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Deutsche planen schnellstes Auto der Welt

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 19.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Elektron Motors Quasar: Bislang gibt es nur Entwürfe des Supersportwagens. Trotzdem nimmt das Start-up bereits Bestellungen entgegen.
Elektron Motors Quasar: Bislang gibt es nur Entwürfe des Supersportwagens. Trotzdem nimmt das Start-up bereits Bestellungen entgegen. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Er soll das schnellste Serienauto der Welt werden: In zwei Jahren will das Elektroauto-Start-up Elektron Motors aus Frankfurt am Main einen Supersportwagen fürs Guinness-Buch herausbringen. Und rekordverdächtig sind am Quasar gleich mehrere Daten.

Vom Start-up Elektron Motors hat man bislang wenig gehört. Oder gar nichts. Umso größer das Staunen, das nun eine Ankündigung der Hessen auslöst: Schon in zwei Jahren wollen sie das schnellste Serienauto der Welt bauen.


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450 km/h Spitze und in 1,65 Sekunden auf Tempo 100 – Daten, die schon beim Lesen schwindelig machen. Und die der Quasar getaufte Supersportwagen verspricht. Gleich vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 2.300 PS sollen sie ermöglichen.

Jeder Motor treibt eines der vier Räder individuell an. Ihre Leistung soll sich variabel steuern lassen. Dieses "Elektron Smart Torque Vectoring System" (ESTV) verspricht besonderen Fahrspaß und ziemlich hohes Tempo nicht nur auf der Geraden, sondern auch in Kurven.

Im Jahr 2023 soll die Serienproduktion anlaufen – und schon nach 99 gebauten Autos wieder enden. Der Stückpreis: rund 2,6 Millionen Euro.

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Rimac macht's vor

Ein Millionen-Renner aus dem Hause eines Start-ups – da ist der Erfolg selbstverständlich nicht programmiert. Er ist aber auch nicht ausgeschlossen. Bester Beweis: Rimac aus Kroatien. Das junge Unternehmen kooperiert mit vielen namhaften Autoherstellern, darunter Aston Martin, Renault, Hyundai und Kia. Und es baut auch eigene elektrische Supersportwagen.

Fertigung eines Prototypen: Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat sich bereits einen Rimac C-Two gesichert.
Fertigung eines Prototypen: Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat sich bereits einen Rimac C-Two gesichert. (Quelle: Hersteller-bilder)

In diesem Jahr will Rimac beispielsweise seinen neuen C-Two vorstellen. Auch er wird von vier E-Motoren angetrieben, die zusammen 1.915 PS leisten. Der C-Two braucht weniger als zwei Sekunden bis Tempo 100 und erreicht maximal 412 km/h. Sein Preis soll bei mehr als einer Million Euro liegen.

In der Auto-Welt hat sich Rimac bereits hohes Ansehen erarbeitet: Schon 2018 übernahm Porsche Anteile an den Kroaten, die 2019 erstmals aufgestockt wurden. Erst im März investierte Porsche weitere 70 Millionen Euro und hält nun 24 Prozent der Rimac-Anteile.

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