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Comeback des Bronco – als neue Offroad-Marke

Drei Modelle enthüllt  

Der Bronco ist zurück – als neue Offroad-Marke

14.07.2020, 14:48 Uhr
Comeback des Bronco – als neue Offroad-Marke. Bronco: Der Ur-Offroader wird zur Modellfamilie. (Quelle: Ford)

Bronco: Der Ur-Offroader wird zur Modellfamilie. (Quelle: Ford)

Er war schon ein SUV, bevor es dieses Wort überhaupt gab, ein echter Klassiker der US-Cars. Jetzt kommt der Bronco zurück – und zwar als modernes Offroad-Trio.

Er ist längst zur Legende gereift: Etliche Jahrzehnte vor dem SUV-Boom war der Ford Bronco eines der ersten Freizeitautos überhaupt. 25 Jahre nach seinem Aus ist der Bronco nun wieder da – als neue Offroad-Marke.

Ähnlich robust wie das Original, dabei aber technisch auf neuestem Stand, sollen die neuen Bronco-Modelle gebaut sein, die bereits nächstes Jahr auf den Markt kommen – erstmals auch als Viertürer.

Das ist der neue Bronco

Bronco: Der Offroader kommt mit zwei oder vier Türen, die sich genau wie das Dach abmontieren lassen. (Quelle: Ford)Bronco: Der Offroader kommt mit zwei oder vier Türen, die sich genau wie das Dach abmontieren lassen. (Quelle: Ford)

Er ist der wahre Offroader in der neuen Familie: Der bullige Zwei- oder Viertürer kommt in sechs verschiedenen Ausstattungsvarianten. Sie unterscheiden sich vor allem in ihren Gelände-Fähigkeiten. Mit mehr als 300 Ausstattungsdetails lässt sich außerdem jeder Bronco nach eigenen Vorstellungen zum Einzelstück machen.

Ford verspricht, dass der neue Bronco nicht nur nach Gelände aussieht wie viele andere SUV. Er bietet beinahe 30 Zentimeter Bodenfreiheit und eine Wattiefe von 85 Zentimetern (Porsche Cayenne: 55 Zentimeter). Was genau die Wattiefe bedeutet, erfahren Sie hier. Nur für echte Offroad-Einsätze zu empfehlen: die grobstolligen Reifen bis zu einem Format von 35 Zoll.

Einzelne Module des Dachs lassen sich mit wenigen Handgriffen entfernen. Auch die Türen können abgenommen werden. Statt des festen Dachs lässt sich außerdem eine Variante mit Kunststoff-Verdeck ("Softtop") ordern.

Neben einer Handschaltung mit sieben Gängen steht eine Zehngang-Automatik zur Wahl. Sieben Fahrprogramme sollen auf jedem Untergrund (etwa Schnee und Eis, Matsch oder Sand) den idealen Vortrieb sichern.

Die beiden verfügbaren Motoren sind bereits aus anderen Ford-Modellen bekannt: ein 2,3 Liter großer Vierzylinder-Turbo mit 270 PS und 420 Nm Drehmoment und ein 2,7 Liter großer V6-Turbo (310 PS und 540 Nm).

Ende des Jahres soll die Fertigung beginnen. US-Kunden können sich bereits einen Bronco reservieren. Eine limitierte "First Edition" (3.500 Stück) war nach wenigen Stunden vergriffen.

Ein US-Klassiker: der Ur-Bronco aus dem Jahr 1966. (Quelle: Ford)Ein US-Klassiker: der Ur-Bronco aus dem Jahr 1966. (Quelle: Ford)

Mythos Bronco
Der Bronco ist in den USA ein Klassiker wie bei uns Käfer und Porsche 911. Er war ein SUV, als es das Wort noch längst nicht gab. Schon 1966 kam der erste Bronco auf den Markt. Nach fünf Modell-Generationen (stets ausschließlich Zweitürer) endete die Produktion im Jahr 1996. Nachfolger wurde der Ford Expedition, der in den USA bis heute das Top-SUV von Ford ist.

Das ist der neue Bronco Sport

Bronco Sport: Mit kleineren Abmessungen und Motoren ist er das Einstiegsmodell. (Quelle: Ford)Bronco Sport: Mit kleineren Abmessungen und Motoren ist er das Einstiegsmodell. (Quelle: Ford)

Die zweite Bronco-Neuheit ist allein als Viertürer zu haben, kompakter und etwas dynamischer gestaltet. Sie soll eher ein city-taugliches SUV sein als ein schwerer Offroader. Für den Bronco Sport stehen vier Ausstattungslinien bereit (US-Preise ab 26.660 Dollar), die limitierte "First Edition" kostet ab 38.500 US-Dollar. Alle Varianten haben einen Allradantrieb, eine 8-Gang-Automatik und Benziner mit 1,5 beziehungsweise 2 Litern Hubraum unter der Haube.

Erstmals wird der Bronco mit dem Neustart auch in Europa zu haben sein. Euro-Preise sind allerdings noch nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
  • Ford
  • Eigene Recherche

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