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Lesermeinungen: "Eine Frechheit, Autofahrer immer weiter zu gängeln"


"Nur in Deutschland wird der Bleifuß verehrt"


23.01.2019Lesedauer: 2 Min.
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Tempolimit: Wie die Debatte in Deutschland verläuft und wie es auf ausländischen Autobahnen aussieht. (Quelle: t-online)

Mit einem Tempolimit wird der Verkehr sicherer und sauberer? Nicht alle t-online.de-Leser sehen das so. Die Pros und Kontras aus der Lesersicht.

Wenn es um Tempolimits geht, prallen zwei Weltsichten aufeinander. Das zeigt sich auch in den Kommentarbereichen auf t-online.de. Wir haben die Leser gefragt: Wie stehen Sie zum Tempolimit? Warum sind Sie dafür oder dagegen? Wie schnell sollte man als Autofahrer unterwegs sein dürfen?

Viele Autofahrer haben sich an die freie Fahrt auf deutschen Autobahnen gewöhnt. Für sie ist das ein wichtiges Stück ihrer individuellen Freiheit. Andere Autofahrer sehen die hohen Geschwindigkeiten aber durchaus sehr kritisch.

Warum Leser von t-online.de für ein Tempolimit sind

Unser Leser Krumenauer würde ein Tempolimit sehr begrüßen, selbst wenn es nur kleine Verbesserungen mit sich bringt. Er schreibt: "Um uns herum hat jedes Land Tempolimits eingerichtet, teilweise auch für Fahranfänger, bei schlechtem Wetter und Lkw. Wird man erwischt, ist es kein Kavaliersdelikt, sondern man wird empfindlich zur Kasse gebeten. Nur in Deutschland wird noch der Bleifuß verehrt. Wenn nur ein Leben gerettet wird und 1 % CO2 gesenkt wird, macht eine Geschwindigkeitsbegrenzung Sinn."

Das Thema Sicherheit ist auch für Gerd_Vokland ausschlaggebend dafür, dass er sich für ein Tempolimit einsetzt: "Also. Ich bin für ein Tempolimit, da schon zwei Bekannte durch irrsinniges Rasen anderer ums Leben kamen. Von mir aus können auch alle 5 km Blitzer aufgestellt werden. Andere Länder machen uns das vor."

Warum Leser von t-online.de gegen ein Tempolimit sind

Viele Leser argumentieren aber auch gegen eine Reglementierung der Geschwindigkeit. Fadabe fährt gerne schnell. Er schreibt: "Frechheit, Autofahrer immer weiter zu gängeln. Erst die Dieselfahrer, jetzt alle, Tempo 130 – wie lächerlich mit so modernen Autos. Diese Geschwindigkeit fuhr man schon in den 80er Jahren. Schwachsinn hoch 3."

Fiete 14 sieht andere Gefahren im Straßenverkehr als schwerwiegender an als das hohe Tempo. "Die meisten Unfälle passieren durch Unachtsamkeit, Unkonzentriertheit, Sturheit, Unvermögen und ich bin überzeugt: Das Handy verursacht mehr Unfälle als die Geschwindigkeit. Also Handy im Auto an = hohe Strafe und Punkte. Ist nur nicht zu blitzen und daher keine so sichere Einnahmequelle."

Letztlich sieht der Großteil der Kommentatoren, die sich zum Thema geäußert haben, Tempolimits eher kritisch. Diese Leser bevorzugen andere Überlegungen hinsichtlich einer Verbesserung der Verkehrssituation.

Verwendete Quellen
  • Leserkommentar auf t-online.de
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