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Die zehn g├╝nstigsten Autos Deutschlands

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 13.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Skoda Fabia: Mit einem Neupreis ab 13.990 Euro z├Ąhlt er zu den billigsten Neuwagen Deutschlands.
Skoda Fabia: Mit einem Neupreis ab 13.990 Euro z├Ąhlt er zu den billigsten Neuwagen Deutschlands. (Quelle: /Hersteller-bilder)
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Autos werden immer teurer. Grund aber sind nicht irgendwelche M├Ąngel. Sondern eine ├Ąu├čerst schlichte Strategie der Hersteller ÔÇô und die k├Ânnte sich bitter r├Ąchen. G├╝nstige Modelle gibt es aber immer noch.

Corona und Chipmangel stoppten die Laufb├Ąnder, nun erschweren Rohstoffm├Ąngel und Russlands Krieg in der Ukraine die Produktion: Die Autohersteller hatten es nicht leicht in den vergangenen Jahren. Sie k├Ânnen die Nachfrage nicht bedienen, die Folge sind teils absurd lange Wartezeiten. Und nat├╝rlich wegbrechende Gewinne.


Die billigsten Autos Deutschlands

Dacia Sandero: ab 9.300 Euro.
Mitsubishi Space Star: ab 9.490 Euro (bis 30.6.2022).
+8

Sollte man zumindest meinen.

Aber es kam ganz anders. Denn die Hersteller fanden heraus: Selbst wenn sie weniger Autos bauen, k├Ânnen sie trotzdem am Ende mehr Geld verdienen. Die Frage ist n├Ąmlich ganz einfach, welche Autos man baut. Also wurden die teuren Modelle priorisiert, die ├╝brigen hintenangestellt: Wer ein kostspieliges Auto kauft, muss ein bisschen Geduld haben. Wer aber ein g├╝nstiges Modell will, wartet ewig. Und vielleicht sogar vergeblich.

Knappheit wird zum "Gl├╝cksfall"

Denn mitunter f├╝hrt die Suche lediglich zur Erkenntnis, dass es das g├╝nstige Modell ganz einfach nicht mehr gibt. Beispiel VW Golf: Noch vor vier Jahren kostete das Basismodell etwa 18.000 Euro ÔÇô deutlich weniger sogar, als VW heute f├╝r den billigsten Polo (ab 19.345 Euro), ein viel kleineres Auto, verlangt. Der Golf selbst ist derzeit f├╝r nicht weniger als 28.500 Euro zu haben. Allein seit dem Jahr 2018 hat VW den Basis-Golf also um 10.000 Euro verteuert.

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Nat├╝rlich hat er im Zuge dessen einen gr├Â├čeren Motor und mehr Ausstattung bekommen. Auf ein zehnfarbiges Ambientelicht oder einen beleuchteten Make-up-Spiegel k├Ânnten aber viele Autofahrer verzichten ÔÇô anders als auf bezahlbare Mobilit├Ąt. Den Autobauern wiederum beschert diese Taktik geradezu m├Ąrchenhafte Gewinne.

Auf diese Weise drehten sie ganz einfach das Blatt, wie Ferdinand Dudenh├Âffer best├Ątigt: "Die aktuellen Lieferkettenprobleme sind fast ein Gl├╝cksfall f├╝r die Autoindustrie", sagt der Autoexperte vom Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg.

VW: deutlich weniger Autos, deutlich mehr Gewinn

Volkswagen etwa meldete gerade einen Gewinn von 6,7 Milliarden Euro ÔÇô allein f├╝r die ersten drei Monate des Jahres. Im Jahresvergleich ist das beinahe eine Verdopplung (1. Quartal 2021: 3,4 Milliarden Euro). Und das, obwohl ein F├╝nftel weniger Autos ausgeliefert wurden.

Die so h├Ąufig zitierte Krise der Autohersteller: Sie scheint eher eine Krise der Autok├Ąufer zu sein.

Denn VW ist mit seiner Taktik nat├╝rlich nicht allein. Egal, in welchem Showroom man sich umsieht: Das Angebot an bezahlbaren Einstiegsmodellen wird immer knapper. Nicht einmal 40 Baureihen gibt es in Deutschland mit einem Basispreis unter 20.000 Euro ÔÇô bei mehr als 370 Baureihen auf dem deutschen Markt.

K├╝nftig d├╝rften es deutlich weniger werden. Denn die strengen CO2-Normen der EU machen Umr├╝stungen n├Âtig oder fegen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor aus dem Modellprogramm. Peugeot 108, Skoda Citigo oder Opel Adam ÔÇô beliebte Modelle also ÔÇô hat es schon erwischt. Die Auswahl unter den Kleinstwagen ist ├╝bersichtlich.

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Wenn wir keine Kleinwagen bauen, tun es eben andere

Und genau so d├╝rfte es bei den Kleinwagen (Polo-Gr├Â├če) weitergehen: Audi etwa hat bereits angek├╝ndigt, die Modelle A2 und Q1 aus dem Programm zu streichen. G├╝nstigster Audi wird dann der A3 zum Preis von derzeit mindestens 28.650 Euro. Auch Massenhersteller wie Ford wollen k├╝nftig auf teurere Modelle wie Mustang und Mustang Mach-E setzen, die deutlich mehr Gewinn bringen als Fiesta und Focus.

Indem hiesige Hersteller dem Kunden kleine Autos entziehen, wollen sie ihn also zum Kauf der gro├čen Modelle zwingen. Diese ├Ąu├čerst schlichte Strategie ÔÇô mancher spricht eher von nackter Gier ÔÇô k├Ânnte sich allerdings bitter r├Ąchen.

Zehn g├╝nstige Neuwagenfinden Sie hier in der Galerie

China beispielsweise erlebt gerade einen gewaltigen Boom der Kleinstwagen. Und selbstverst├Ąndlich wird die Nachfrage von den dortigen Herstellern bedient. Einige von ihnen setzen derzeit an zum Sprung nach Europa, andere sind l├Ąngst angekommen. Sie d├╝rften das Streichkonzert unserer Autoindustrie mit Genuss verfolgen.

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