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Probleme nach Windows Updates: Anti-Viren-Software ist Schuld - Microsoft zeigt Lösungen

Probleme mit Anti-Viren-Software  

Microsoft nennt Lösungen für aktuelle Windows-Ausfälle

30.04.2019, 11:07 Uhr | avr, t-online.de

Probleme nach Windows Updates: Anti-Viren-Software ist Schuld - Microsoft zeigt Lösungen. Ein Mann vor einem Rechner (Symbolbild): Nach einem Windows-Update klagten viele Nutzer über Computerprobleme.  (Quelle: Getty Images)

Ein Mann vor einem Rechner (Symbolbild): Nach einem Windows-Update klagten viele Nutzer über Computerprobleme. (Quelle: Getty Images)

Viele Nutzer klagten nach mehren Routine-Updates im April über Windows-Probleme. Als Schuldige stellte sich Anti-Viren-Software verschiedener Hersteller heraus. Jetzt gibt es Lösungen.

Anfang April veröffentlichte Microsoft Patches für mehrere Windows-Systeme. Die Updates sollten Probleme beheben und die Systeme sicherer machen – doch teilweise trat das Gegenteil ein: Teilweise waren unter Windows Netzverbindungen nicht möglich, bei anderen Nutzern lief das System deutlich langsamer. Und im schlimmsten Fall reagierte das Windows gar nicht mehr. Hier lesen Sie mehr zu den Vorfällen.

Als Grund für die Ausfälle nennt Microsoft Anti-Viren-Software verschiedener Hersteller, darunter Avira, Avast, Sophos und McAfee. Microsoft hat bisher noch keinen Patch veröffentlicht, der die Probleme behebt. Stattdessen werden auf betroffenen Systemen die entsprechenden Updates bis zum 6. Mai blockiert. Zudem verweist der Konzern auf seiner Website auf Lösungsansätze der Anti-Viren-Hersteller. Das berichtet "Golem.de". Klicken Sie hier für eine Übersicht auf der Microsoft-Seite.

Anti-Viren-Hersteller liefern Updates

Um die Probleme zu lösen, verteilen die Anti-Viren-Hersteller Sophos, Avira und Avast Updates für ihre Software. Das soll die Probleme beheben. Auch Anti-Viren-Hersteller ArcaBit soll nach Angaben von Microsoft ein Update geliefert haben. Der Support-Artikel von ArcaBit verweist aber nur auf eine Kontakt-E-Mail und Telefonnummer.

Laut McAfee haben Nutzer die Probleme nur, wenn benutzerdefinierte Zugriffsschutzregeln ("Access Protection rules") aktiviert sind. Als Lösungsvorschläge schreibt McAfee auf seiner Seite, entweder das Windows-Update zu verschieben oder Zugriffschutzregeln zu entfernen. Eine Anleitung dazu finden Sie auf der Seite von McAfee (englisch).

Was der Grund für die Problem sein könnte

Gründe für die Windows-Ausfälle nennt Microsoft bisher nicht. Auf seiner Website schreibt Anti-Viren-Hersteller McAfee als Ursache eine Änderung am Client Server Runtime Subsystem (CSRSS). Das CSRSS startet und beendet unter anderem Prozesse.

Laut "heise online" versucht die Anti-Viren-Software für einen Virenscan via csrss.exe Zugriff auf Dateien zu erhalten. Wegen des Updates kommt es dabei zu Problemen, was dazu führt dass Prozesse sich verzögern oder hängen bleiben.

Wie Sie Windows-Updates deinstallieren

Wenn Sie die Windows-Updates bereits auf dem Rechner installiert haben und von Problemen betroffen sind, sollten Sie das entsprechende Update deinstallieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

1. Drücken Sie die Windows-Taste und "R". Das öffnet das "Ausführen"-Fenster.
2. Tippen Sie shell:AppUpdatesFolder in die Eingabezeile.
3. Das öffnet das Fenster "Installierte Updates". Hier sehen Sie eventuell auch Updates von anderen Programmen (beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader). Wählen Sie nun das Update, das Sie deinstallieren möchten und klicken Sie oben auf den Button "Deinstallieren".

Wie Sie Updates unter Windows 7 löschen können, lesen Sie in diesem Artikel.

Falls Ihr Rechner wegen der Updates nicht mehr reagiert, sollten Sie ihn im abgesicherten Modus starten. Dazu müssen Sie beim Hochfahren des Rechners – noch ehe das Windows-Logo erscheint – eine bestimmte Tastenkombination drücken. Meist ist das Strg + F8. Alternativ reicht es auch, die Taste F8 zu drücken – am besten mehrmals hintereinander.

Das System bietet Ihnen nun verschiedene Start-Optionen. Wählen Sie eine Form des abgesicherten Modus und warten Sie, bis der Rechner hochgefahren ist. Sie können jetzt den entsprechenden Anti-Viren-Dienst deaktivieren und das System normal starten. Deinstallieren Sie nun das entsprechende Update. Vergessen Sie nicht, Ihre Anti-Viren-Software wieder zu starten.

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