nur 24 Minuten.

Der Elektromotor (115 kW/156 PS) sitzt an der Vorderachse und treibt auch nur diese an. Das Drehmoment beträgt 260 Newtonmeter. Mit dieser Kombination sollte der Avenger recht souverän unterwegs sein, zumal das Drehmoment elektrotypisch aus dem Stand heraus zur Verfügung steht. Kleiner Wermutstropfen: Der Mini-Jeep ist mit 1.541 Kilogramm kein Leichtgewicht, knapp 340 Kilogramm gehen allein auf das Konto der Batterie. Die Allrad-Variante 4xe dürfte rund 1.600 Kilogramm wiegen. Sie hat zusätzlich einen Elektromotor an der Hinterachse und soll vermutlich Ende 2023 zu haben sein.

Cockpit: Ein Mix aus modern und traditionell

Modern und funktional: Das Cockpit macht den Spagat zwischen digital und leicht bedienbar.
Modern und funktional: Das Cockpit macht den Spagat zwischen digital und leicht bedienbar. (Quelle: Stellantis)

Hinter dem Lenkrad zeigt sich ein modernes und digitales Cockpit mit dem üblichen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts. Glücklicherweise ließen die Designer noch einige physische Schalter und Taster nach, um wenigstens bei den wichtigsten Bedienfunktionen nicht ständig auf dem Touchscreen herumfummeln zu müssen. Stolz ist man bei Jeep zudem, dem Avenger das größte Volumen an Ablagen und Staufächern gegeben zu haben. 34 Liter sind es addiert.

Weniger üppig dagegen sind die Platzverhältnisse. Während es auf den Vordersitzen ausreichend bequem zugeht, kneift es etwas im Fond, zumindest für Erwachsene. Aber man sollte sich hier ins Gedächtnis rufen, dieser Jeep ist ein kleines Auto, Raumwunder sind daher nicht zu erwarten. Der Kofferraum misst Segment-durchschnittliche 380 Liter und hat einen höhenverstellbaren Boden. Das Maß bei vollständig umgelegten Lehnen liegt noch nicht vor. Ein Blick in die technischen Daten des Opel Mokka-e hilft hier weiter: 1.060 Liter. Auf diesem Niveau dürfte sich auch das Gepäckabteil des Avenger bewegen.

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Einstiegsmodell, aber kein Verzicht – auch beim Preis

Zwar stellt das City-SUV den neuen Einstieg in die Welt von Jeep dar, ein Verzichtsmodell ist der Avenger jedoch nicht. Im Gegenteil. Alle Versionen verfügen über ein modernes Infotainment-System und ein ganzes Bündel von Assistenzsystemen. Dazu zählen Level-2-Autonomie, Erkennung von Verkehrszeichen, Fußgängern und Radfahrern, Toter-Winkel-Warner, Spurhaltung und eine Rückfahrkamera mit Drohnenansicht.

Starten soll der Avenger um die 35.000 Euro, in Vollausstattung dürfte die 40.000-Euro-Marke geknackt werden. Locken will Jeep die ersten Kunden mit einer speziellen und besonders exklusiv ausgestatteten "1st Edition". Die Reservierungsfrist dafür läuft am 30. November ab.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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