HomeAuto

ADAC-Werkstatttest: Freie Betriebe liefern "schockierendes Ergebnis"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextKreml äußert sich zu ScheinreferendenSymbolbild für einen TextAnwohnerparken wird drastisch teurerSymbolbild für einen TextHochzeitskorso durchbricht PolizeisperreSymbolbild für einen TextEx-Bayern-Profi: Haus beschlagnahmtSymbolbild für einen TextFrauenhändler-Ring in Berlin zerschlagenSymbolbild für einen TextRewe ruft Würstchen zurückSymbolbild für einen TextForscher trinken 140 Jahre altes BierSymbolbild für einen TextNeues Profilbild von Charles überraschtSymbolbild für einen TextAndre Agassis Ex-Frau über Steffi GrafSymbolbild für einen TextHerzogin Kate in knalligem OutfitSymbolbild für einen TextBaum bohrt sich in Auto: LebensgefahrSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer: Klartext nach Show-AbsageSymbolbild für einen TextDampflok bis ICE – Faszination Eisenbahn

Freie Werkstätten patzen

dpa, t-online, adac, SP-X, dpa

Aktualisiert am 29.08.2013Lesedauer: 2 Min.
Mieses Ergebnis für freie Betriebe im Werkstatttest des ADAC
Mieses Ergebnis für freie Betriebe im Werkstatttest des ADAC (Quelle: ZDK)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ein neuer Test von freien Werkstätten fördert laut ADAC ein "schockierendes Ergebnis" zutage. Bei der Untersuchung fielen zwei Drittel (62,5 Prozent) der Betriebe durch. Branchenvertreter zeigen sich von den Testresultaten überrascht und sparen nicht mit Kritik.

Werkstatttest mit Modellen der Kompaktklasse

Der Autoclub hatte Fahrzeuge mit präparierten Mängeln zur Reparatur gebracht: Ein verstelltes Scheinwerferlicht, eine defekte Kofferraumleuchte, ein ausgehängtes ABS-Kabel, ein zu niedriger Kühlmittelstand sowie ein Ersatzrad mit zu wenig Reifendruck sowie ein fehlendes oder abgelaufenes Pannenset. Bei den Modellen handelte es sich um populäre Wagen der Kompaktklasse, den Audi A3, Renault Megane und den VW Golf 5.

Nur 72 Betriebe in der Stichprobe des ADAC

Für die Stichprobe überprüfte der ADAC allerdings nur 72 Werkstätten. In ganz Deutschland gibt es nach Angaben des Autoclubs 20.000 freie Werkstätten, dazu kommen weitere rund 20.000 Vertragswerkstätten. Die Test-Werkstätten seien zufällig in den Großräumen Hamburg, Frankfurt und München ausgewählt wurden, sagte ein ADAC-Sprecher.

Nur wenige Betriebe erhielten Höchstnote

Von allen getesteten 72 Betrieben erhielten nur sechs die Wertung "sehr gut" (acht Prozent). Besonders schlecht schnitten laut ADAC die Betriebe ab, die keiner Kette angehören. Von ihnen bekamen sogar 78 Prozent die Note "mangelhaft". Bei den Ketten sah es etwas besser aus. Hier fielen 17 von 36 Betrieben durch (47 Prozent). Des Weiteren zeigt der Test deutlich, dass die Freien bei der Inspektion nicht günstiger sind als die Ketten.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Wladimir Putin mit Dmitri Medwedew: Russland führt den Krieg im Notfall noch Jahre weiter, warnt Historiker Jörg Baberowski.
"Auf diesen Moment wartet Putin"

A.T.U-Betrieb gewinnt Werkstatt-Test

Testsieger war die A.T.U.-Filiale in Hamburg. Der ADAC lobte die realistische Kosteneinschätzung und den Spürsinn bei der Fehler-Diagnose. Unter den freien Werkstätten landete Riegelhof Karosseriebau aus Frankfurt am Main an der Spitze.

Kfz-Verband spricht von mangelnden Erfahrungen

Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) zeigt sich von den Test-Ergebnissen überrascht. Das schlechte Abschneiden sei "unbefriedigend und in dieser Form nicht zu erwarten" gewesen. Mangelnde Erfahrung der Werkstattmitarbeiter könne keine Erklärung für das Übersehen simpler Mängel sein, wie es im Test zu Tage trete. Gerade große Routine könne schon einmal auf Kosten der Aufmerksamkeit gehen.

Kritik an ADAC-Testweise

Ein Sprecher reagierte mit der Erklärung: "Ohne das beschönigen zu wollen: Wenn die Testfahrzeuge mit wirklich kapitalen Mängeln an Bremsen, Lenkung und Fahrwerk präpariert worden wären, dann hätte es garantiert lauter Bestnoten gegeben". Der ADAC hatte das Scheinwerferlicht verstellt, die Kofferraumleuchte außer Betrieb gesetzt, ein ABS-Kabel abgeklemmt, den Kühlmittelstand herabgesenkt und dem Ersatzrad Luft genommen.

Betriebe schlampen bei Inspektionsliste

Fazit des ADAC: Auch im Werkstatt-Test 2013 arbeiteten viele Betriebe die Inspektionsliste nicht sorgfältig ab, da nicht alle versteckten Fehler gefunden wurden. Nachholbedarf gibt es auch beim Kundenservice. Deshalb rät der Club den Verbrauchern, den Wagen zusammen mit dem Serviceberater anzuschauen und den Wartungsauftrag schriftlich zu erteilen. So werden Missverständnisse weitgehend ausgeschlossen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
ADACDeutschland
Auto-Themen

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website