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Mercedes Vision EQXX: Eine Batterieladung reicht für 1.000 Kilometer


Mercedes enthüllt Stromer mit Mega-Reichweite

Von dpa-afx, t-online, mab

Aktualisiert am 04.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Vision EQXX: Der Stromer zeigt ein neues Mercedes-Design – und verspricht eine gewaltige Reichweite.Vergrößern des BildesVision EQXX: Der Stromer zeigt ein neues Mercedes-Design – und verspricht eine gewaltige Reichweite. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Nicht nur eine Technik-Sensation: Der Mercedes Vision EQXX zeigt, was künftig in E-Autos aus Stuttgart stecken dürfte. So manche Neuheit betrifft auch den Innenraum – und selbst am Heck gibt es eine Überraschung.

Mercedes-Benz präsentiert ein neues Elektro-Forschungsauto mit hoher Energieeffizienz. Der Vision EQXX könne im normalen Straßenverkehr mit einer einzigen Batterieladung mehr als 1.000 Kilometer weit fahren, sagt Daimler-Vorstand Markus Schäfer. Komponenten und technische Details des Autos könnten in zwei bis drei Jahren in künftigen Serienfahrzeugen zu sehen sein.

Schäfer, der als Chief Technology Officer verantwortlich ist für Entwicklung und Einkauf, sagt, das Auto solle in wenigen Monaten auf der Straße erprobt werden: "Wir werden die 1.000 Kilometer jetzt zeigen", sagt der Daimler-Manager mit Blick auf die angekündigte Reichweite.

Laut Daimler-Vorstandschef Ola Källenius zeige das Forschungsfahrzeug , "wie wir uns die Zukunft des Elektroautos vorstellen". Es habe eine Batterie, die in einen Kleinwagen passen würde. Sie wird nicht nur per Ladesäule mit Strom befüllt, sondern auch mit Hilfe von Solarzellen auf dem Dach des Autos.

Pilze und Bambus im Innenraum

Anstelle von tierischem Leder gibt es im Innenraum unter anderem ein alternatives Material, das aus Pilzen angefertigt wird. Die Teppiche im Fußraum bestehen aus Bambusfasern.

Ursprünglich kündigte der Hersteller an, das Auto auf der am Mittwoch beginnenden Technikmesse CES in Las Vegas zu präsentieren. Daraus wird aber nichts – die Vorstellung wurde bereits verschoben.

Chipmangel bleibt ein Problem

Der Mangel an Halbleitern wird nach Einschätzung vom Schäfer im ersten Halbjahr andauern. "Das wird uns weiter begleiten." In der zweiten Jahreshälfte könnte sich die Lage jedoch möglicherweise etwas entspannen. Der Mangel an Halbleitern und anderen Elektronikbauteilen ist ein Problem für die gesamte Automobilbranche und führte bereits bei mehreren Herstellern zu Produktionseinschränkungen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX
  • Eigene Recherche
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