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Schuld haben immer die anderen: Stress und Aggression am Steuer verhindern

Schuld haben immer die anderen  

Stress und Aggression am Steuer verhindern

26.02.2019, 04:37 Uhr | dpa

Schuld haben immer die anderen: Stress und Aggression am Steuer verhindern. Aggression am Steuer ist auf Deutschlands Straßen Alltag.

Aggression am Steuer ist auf Deutschlands Straßen Alltag. Entspannte Musik oder Gedanken an schöne Erlebnisse helfen, cool zu bleiben. Foto: Jens Büttner. (Quelle: dpa)

Erfurt (dpa/tmn) - Hinter Deutschlands Autolenkrädern wird geschimpft, was das Zeug hält. Schuld haben immer die anderen: der Vordermann, der nicht aus dem Quark kommt, oder die Verkehrsplaner, die nicht in der Lage sind, Ampelphasen so einzustellen, dass mehr als drei Autos durchkommen?

Aber warum kann der ganz normale Autofahrerstress in Aggression münden - und was hilft dagegen? "Die Gründe für ein aggressives Verhalten sind durchaus vielfältig, und jeder Mensch reagiert anders auf Reize aus seinem Umfeld", erklärt Verkehrspsychologe Don DeVol vom Tüv Thüringen. Die Hemmschwellen für einen Wutausbruch seien daher individuell ganz unterschiedlich ausgeprägt. "Sie sind auf die Persönlichkeit - also das Temperament - und erlernte Verhaltensmuster zurückzuführen."

Ob es aber zu Ausbrüchen aggressiven Verhaltens kommt, hängt von situativen Einflussfaktoren ab. Hierzu zählen Zeitdruck und Emotionen. Wer in Eile ist, der tritt das Gaspedal an einer gelben Ampel schon eher mal durch, übertritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit oder neigt zu einem riskanten Überholmanöver, so der Verkehrspsychologe. Sein Tipp: nach Möglichkeit im Vorfeld einer Fahrt immer einen Zeitpuffer einbauen.

Unvorhersehbare Verkehrssituationen wie etwa Staus nach einem Verkehrsunfall müsse man lernen hinzunehmen. Man kann sie ohnehin nicht beeinflussen. Wenn es geht, sollten Autofahrer per Handy über die Freisprechanlage eine absehbare Verspätung ankündigen. Das nimmt die ganz große Anspannung raus.

Negative Emotionen bleiben besser vor der Autotür zurück. "Bei wütenden, seelisch angeschlagenen oder depressiven Autofahrern schlägt sich ihre negative Grundstimmung oftmals eins zu eins in ihrem Fahrstil nieder", erklärt DeVol. "Verkehrsteilnehmer, die sich trotz eines solchen Zustands hinters Steuer setzen möchten, sollten versuchen, vor dem Einsteigen den Auslöser mental abzuhaken und sich runterzufahren."

Entspannte Musik mit ruhigen Rhythmen könne hierbei helfen. Ebenso förderlich: die Gedanken auf etwas Positives zu lenken oder eine schöne Erinnerung wachzurufen, um negative Emotionen und innere Anspannung abzubauen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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