Sie sind hier: Home > Auto > Elektromobilität >

Wasserstoffantrieb: Gehört der Brennstoffzelle die Zukunft?


"Ladezeit" – der Podcast zur Elektromobilität  

Gehört dem Wasserstoffantrieb die Zukunft?

17.03.2021, 17:30 Uhr
Wasserstoffantrieb: Gehört der Brennstoffzelle die Zukunft?. Toyota Mirai: Die zweite Generation des Wasserstoffautos kostet 63.900 Euro (abzüglich der knapp 10.000 Euro Umweltbonus) – und damit mehr als 14.000 Euro weniger als ihr Vorgänger. (Quelle: Hersteller)

Toyota Mirai: Die zweite Generation des Wasserstoffautos kostet 63.900 Euro (abzüglich der knapp 10.000 Euro Umweltbonus) – und damit mehr als 14.000 Euro weniger als ihr Vorgänger. (Quelle: Hersteller)

Er gilt vielen Beobachtern als Ideallösung – und doch gibt es in Deutschland nicht einmal 1.000 Autos mit Wasserstoffantrieb. Warum ist das so? Und hat das Konzept dann eine Zukunft? Das sagen Experten.

Wenn es um den E-Antrieb geht, wird eines häufig vergessen: Auch das Wasserstoffauto ist nämlich ein Stromer. Und der hat viele Fürsprecher – auch unter den Fans des Podcasts "Ladezeit" von t-online, den die Mobilitätsexperten Don Dahlmann und Richard Gutjahr moderieren. Gemeinsam beantworten sie darin alle Fragen rund ums Elektroauto. Und gerade über den Wasserstoffantrieb gibt es davon eine ganze Reihe.

Hören Sie hier die komplette Folge zu Wasserstoffautos und abonnieren Sie den Podcast kostenlos:

Das Prinzip der Autos sei relativ simpel: "In der Brennstoffzelle wird elektrischer Strom aus Wasserstoff gewonnen. Das geschieht durch die Umkehrung der Elektrolyse: Wasserstoff und Luftsauerstoff reagieren zu Wasser. Dabei entstehen Wärme und elektrische Energie", erklärt Dahlmann. Und diese Energie treibt das Auto an. Die einzige Emission des Autos ist Wasser.

Die "Ladezeit"-Macher: Don Dahlmann (links) schreibt regelmäßig über Technologie, das Internet und die Zukunft unserer Mobilität. Seit Jahren begleitet er die Entwicklungen bei autonomen Fahrzeugen, Elektrifizierung und Carsharing. Richard Gutjahr (rechts) begleitet das Geschehen in Politik und Wirtschaft als Moderator, Reporter und Autor. Daneben gründete er unter anderem das Elektroautoportal emobly.com. (Quelle: t-online)Die "Ladezeit"-Macher: Don Dahlmann (l.) schreibt regelmäßig über Technologie, das Internet und die Zukunft unserer Mobilität. Seit Jahren begleitet er die Entwicklungen bei autonomen Fahrzeugen, Elektrifizierung und Carsharing. Richard Gutjahr (r.) begleitet das Geschehen in Politik und Wirtschaft als Moderator, Reporter und Autor. Daneben gründete er unter anderem das Elektroautoportal emobly.com. (Quelle: t-online)

Wasserstoff hat nicht nur Vorteile

Und der Antrieb hat noch mehr Vorzüge, ergänzt Gutjahr: "So ein Wasserstoffauto ist superschnell wieder aufgeladen, denn den tankt man ja an einer Tankstelle mit Wasserstoff und der Tank ist in nicht einmal fünf Minuten wieder voll." Die langen Ladezeiten des klassischen E-Autos fallen also weg.

Natürlich gäbe es deutlich mehr Wasserstoffautos auf unseren Straßen, wenn der Antrieb nur Vorteile hätte. Dem ist aber nicht so, sagt Dahlmann. Die Nachteile beginnen bereits bei der Produktion des Wasserstoffs, denn die ist längst nicht so grün, wie es häufig wirkt. Sie gehen weiter bei der noch lückenhaften Infrastruktur und enden bei den Autos: Wegen ihrer komplizierten Technik sind sie nämlich teuer. Und die Auswahl ist gering.

Viele dieser Hürden ließen sich aber beseitigen, entgegnen die Fürsprecher. Beispielsweise habe die Bundesregierung eine milliardenschwere Wasserstoff-Initiative angestoßen.

Kommt das Brennstoffzellenauto also doch noch in Fahrt? Alles Wichtige über den Antrieb erfahren Sie in der neuen Folge von "Ladezeit", dem Podcast zur Elektromobilität von t-online.

Podcast "Ladezeit" abonnieren und keine Folge verpassen

Eine neue Folge von "t-online Ladezeit" gibt es immer donnerstags. Sie finden den Podcast bei t-online. Hören und kostenlos abonnieren können Sie ihn aber auch in allen Podcast-Apps auf dem Smartphone oder Tablet und auf allen Podcast-Plattformen:

Zusätzlich zum Audio gibt es auch ein Transkript zu jeder Folge, also eine Abschrift des Gesprochenen – so ist der Podcast möglichst barrierefrei.

Was sind Podcasts?

Podcasts sind Audios zum Mitnehmen und Überallhören, beispielsweise unterwegs im Auto oder Zug, beim Sport, Kochen oder entspannt auf dem Sofa. Die Audiodateien können ganz einfach aufs Smartphone oder Tablet geladen werden – eine App dafür ist auf jedem Smartphone vorhanden. Hören Sie zum Beispiel den täglichen Nachrichten-Podcast "Tagesanbruch" oder den Wissens-Podcast "Tonspur Wissen". Alle Podcasts von t-online sind kostenlos.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal