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"StreamOn" und "Vodafone Pass": Die Streaming-Optionen sind gar nicht "all inclusive"


Alles dabei? Von wegen!
Was bei "StreamOn" und "Vodafone Pass" nicht inklusive ist

Von dpa-tmn, t-online, str

01.11.2018Lesedauer: 2 Min.
Eine junge Frau hört über pinke Kopfhörer Musik: Sogenannte "Zero Rating"-Tarife sind vor allem bei jungen Nutzern beliebt.Vergrößern des BildesEine junge Frau hört über pinke Kopfhörer Musik: Sogenannte "Zero Rating"-Tarife sind vor allem bei jungen Nutzern beliebt. (Quelle: Westends61/imago-images-bilder)
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Mit Tarifen wie "StreamOn" oder "Vodafone Pass" locken die Telekom und Vodafone vor allem junge Kunden. Ihr Versprechen: Der Datenverbrauch von Streamingdiensten wie Spotify, YouTube oder Netflix werde nicht aufs monatliche Surfvolumen angerechnet. Doch das stimmt nicht ganz.

Um unbesorgt und unbegrenzt Musik hören zu können, raten Mobilfunkanbieter ihren Kunden oft zu sogenannten "Zero Rating"-Tarifen. Das bedeutet, dass dem Nutzer gegen einen Aufpreis der Datenverbrauch durch einen bestimmten Dienst nicht auf das monatliche Surfvolumen angerechnet wird.

Die Telekom nennt das "Stream On", bei Vodafone heißt es "Vodafone Pass". Bei beiden Angeboten kann der Nutzer aus einer Liste von Partnerdiensten einen auswählen, den er besonders häufig nutzt. Das lohnt sich vor allem für Musik- und Videostreaming.

Das Versprechen der Anbieter: Mit der Zubuchoption kann der Kunde Dienste wie Spotify oder YouTube so viel nutzen wie er will, ohne fürchten zu müssen, dass am Ende des Monats das verfügbare Datenvolumen knapp wird und die Geschwindigkeit stark gedrosselt wird. Da der Datenverbrauch nicht ins Gewicht fällt, bleibt für den Rest des Monats genug Sufvolumen für andere Anwendungen übrig.

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Allerdings ist bei den Angeboten nicht die komplette Nutzung des jeweiligen Dienstes eingeschlossen: Wie aus den Tarifdetails hervorgeht, werden einzelne Inhalte wie Albencover beim Musikstreaming, Sprach- und Video-Telefonie sowie Werbung trotzdem auf das Datenvolumen angerechnet. Das könnte vor allem Nutzer der Gratis-Version von Spotify hart treffen, die viel Werbung einblendet.

Podcast-Fans sind bei "Vodafone Pass" gekniffen: Bei den Diensten Deezer und Spotify ist die Übertragung von Podcasts von dem Angebot ausgeschlossen. Warum es ausgerechnet diesen beliebten Dienst betrifft, ist unklar.


Außerdem ist zu beachten, dass sich die Übertragungsgeschwindigkeit auch bei den Partnerdiensten auf 32 beziehungsweise 64 Kilobit pro Sekunde verringert, wenn das Datenvolumen insgesamt aufgebraucht ist. Damit ist schnelles Surfen nicht mehr möglich.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

Verwendete Quellen
  • Produktseite "Vodafone Pass"
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