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Wann dürfen Autofahrer die Warnblinker anschalten?

Bußgeld bei falschem Gebrauch  

Wann dürfen Autofahrer die Warnblinker anschalten?

13.05.2019, 06:52 Uhr | Peter Löschinger, dpa

Wann dürfen Autofahrer die Warnblinker anschalten?. Wann man den Warnblinker einschalten darf  (Quelle: imago images/Sebastian Geisler)

Die Warnblinkanlage sollten Sie wirklich nur im Notfall einschalten. Ein Parkverstoß ist auch mit einem blinkenden Auto noch ein Vergehen im Straßenverkehr. (Quelle: Sebastian Geisler/imago images)

Besonders beliebt bei "Zweitereiheparker" und "Brötchenholer": Der Warnblinker wird angeschaltet, um anzuzeigen, dass man "nur kurz" halten möchte. Solch ein Gebrauch des Warnblinkers ist jedoch falsch und kann zu einem Bußgeld führen.

Wann darf der Warnblinker benutzt werden?

In der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind die Anwendungsfälle für das Benutzen der Warnblinklichter genau beschrieben, erklärt Achmed Leser vom Tüv Thüringen. So regelt der Paragraf 15 StVO ganz klar, dass der Warnblinker sofort einzuschalten ist, wenn ein mehrspuriges Fahrzeug liegengeblieben ist und dieses von anderen Verkehrsteilnehmern nicht rechtzeitig als stehendes Hindernis erkannt werden kann.

"Außerdem müssen während eines Abschleppvorgangs beide Fahrzeuge das Warnblinklicht eingeschalten haben", sagt Leser. Darüber hinaus darf das Warnblinklicht nur benutzt werden, wenn andere durch das eigene Fahrzeug gefährdet werden oder vor Gefahren gewarnt werden sollen (gemäß Paragraf 16 StVO). "Das ist zum Beispiel beim Auffahren auf ein Stauende oder bei besonders langsamer Fahrgeschwindigkeit auf Autobahnen der Fall", sagt Leser.

Zusammengefasst dürfen Autofahrer die Warnblinker anschalten, wenn:

  • ein mehrspuriges Fahrzeug liegengeblieben ist und dieses von anderen Verkehrsteilnehmern nicht rechtzeitig als stehendes Hindernis erkannt werden kann.
  • ein Auto abgeschleppt wird.
  • andere durch das eigene Fahrzeug gefährdet werden oder vor Gefahren gewarnt werden sollen.

Warnblinkanlage: Kein Freibrief fürs Falschparken

Hingegen ist das Parken in zweiter Reihe generell verboten. "Eine zugeschaltete Warnblinkanlage ist da keinesfalls ein Freibrief fürs Falschparken". Im Gegenteil: Der missbräuchliche Gebrauch des Warnblinkers kann mit einem Bußgeld von fünf Euro belegt werden.



Davon abgesehen müssen Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichnete Schulbusse an bestimmten Haltestellen das Warnblinklicht einschalten, wenn sie sich diesen nähern und während Fahrgäste ein- oder aussteigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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