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Elektroauto: Echion Technologies plant Ladezeit von sechs Minuten

Minimale Ladezeit  

Briten planen Revolution beim E-Auto

27.08.2019, 16:43 Uhr
Elektroautos: Die Suche nach der richtigen Ladezeit

Während Anbieter von Elektroautos nach Lösungen suchen, die Fahrzeuge schneller zu laden, beschäftigen sich aktuelle Studien genau mit dem Gegenteil. (Quelle: Reuters)

Weltweite Nachfrage gesunken: Wie versucht wird, Elektroautos attraktiver zu machen. (Quelle: Reuters)


Nach sechs Minuten ist der Akku voll – nicht nur beim Telefon, sondern sogar beim Elektroauto: Eine Innovation könnte dem Stromer zum großen Durchbruch verhelfen.

Der Batterie-Spezialist Echion Technologies aus Sawston (bei Cambridge, Großbritannien) entwickelt eine Technologie, auf die Fans des Elektroautos seit Langem warten. Denn damit dauert das Laden kaum länger als das Auftanken beim Verbrenner, so die Erwartung. Diese Ladezeit von nur sechs Minuten könnte der Durchbruch des E-Autos sein – derzeit dauert das Aufladen bis zu mehreren Stunden, was viele Käufer abschreckt.

Das Geheimnis der Schnellladung soll in einem Materialgemisch stecken, das dem Akku bei der Fertigung beigegeben wird. Er ersetzt das Mineral Graphit, das stark gefragt und dadurch teuer ist.

Neues Materialgemisch soll sicherer sein

Neben der Kostenersparnis soll das neue Material einen weiteren Vorteil mit sich bringen: Es ist nicht explosiv. "Das Problem mit den üblichen Stoffen ist: Bei einer Schnellladung können sie eine Explosion auslösen. Mit dem neuen Material lässt sich die Batterie schnell aufladen – ohne ein Sicherheitsrisiko wie etwa mit Graphit", sagt Echion-Chef Jean de la Verpilliere. Über die Zusammensetzung dieses Materials macht er jedoch keine Angaben.

Derzeit werde davon ein Kilogramm pro Tag gefertigt – das genügt gerade einmal für ein Elektroauto. Aber dabei soll es nicht bleiben. Das Unternehmen erarbeitet eine Methode, um große Mengen des Materials in Fabriken herstellen zu können. Anfang 2020 wolle Echion die ersten Schritte hin zur Fertigung in großen Mengen gehen.
 

 
Das Unternehmen erhält unter anderem Geld der benachbarten Elite-Universität Cambridge, die in der Innovation offenbar großes Potential sieht.

Verwendete Quellen:
  • Cambridge Independent
  • Eigene Recherche

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