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Große Flop-Liste: Für diese Autos kam 2020 das Aus


Für diese Autos kam 2020 das Aus

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 04.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

VW Amarok: Er war zehn Jahre lang einigermaßen erfolgreich. Trotzdem war im Februar Schluss.
VW Amarok: Er war zehn Jahre lang einigermaßen erfolgreich. Trotzdem war im Februar Schluss. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Strenge Abgasvorschriften oder miese Verkaufszahlen führten 2020 viele Modelle aufs Abstellgleis. Aber auch für manche Erfolgs-Typen kam das Aus. Und es traf sogar einige E-Autos. Der Überblick.

Das Wichtigste im Überblick


  • Citroen C-Zero und Peugeot Ion
  • BMW i8
  • Toyota Prius
  • Lexus IS
  • Infiniti
  • Bentley Mulsanne
  • Mercedes X-Klasse
  • Fiat Fullback
  • VW Amarok

Dass ein 300.000-Euro-Luxusliner wie der Bentley Mulsanne nicht mehr gebaut wird, dürfte auf den Straßen jenseits von Monaco oder Sylt kaum auffallen. Schließlich sind in mehr als zehn Jahren nur rund 7.000 Exemplare gebaut worden. Anders ist es beim Toyota Prius: Sein Name steht sinnbildlich für den Boom des Hybridantriebs, den er selbst vor nun mehr als 20 Jahren ausgelöst hat – und dem er nun zum Opfer fällt. Zwischen Top und Flop: Welche Modelle 2020 aus den Prospekten und Showrooms verschwanden, zeigt der große Überblick.


Diese Modelle sind jetzt Geschichte

VW Amarok: Er war zehn Jahre lang einigermaßen erfolgreich. Trotzdem war im Februar Schluss.
Infiniti: Selbst der frühere Formel-1-Champ Sebastian Vettel fuhr zeitweise die Autos der Nissan-Marke. Größere Erfolge blieben in Europa dennoch aus.
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Citroen C-Zero und Peugeot Ion

Der Knoten ist geplatzt: E-Autos werden immer beliebter (Marktanteil 2020: zwölf Prozent). Die Gründe sind vielfältig. Zum einen sinken die Preise, zum anderen steigt das Angebot. Und auch die Reichweite – bislang eine der größten Erfolgsbremsen. Modelle, die mit den aktuell machbaren Reichweiten nicht mithalten können, haben es deshalb schwer. Wie zum Beispiel der Citroen C-Zero und der Peugeot Ion. Als sie vor bereits zehn Jahren auf den Markt kamen, war eine Reichweite von 150 km noch ganz in Ordnung. Heute erwarten Kunden aber eher das Doppelte bis Dreifache. Deshalb zogen Citroen und Peugeot ihren E-Oldies den Stecker.

BMW i8

Dass auch saubere Autos Aufsehen erregen können, wollte BMW 2014 mit dem i8 beweisen. Aufsehen hat der Sportwagen (Coupé ab 138.000 Euro, Roadster ab 155.000 Euro) ohne Zweifel erzeugt. Wie sauber er dabei aber ist, stellten angesichts seines 356 PS starken Plug-in-Hybridantriebs nicht wenige Kritiker in Frage. BMW wird nicht müde, seinen i8 als Erfolg zu feiern. Immerhin seien in sechs Jahren etwa 20.000 Exemplare gebaut worden. Ein Nachfolger des vermeintlichen Erfolgsmodells ist jedoch nicht geplant.

Toyota Prius

Er machte die Kombination aus Verbrenner und E-Motor zum Welterfolg: der Toyota Prius. Schon 1997 kam die erste Modellgeneration auf den Markt, seitdem folgten drei weitere. Zwar vergingen viele Jahre, bis so mancher Konkurrent – insbesondere die deutschen – eigene Hybride auf den Markt brachte. Inzwischen ist die Vielfalt des Angebots aber gewaltig. Auch und gerade beim Hybrid-Vorreiter Toyota. Die Japaner haben so viele gefragte Modelle im Programm, dass dem Prius die Kunden ausgingen. Deshalb nahm Toyota ihn in Deutschland vom Markt.

Der Prius Plug-in-Hybrid bleibt zwar im Angebot. Mit dem klassischen Prius teilt er sich aber nur den Namen.

Lexus IS

Nach rund 20 Jahren ist auch Schluss mit dem Lexus IS. Die neue Generation der Mittelklasse-Limousine ist zwar seit dem Herbst zu haben – aber nicht in Europa. Gegen die starke Konkurrenz, etwa durch BMW 3er und Audi A4, konnte sich der Japaner zuletzt immer weniger behaupten. Komplett will sich die Toyota-Tochter aber vorerst nicht aus Europa zurückziehen.

Infiniti

Da ist Nissan (ebenfalls Japan) deutlich konsequenter als Toyota. Weil deren Luxus-Abteilung gegen Benz und BMW einfach keinen Stich machen konnte, heißt es nun Sayōnara für Infiniti.

Bentley Mulsanne

Um die 5,50 Meter lang und 2,6 Tonnen schwer: Der rund 300.000 Euro teure Bentley Mulsanne mutet an wie ein Dinosaurier. Und auch seine Zeit ist nun abgelaufen. Nach zehn Jahren Bauzeit kommt der Stahlriese ins Museum. Wie ein Dino eben.

Mercedes X-Klasse

Dass Pick-ups – von wenigen Märkten wie den USA mal abgesehen – einen sehr schweren Stand haben, weiß in der Auto-Welt eigentlich jeder. Spätestens jetzt jedenfalls. Denn Mercedes war diese Binsenweisheit offenbar neu. Die Stuttgarter glaubten, den Nissan Navara – ein schlichtes Arbeitsauto – aufzuhübschen und zu Mercedes-Preisen zu verkaufen, sei eine Top-Idee. Drei Jahre später bemerkten sie ihren Irrtum: 2020 kam das verdiente Aus für die X-Klasse.

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Fiat Fullback

Ein weiterer Pick-up, eine weitere Kooperation, ein weiterer Flop: Auch Fiat nahm 2020 Abschied von seinem Nutzauto. Der Fullback war eine Variante des Mitsubishi L200, der sich seit mehr als 40 Jahren auf dem Markt behauptet. Dieses Glück war dem Fiat nicht beschieden. Nach vier Jahren haben auch die Italiener ihren Pick-up ausgemustert.

VW Amarok

Eine Eigenentwicklung und zehn Jahre lang vergleichsweise erfolgreich war der VW Amarok. Trotzdem lief im Frühjahr auch bei VW der vorerst letzte Pick-up vom Band. Und zwar aus zwei Gründen: Erstens hätten strengere Abgasnormen eine teure Umrüstung der Motoren bedeutet. Und zweitens sollen im VW-Werk Hannover, der Geburtsstätte des Amarok, künftig E-Autos entstehen.

Allerdings haben VW und Ford eine Kooperation beschlossen. Und dabei geht es um gemeinsame Nutzfahrzeuge. Gut möglich also, dass der Pick-up bei VW eine Zukunft hat.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
  • Eigene Recherche
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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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